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Hennersdorfer Volleyballer mit beachtlichem 5. Rang - Wermutstropfen am Ende

Neun Siege aus 16 Spielen, vier mehr als im Vorjahr, auch vier Tabellenpunkte mehr als 2016/17 und einen Tabellenplatz besser, die Saison 2017/18 kann sich mit Platz 5 für Hennersdorfs Volleyballrecken mehr als sehen lassen. Da muss auch ein sonst eher kritischer Trainer zustimmend nicken und seinem Team eine starke Saisonleistung bescheinigen. Zieht man die Ausgangssituation im August 2017 noch zu Rate dürfen wir schon von einer gehörigen positiven Überraschung sprechen legt Coach Udo Haußmann nach.
Im ohnehin schon dünnen Spielerkader verließ Alex Wagner die Mannschaft drei Wochen vor Saisonbeginn Richtung Chemnitz und damit brach den Zschopautalern eine Spielposition weg, die man eben nur einfach besetzt hatte.
Kurzentschlossen und ohne die übrigen Alternativen im Ärmel setzte Haußmann den aus Röhrsdorf gekommenen Philipp Markert auf diese Position. Zwar hatte Philipp nicht annähernd die Quoten im Angriff und Blockspiel wie sein Vorgänger aber er half entscheidend mit unserem Annahmespiel und die Feldabwehr zu verbessern. Ein wichtiger Faktor in Betracht auf die Gesamtleistung des Teams. Im letzten Viertel der Saison brachte der Trainer dann auch noch aus der Not heraus den bis dato Libero spielenden Bernhard Arnold im Angriff und auch das erwies sich durchaus als gewinnbringend. Und nicht zuletzt konnte Hennersdorf wieder mit einem relativ verletzungsfreien Markus Haußmann auflaufen, der sich ja fast in der gesamten Vorsaison mit einer Schulterverletzung durchschlug, in diesem Jahr aber wieder richtig Alarm machte. Der HSV hat außerdem seine Tie-Break Schwäche überwinden können. Nachdem im vergangenem Jahr sechs von sieben verloren gingen, gewannen die Zschopautalern in dieser Saison alle vier entscheidenden fünften Sätze und auch in den Heimspielen wurde deutlich mehr gepunktet. So langsam nehmen wir die Eppendorfer Halle wohl als Heimhalle an, denn noch anders als 2017 konstatierten wir fünf Siege in acht Spielen so Haußmann weiter. Deutlich hat sich die Mannschaft auch im Aufschlag verbessert. Wir haben zwar keinen Mann mit Computer am Spielfeldrand aber die drastische Fehlerquote aus dem Vorjahr wurde deutlich gesenkt und auch in der Blockabwehr gab es zumindest Mitte der Saison Steigerungsraten zu erkennen.
Im Gegensatz zu anderen Spielzeiten und dies nicht nur auf die Sachsenklasse bezogen gelang es den Hennersdorfern diesmal auch immer gegen die "Richtigen" zu gewinnen, will heißen, bis auf den letzten unbedeutenden Spieltag bezwang der HSV alle Mannschaften, die in der Tabelle hinter den Zschopautalern rangierten.
Nur die Teams davor mit Textima, Borna und Harthau, die haben wir aus den Augen verloren rang sich der Coach dann doch noch einen kritischen Punkt ab. Keine Frage - keinen einzigen Tabellenpunkt gegen dieses Trio - da sahen wir im Vorjahr besser aus. Aber wir wollen ja auch für 2018/19 noch ein paar Ziele haben schmunzelte der Routinier, wo der Hennersdorfer SV auch wieder in Sachsens zweithöchster Spielklasse aufschlagen will.
Und trotzdem gab es noch einen kräftigen Wermutstropfen in den Erfolgskelch der abgelaufenen Saison, denn nach fast vier Jahrzehnten Volleyball in Hennersdorf gab das Urgestein Udo Seifert auf der Mannschaftssitzung Ende April seinen Rücktritt bekannt. Er trug fast 1000(!) Mal die verschiedenen Trikots des SV Hennersdorf, der BSG Traktor Hennersdorf bzw. des Hennersdorfer SV. Damit geht eine Identikationsfigur von Bord der den Hennersdorfer Volleyball mitgeprägt und entscheidend vorangebracht hat, so Haußmann zum Schluss.

