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HSV schmettert wieder los

Die Volleyballer des Hennersdorfer SV starten am Dienstag mit der Vorbereitung auf ihre dritte Saison in der Sachsenklasse. Ein Urgestein wird dabei aber fehlen.

Hennersdorf hat sich zu einer Art gallisches Dorf entwickelt. Nur kämpfen die rund 300Einwohner nicht etwa gegen die Römer. Vielmehr schlägt sich die Volleyballmannschaft aus dem Augustusburger Ortsteil auf Landesebene gegen die starken Gegner mehr als wacker. Die Truppe um ihren Spielertrainer Udo Haußmann startet im September in ihre dritte Sachsenklasse-Saison.
Dabei weiß der erfahrene Haußmann, dass das Netz für seine Mannschaft in der zweithöchsten Spielklasse des Landes wieder sehr hoch gespannt sein wird. "Unser Ziel ist es erneut, die Klasse zu halten", sagt der HSV-Coach. Dabei hätte er sicherlich nichts dagegen, wenn es für den Hennersdorfer SV wie in der Vorsaison laufen würde. Am Ende standen neun Siege aus 16 Spielen und der 5.Tabellenplatz unter neun Mannschaften zu Buche. Diese Bilanz rang dann auch dem sonst stets kritischen Spielertrainer ein zustimmendes Nicken ab.

Gestern versammelte sich der HSV-Kader an der Hennersdorfer Sporthalle, um den Fahrplan für die kommenden Monate abzustecken. Ab Dienstag wird dann zweimal wöchentlich im Training geschwitzt. Personell hat sich bei den Hennersdorfern kaum etwas geändert. Aus Zschopau kam ein Nachwuchsspieler, der sich jedoch seine Meriten noch verdienen und sportlich reifen muss. Dafür vermeldet der HSV den Abgang eines Akteurs, der in Hennersdorf Volleyballgeschichte geschrieben hat. "Nach fast vier Jahrzehnten hat unser Urgestein Udo Seifert sein Trikot an den Nagel gehangen. Er stand fast 1000-mal für Hennersdorf auf dem Spielfeld und trug dabei die Trikots des Hennersdorfer SV und der BSG Traktor Hennersdorf", sagt Haußmann.

Damit gehe eine Identifikationsfigur von Bord, die den Hennersdorfer Volleyball mitgeprägt und vorangebracht habe. "Personell gibt es zwar keinen Notstand, wir sind aber spielermäßig auch nicht auf Rosen gebettet", umschreibt der Chef die Kadersituation. Deshalb habe sich das Team entschieden, auf die Teilnahme am Sachsenpokal zu verzichten und alle Kraft in die Punktspiele zu investieren.

Zum Saisonauftakt am 15. September kommt es in der Sachsenklasse gleich zu einem mittelsächsischen Derby. Dann muss Hennersdorf beim 1. VV Freiberg antreten. Dieser Name ist in der Staffel neu. Es handelt sich aber nicht um einen Aufsteiger. Vielmehr haben Pama Freiberg (bisher in der Sachsenklasse dabei) und der 1. VV Freiberg fusioniert. Viermal reist die HSV-Mannschaft zudem in die Leipziger Region. Denn wie im Vorjahr kämpfen die TSG Markkleeberg II, die L.E. Volleys IV und der SV Einheit Borna in der Staffel um Punkte. Ein Aufsteiger ist der SV Reudnitz II. Während Haußmann und seine Schützlinge zum VSV Oelsnitz II eine längere Fahrzeit einplanen müssen, muten die Reisen zum SV Textima Chemnitz Süd sowie zum SV Chemnitz-Harthau II schon als Katzensprünge an. Die Heimspiele des HSV finden wieder in der Sporthalle Eppendorf statt. Und dieses Gebäude soll möglichst zu einer uneinnehmbaren Festung werden - so wie es die unbeugsamen Gallier im Comic gegen die Römer praktizieren.