Hennersdorfer Damen erstmals Pokalsieger

Die Geschichte des Hennersdorfer Volleyballs ist seit dem vergangenen Freitagabend um ein Ruhmesblatt reicher, denn die Damen des Vereins sicherten sich mit einem klaren 3:0 (25:23; 25:19; 25:14) Finalsieg gegen den 1. VV Freiberg erstmals den mittelsächsischen Pokal.
Die Gastgeber entpuppten sich dabei als echte Pokalmannschaft, hatten dreimal Losglück und durften alle Partien zu Hause austragen, dominierten allerdings sowohl gegen Sayda, als auch gegen Flöha und nicht zuletzt gegen Freiberg ganz klar und mussten nicht einen einzigen Satzverlust in allen drei Partien hinnehmen.
Auch im Finale, vor fast 50 (!) Zuschauern, war der HSV dem amtierenden Kreismeister aus Freiberg vor allem im Aufschlagspiel und in der Feldabwehr einen Zacken voraus und gewann nach der einigermaßen verkorksten Punktspielsaison die Trophäe völlig verdient.

Pokalfinale als Saisonschlusspunkt

Am Freitagabend beschließen die Volleyballer unserer Region endgültig ihre Saison 2017/18 und zwar mit dem Endspiel im Mittelsachsenpokal bei den Damen. Dabei treffen ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle die Gastgeber vom Hennersdorfer SV auf den neuen Kreismeister, den 1.VV Freiberg.
Beide Teams haben in der Punktspielserie jeweils ihre Heimspiele gegeneinander klar gewonnen und daraus schöpfen wir auch unsere Hoffnung für den Freitagabend, so Hennersdorfs Übungsleiter Udo Haußmann. Für unsere Gäste spricht natürlich der frisch errungene Kreismeistertitel und damit dann wohl doch das größere "Pfund zum Wuchern", doch nicht nur im Fußball schreibt der Pokal seine eigenen Gestze, so der erfahrene Coach, der weiß, gefeiert wird nach dem Spiel sowieso ... !

Volleyballmänner beenden Saison mit Auswärtsniederlage

Es gab sicherlich Niederlagen in der Vergangenheit, über die sich Hennersdorfs Volleyballcoach Udo Haußmann mehr geärgert hat, als die 0:3 (-25;-22;-15) Klatsche am letzten Spieltag der Volleyball-Sachsenklasse für den HSV bei den L.E.Volleys am vergangenen Samstag in der Leipziger Leplaystraße. Ich will an dieser Stelle überhaupt nichts beschönigen oder herunterspielen, die Niederlage war verdient, haut uns aber nicht um, wir verlieren lediglich den vierten Tabellenplatz noch an die II. Vertretung aus Markleeberg und belegen nach einer für uns wirklich guten Sachsenklassensaison mit 23 Tabellenpunkten, neun Erfolgen aus 16 Spielen und einem ausgeglichenen Satzkonto Rang fünf in der Abschlusstabelle.
Das Match in Leipzig begann dabei noch relativ positiv aus Hennersdorfer Sicht, doch den ersten Knackpunkt setzte es schon zu Ende dieses Durchgangs, als es dem Team nicht gelang einen 18:14 bzw. 24:21 Punktevorsprung ins Ziel zu retten. Waren es im Auftaktsatz mit dem Libero Philipp Markert und im Angriff Markus Haußmann wenigstens noch zwei Akteure, die sich mit Vehemenz und vielen gelungenen Aktionen gegen die drohende Niederlage stemmten, so passten sich beide im Verlaufe des Spiels auch noch nahtlos an die durchschnittliche Leistung ihrer Mannschaftskameraden an und so kam es wie es kommen musste. Die Hennersdorfer verloren immer mehr ihre Ordnung im Spiel und die Leipziger wurden immer dominanter, gewannen mit 25:22 den zweiten Satz und hatten auch im dritten Satz immer weniger Probleme ihre Überlegenheit auch in Zahlen umzumünzen. Diese Niederlage ist Abschluss, passt aber auch ganz gut schon zur neuen Saison und sollte einige wachgerüttelt haben, der Klassenerhalt wird auch in der neuen Saison kein Selbstläufer, denn egal was jetzt in Sachen Auf- und Abstieg passiert, die Zschopautaler berührt das nicht und wenn in der Mannschaftssitzung nächste Woche nichts unerwartetes passiert, greifen die Zschopautaler auch 2018/19 wieder in Sachsens zweithöchster Spielklasse an.