von Knut Berger, erschienen am 03.08.2018 in der Freien Presse, Lokalsport Flöha

Hennersdorfer Volleyballer mit beachtlichem 5. Rang - Wermutstropfen am Ende

Neun Siege aus 16 Spielen, vier mehr als im Vorjahr, auch vier Tabellenpunkte mehr als 2016/17 und einen Tabellenplatz besser, die Saison 2017/18 kann sich mit Platz 5 für Hennersdorfs Volleyballrecken mehr als sehen lassen. Da muss auch ein sonst eher kritischer Trainer zustimmend nicken und seinem Team eine starke Saisonleistung bescheinigen. Zieht man die Ausgangssituation im August 2017 noch zu Rate dürfen wir schon von einer gehörigen positiven Überraschung sprechen legt Coach Udo Haußmann nach.
Im ohnehin schon dünnen Spielerkader verließ Alex Wagner die Mannschaft drei Wochen vor Saisonbeginn Richtung Chemnitz und damit brach den Zschopautalern eine Spielposition weg, die man eben nur einfach besetzt hatte.
Kurzentschlossen und ohne die übrigen Alternativen im Ärmel setzte Haußmann den aus Röhrsdorf gekommenen Philipp Markert auf diese Position. Zwar hatte Philipp nicht annähernd die Quoten im Angriff und Blockspiel wie sein Vorgänger aber er half entscheidend mit unserem Annahmespiel und die Feldabwehr zu verbessern. Ein wichtiger Faktor in Betracht auf die Gesamtleistung des Teams. Im letzten Viertel der Saison brachte der Trainer dann auch noch aus der Not heraus den bis dato Libero spielenden Bernhard Arnold im Angriff und auch das erwies sich durchaus als gewinnbringend. Und nicht zuletzt konnte Hennersdorf wieder mit einem relativ verletzungsfreien Markus Haußmann auflaufen, der sich ja fast in der gesamten Vorsaison mit einer Schulterverletzung durchschlug, in diesem Jahr aber wieder richtig Alarm machte. Der HSV hat außerdem seine Tie-Break Schwäche überwinden können. Nachdem im vergangenem Jahr sechs von sieben verloren gingen, gewannen die Zschopautalern in dieser Saison alle vier entscheidenden fünften Sätze und auch in den Heimspielen wurde deutlich mehr gepunktet. So langsam nehmen wir die Eppendorfer Halle wohl als Heimhalle an, denn noch anders als 2017 konstatierten wir fünf Siege in acht Spielen so Haußmann weiter. Deutlich hat sich die Mannschaft auch im Aufschlag verbessert. Wir haben zwar keinen Mann mit Computer am Spielfeldrand aber die drastische Fehlerquote aus dem Vorjahr wurde deutlich gesenkt und auch in der Blockabwehr gab es zumindest Mitte der Saison Steigerungsraten zu erkennen.
Im Gegensatz zu anderen Spielzeiten und dies nicht nur auf die Sachsenklasse bezogen gelang es den Hennersdorfern diesmal auch immer gegen die "Richtigen" zu gewinnen, will heißen, bis auf den letzten unbedeutenden Spieltag bezwang der HSV alle Mannschaften, die in der Tabelle hinter den Zschopautalern rangierten.
Nur die Teams davor mit Textima, Borna und Harthau, die haben wir aus den Augen verloren rang sich der Coach dann doch noch einen kritischen Punkt ab. Keine Frage - keinen einzigen Tabellenpunkt gegen dieses Trio - da sahen wir im Vorjahr besser aus. Aber wir wollen ja auch für 2018/19 noch ein paar Ziele haben schmunzelte der Routinier, wo der Hennersdorfer SV auch wieder in Sachsens zweithöchster Spielklasse aufschlagen will.
Und trotzdem gab es noch einen kräftigen Wermutstropfen in den Erfolgskelch der abgelaufenen Saison, denn nach fast vier Jahrzehnten Volleyball in Hennersdorf gab das Urgestein Udo Seifert auf der Mannschaftssitzung Ende April seinen Rücktritt bekannt. Er trug fast 1000(!) Mal die verschiedenen Trikots des SV Hennersdorf, der BSG Traktor Hennersdorf bzw. des Hennersdorfer SV. Damit geht eine Identikationsfigur von Bord der den Hennersdorfer Volleyball mitgeprägt und entscheidend vorangebracht hat, so Haußmann zum Schluss.

Im Kreispokal groß aufgespielt

Die Volleyball-Damen aus Hennersdorf haben eine erfolgreiche Saison hinter sich. Der Titel in der Kreisklasse wurde zwar nicht verteidigt, dennoch gab es Zuwachs in der Trophäensammlung

erschienen am 04.05.2018 in der Freien Presse. Lokalsport Flöha

Hennersdorf. Udo Haußmann kann sich noch genau an das erste Spiel der Volleyball-Damen des Hennersdorfer SV erinnern. "Das war vor sieben Jahren. Wir spielten in Augustusburg gegen den TSV Flöha und bekamen richtig aufs Dach", sagt der SV-Trainer. Doch in der Folgezeit habe sich die Truppe stetig entwickelt. Jüngster Erfolg: Der Gewinn des Kreispokals in der abgelaufenen Saison.