HSV Damen im Pokalfinale

Im mit Spannung erwarteten Pokalhalbfinale des Mittelsachsenpokals im Volleyball bei den Damen setzte sich am vergangenen Freitagabend der gastgebende Hennersdorfer SV mit 3:0 (25:18;25:18;25:16) gegen den TSV Flöha durch und trifft damit im Finale am 27. April auf den 1,VV Freiberg.
Das Derby gestaltete sich dabei durchaus als ein packendes und umkämpftes Match, obwohl das die einzelnen Satzergebnisse nicht vermuten lassen. Die Gäste aus Flöha hielten alle drei Durchgänge bis jeweils zur Satzmitte offen, führten teilweise sogar knapp, mussten dann aber den HSV immer wieder ziehen lassen. Besonders im Aufschlag und im Zuspiel setzten die Hennersdorfer Damen die besseren Akzente und gewannen am Ende völlig verdient. Damit verlängert sich die Saison aus Hennersdorfer Sicht um zwei Wochen aber das hat ja immerhin einen "Guten Grund".

Zum Abschluss geht es nach Leipzig für den HSV

Im letzten Saisonspiel in der Volleyball Sachsenklasse geht es für die Männer vom Hennersdorfer SV noch einmal nach Leipzig zu den L.E. Volleys IV. Dabei können die Zschopautaler die Reise in die Messestadt völlig entspannt antreten, denn mit 23 Tabellenpunkten ist man als derzeitiger Tabellenvierter gegen alle Eventualitäten in der Abstiegsregelung gefeit und könnte schlimmsten Falles noch auf Rang 6 zurückfallen und das ist in jedem Fall ein Nichtabstiegsplatz.
Natürlich wird das nicht unser Anspruch sein blickt Spielertrainer Udo Haußmann voraus, warnt jedoch vor den Leipzigern, die sich in dieser Saison als wahre Wundertüte in den Punktspielen entpuppten.
Personell bleibt es ein Drahtseilakt für den Regionalvertreter aber damit hat die Mannschaft in der letzten Meisterschaftsphase gelernt umzugehen, so Haußmann weiter.
Anpfiff der Partie ist am Sonnabend 16.30 Uhr in der Leipziger Leplaystraße.

Derby im Halbfinale

Im Halbfinale des Volleyball- Mittelsachsenpokals bei den Damen kommt es am Freitag zum ewig jungen Derby Hennersdorf gegen Flöha.
In der bereits beendeten Meisterschaft haben sich beide Teams nicht gerade mit "Ruhm bekleckert" aber ein Einzug ins Pokalfinale wäre durchaus noch ein versöhnlicher Abschluss. Die HSV Damen, als Titelverteidiger gestartet, landeten lediglich drei Punktspielsiege und damit auf dem Boden der Tatsachen, wobei da allerdings ein klarer Erfolg gegen den neuen Titelträger vom 1.VV Freiberg dabei war. Allerdings verbuchten auch die Flöhaer Amazonen lediglich einen Meisterschaftserfolg in insgesamt acht Spielen, den allerdings mit 3:1 in Augustusburg gegen Hennersdorf. Somit ist sicherlich ein spannendes Halbfinalderby am Freitagabend ab 18.00 Uhr in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums zu erwarten.