Im Finale bezwangen die Hennersdorferinnen in Augustusburg den 1.VV FreibergII mit 3:0. In der Kreisklasse lief es für den Vorjahresmeister allerdings nicht optimal. In der Fünferstaffel landete der HSV mit lediglich drei Siegen auf dem vierten Platz. Das höre sich für einen Titelverteidiger zwar dramatisch an, "doch in der Vorsaison lief wirklich alles für uns, das Glück war scheinbar komplett auf unserer Seite", sagt Haußmann, der in seiner Arbeit als Trainer von Maik Döge unterstützt wird. "Wir sind praktisch Meister geworden, wussten aber gar nicht richtig warum", sagt der Coach und schmunzelt.

Fortuna war in der gerade abgelaufenen Saison allerdings nicht unbedingt eine Hennersdorferin. In der Endabrechnung standen neun Punkte und 13:17-Sätze auf dem Tableau. Der neue Meister Freiberg II brachte es auf 19 Zähler und 20:9-Sätze. "Aber wir können unsere Resultate einordnen und haben weiterhin Spaß am Volleyball", sagt Haußmann. Beim Aufschlag und in der Feldabwehr sieht der Hennersdorfer Trainer seine Mannschaft auf Bezirksklasse-Niveau. Defizite gäbe es dagegen in der Blockabwehr und im Angriff. Sportlichen Ehrgeiz entwickele jede seiner Spielerinnen, "doch wir sind uns einig, dass wir in der Kreisklasse gut aufgehoben sind", sagt Haußmann.

Der SV-Kader umfasst elf Spielerinnen, die unter anderem aus Hennersdorf, Augustusburg, Hohenfichte, Marbach und Niederwiesa kommen. Einmal pro Woche bittet Haußmann seine Pokalsiegerinnen auch weiterhin zum Training. "So braucht die Mannschaft im Rahmen der Sommervorbereitung nicht zu befürchten, einen großen Athletikkomplex absolvieren zu müssen", sagt Haußmann. (kbe)

Hennersdorfer Damen erstmals Pokalsieger

Die Geschichte des Hennersdorfer Volleyballs ist seit dem vergangenen Freitagabend um ein Ruhmesblatt reicher, denn die Damen des Vereins sicherten sich mit einem klaren 3:0 (25:23; 25:19; 25:14) Finalsieg gegen den 1. VV Freiberg erstmals den mittelsächsischen Pokal.
Die Gastgeber entpuppten sich dabei als echte Pokalmannschaft, hatten dreimal Losglück und durften alle Partien zu Hause austragen, dominierten allerdings sowohl gegen Sayda, als auch gegen Flöha und nicht zuletzt gegen Freiberg ganz klar und mussten nicht einen einzigen Satzverlust in allen drei Partien hinnehmen.
Auch im Finale, vor fast 50 (!) Zuschauern, war der HSV dem amtierenden Kreismeister aus Freiberg vor allem im Aufschlagspiel und in der Feldabwehr einen Zacken voraus und gewann nach der einigermaßen verkorksten Punktspielsaison die Trophäe völlig verdient.

Pokalfinale als Saisonschlusspunkt

Am Freitagabend beschließen die Volleyballer unserer Region endgültig ihre Saison 2017/18 und zwar mit dem Endspiel im Mittelsachsenpokal bei den Damen. Dabei treffen ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle die Gastgeber vom Hennersdorfer SV auf den neuen Kreismeister, den 1.VV Freiberg.
Beide Teams haben in der Punktspielserie jeweils ihre Heimspiele gegeneinander klar gewonnen und daraus schöpfen wir auch unsere Hoffnung für den Freitagabend, so Hennersdorfs Übungsleiter Udo Haußmann. Für unsere Gäste spricht natürlich der frisch errungene Kreismeistertitel und damit dann wohl doch das größere "Pfund zum Wuchern", doch nicht nur im Fußball schreibt der Pokal seine eigenen Gestze, so der erfahrene Coach, der weiß, gefeiert wird nach dem Spiel sowieso ... !

Volleyballmänner beenden Saison mit Auswärtsniederlage

Es gab sicherlich Niederlagen in der Vergangenheit, über die sich Hennersdorfs Volleyballcoach Udo Haußmann mehr geärgert hat, als die 0:3 (-25;-22;-15) Klatsche am letzten Spieltag der Volleyball-Sachsenklasse für den HSV bei den L.E.Volleys am vergangenen Samstag in der Leipziger Leplaystraße. Ich will an dieser Stelle überhaupt nichts beschönigen oder herunterspielen, die Niederlage war verdient, haut uns aber nicht um, wir verlieren lediglich den vierten Tabellenplatz noch an die II. Vertretung aus Markleeberg und belegen nach einer für uns wirklich guten Sachsenklassensaison mit 23 Tabellenpunkten, neun Erfolgen aus 16 Spielen und einem ausgeglichenen Satzkonto Rang fünf in der Abschlusstabelle.
Das Match in Leipzig begann dabei noch relativ positiv aus Hennersdorfer Sicht, doch den ersten Knackpunkt setzte es schon zu Ende dieses Durchgangs, als es dem Team nicht gelang einen 18:14 bzw. 24:21 Punktevorsprung ins Ziel zu retten. Waren es im Auftaktsatz mit dem Libero Philipp Markert und im Angriff Markus Haußmann wenigstens noch zwei Akteure, die sich mit Vehemenz und vielen gelungenen Aktionen gegen die drohende Niederlage stemmten, so passten sich beide im Verlaufe des Spiels auch noch nahtlos an die durchschnittliche Leistung ihrer Mannschaftskameraden an und so kam es wie es kommen musste. Die Hennersdorfer verloren immer mehr ihre Ordnung im Spiel und die Leipziger wurden immer dominanter, gewannen mit 25:22 den zweiten Satz und hatten auch im dritten Satz immer weniger Probleme ihre Überlegenheit auch in Zahlen umzumünzen. Diese Niederlage ist Abschluss, passt aber auch ganz gut schon zur neuen Saison und sollte einige wachgerüttelt haben, der Klassenerhalt wird auch in der neuen Saison kein Selbstläufer, denn egal was jetzt in Sachen Auf- und Abstieg passiert, die Zschopautaler berührt das nicht und wenn in der Mannschaftssitzung nächste Woche nichts unerwartetes passiert, greifen die Zschopautaler auch 2018/19 wieder in Sachsens zweithöchster Spielklasse an.

HSV Damen im Pokalfinale

Im mit Spannung erwarteten Pokalhalbfinale des Mittelsachsenpokals im Volleyball bei den Damen setzte sich am vergangenen Freitagabend der gastgebende Hennersdorfer SV mit 3:0 (25:18;25:18;25:16) gegen den TSV Flöha durch und trifft damit im Finale am 27. April auf den 1,VV Freiberg.
Das Derby gestaltete sich dabei durchaus als ein packendes und umkämpftes Match, obwohl das die einzelnen Satzergebnisse nicht vermuten lassen. Die Gäste aus Flöha hielten alle drei Durchgänge bis jeweils zur Satzmitte offen, führten teilweise sogar knapp, mussten dann aber den HSV immer wieder ziehen lassen. Besonders im Aufschlag und im Zuspiel setzten die Hennersdorfer Damen die besseren Akzente und gewannen am Ende völlig verdient. Damit verlängert sich die Saison aus Hennersdorfer Sicht um zwei Wochen aber das hat ja immerhin einen "Guten Grund".

Zum Abschluss geht es nach Leipzig für den HSV

Im letzten Saisonspiel in der Volleyball Sachsenklasse geht es für die Männer vom Hennersdorfer SV noch einmal nach Leipzig zu den L.E. Volleys IV. Dabei können die Zschopautaler die Reise in die Messestadt völlig entspannt antreten, denn mit 23 Tabellenpunkten ist man als derzeitiger Tabellenvierter gegen alle Eventualitäten in der Abstiegsregelung gefeit und könnte schlimmsten Falles noch auf Rang 6 zurückfallen und das ist in jedem Fall ein Nichtabstiegsplatz.
Natürlich wird das nicht unser Anspruch sein blickt Spielertrainer Udo Haußmann voraus, warnt jedoch vor den Leipzigern, die sich in dieser Saison als wahre Wundertüte in den Punktspielen entpuppten.
Personell bleibt es ein Drahtseilakt für den Regionalvertreter aber damit hat die Mannschaft in der letzten Meisterschaftsphase gelernt umzugehen, so Haußmann weiter.
Anpfiff der Partie ist am Sonnabend 16.30 Uhr in der Leipziger Leplaystraße.

Derby im Halbfinale

Im Halbfinale des Volleyball- Mittelsachsenpokals bei den Damen kommt es am Freitag zum ewig jungen Derby Hennersdorf gegen Flöha.
In der bereits beendeten Meisterschaft haben sich beide Teams nicht gerade mit "Ruhm bekleckert" aber ein Einzug ins Pokalfinale wäre durchaus noch ein versöhnlicher Abschluss. Die HSV Damen, als Titelverteidiger gestartet, landeten lediglich drei Punktspielsiege und damit auf dem Boden der Tatsachen, wobei da allerdings ein klarer Erfolg gegen den neuen Titelträger vom 1.VV Freiberg dabei war. Allerdings verbuchten auch die Flöhaer Amazonen lediglich einen Meisterschaftserfolg in insgesamt acht Spielen, den allerdings mit 3:1 in Augustusburg gegen Hennersdorf. Somit ist sicherlich ein spannendes Halbfinalderby am Freitagabend ab 18.00 Uhr in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums zu erwarten.