HSV Volleyballer entledigen sich endgültig aller Sorgen

Mit drei Punkten aus dem letzten Heimturnier haben sich die Volleyballer vom Hennersdorfer Sportverein endgültig aus dem Abstiegskampf in der Sachsenklasse West verabschiedet und allen Eventualitäten vorgebeugt. Sollte nämlich der Staffelsieger sein Aufstiegsrecht nicht in Anspruch nehmen und aus der Sachsenliga der SSV St. Egidien noch absteigen, könnte es möglicherweise auch den am Ende Siebtplatzierten in der Tabelle noch erwischen. Diese Platzierung ist aber nun für die Zschopautaler auch rein rechnerisch nicht mehr realistisch. Grundlage dafür war ein Sieg im Mittelsachsenderby gegen Pama Freiberg.
Im Spiel davor unterlagen die Hennersdorfer dem Tabellendritten vom Bornaer SV nach großem Kampf mit 1:3 (29:27;29:31;19:25;16:25). Schon die Satzergebnisse in den beiden Auftaktsätzen lassen erahnen welch eng umkämpftes Match es gab. Beide Teams, personell nicht gerade auf Rosen gebettet, lieferten sich bis Mitte des dritten Satzes einen Kampf auf Biegen und Brechen, wobei die Gastgeber mit einem spektakulären letzten Spielzug das bessere Ende für sich hatten und im zweiten Durchgang leider klarste Möglichkeiten zur 2:0 Satzführung liegen ließen und letztendlich noch mit dem 29:31 Satzverlust schmerzlich bestraft wurde. Das war eindeutig der Knackpunkt in diese Partie meinte HSV Coach Udo Haußmann hinterher. Wenn wir diesen Satz gewinnen, hätten wir nicht nur einen Tabellenpunkt geholt, da wäre auch ein Erfolg drin gewesen prognostizierte der Routinier. So aber neigte sich das Match immer mehr in Richtung Borna und den Hennersdorfern fehlten im Angriff die Alternativen, da Jan Grunert ganz fehlte und mit Phillipp Markert und Enrico Butter waren zwei Akteure nach überstandener Krankheit noch nicht ganz wieder fit. So schenkte der HSV den letzten halben Satz fast freiwillig ab um noch ein paar Körner für das Mittelsachsenderby zu sparen.
Ein durchaus gewagtes aber wie sich später herausstellte taktisch cleveres Unterfangen. Noch dazu wechselte der HSV seinen Libero und nahm den etatmäßigen Mann für die Hinterfeldaufgaben wie schon vor zwei Wochen in den Angriff und auch das sollte seine Wirkung nicht verfehlen, denn Bernhard Arnold machte schon den einen oder anderen Punkt auf der Außenposition. Der Auftaktsatz war umkämpft, sah die Hennersdorfer allerdings immer knapp vorn. Als beim 24:19 die Entscheidung gefallen schien machte es der Freiberger Mario Rosaly mit drei Aufschlagpunkten in Folge noch einmal spannend. Die zweite Auszeit auf Hennersdorfer Seite wurde ihm dann aber zum Verhängnis. So holte der HSV mit 25:22 den ersten Satz. Von nun an wurde das Spiel immer mehr zum Duell Freiberg gegen die "Haußmänner" und die heizten der Pama mächtig ein. Egal wie der "Alte" seinen Filius einsetzte,ob über Außen, Diagonal, Hinterfeld oder schnell über die Netzmitte, Hennersdorfs Nummer 11 spielte mit den Freibergern Katz und Maus, verbuchte Punkt um Punkt und nahm dem Gegner so ein wenig die Lust am Spiel. Die hatten, auch nur zu sechst angereist, auch keinen taktischen Handlungsspielraum und mussten die Überlegenheit des HSV beim 25:18 im zweiten und 25:17 im letzten Satz im Derby anerkennen.

Letzter Heimspieltag für HSV Volleyballer

Die Saison 2017/18 in der Volleyball Sachsenklasse neigt sich so langsam dem Ende entgegen und die Hennersdorfer biegen mit zwei Heimspielen auf die Zielgerade. Dabei geht es am Sonnabend ab 14.00 Uhr in Eppendorf gegen den aktuellen Tabellendritten aus Borna und im Anschluss daran gibt es das Mittelsachsenderby gegen den SV Pama aus Freiberg. Leider hat sich das Lazarett aus Hennersdorfer Sicht immer noch nicht geleert und so ist man wieder gezwungen zu improvisieren. Wir wollen nicht jammern aber es hat uns schon "gebeutelt" im letzten Drittel dieser Saison kommentiert Spielertrainer Udo Haußmann die Situation, doch zum Glück hat die Mannschaft den Monat Januar genutzt um die nötigen Tabellenpunkte einzufahren. Ob dieses Team allerdings nun Tabellenplatz vier absichern kann bleibt schon fragwürdig, denn dazu reichen die 20 derzeitigen Tabellenpunkte nicht. Zumindest aber einen Mann haben wir wieder auf der Wechselbank zur Verfügung frohlockte Haußmann mit einem bittersüßem Schmunzeln auf den Lippen.

Wiedersehen nach einigen Jahren

Es war im Jahr 2014 als die damals noch sehr junge Damenmannschaft des Hennersdorfer SV im letzten Punktspiel der Saison die Saydaer Damen mit "Rosen" in den "Ruhestand" verabschiedete und gleich darauf noch eine klare Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Danach wurde es ruhig um den Saydaer Damenvolleyball, doch vergangenen Freitag trafen sich beide Teams im Kreispokal Mittelsachsen in Augustusburg wieder. Die Saydaer deutlich verjüngt, noch mit einigen "Veteranen" im Team und die Hennersdorfer auf einem anderen Spielniveau als noch vor einigen Jahren. Am Ende gab es ein standesgemäßes 3:0 für die HSV Damen, die vor allem mit ihrem wuchtigen Aufschlagspiel den Gegner vor unlösbare Probleme stellten und nun Mitte April im Halbfinale auf den Sieger der Partie Flöha gegen Halsbrücke trifft.