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HSV Damen erstes "Coronaopfer"

Die Damen des Hennersdorfer SV konnten ihren Punktspielauftakt in Mauersberg nicht vollziehen, da sich einige Spieler des Gegners, nach den Coronafällen im Marienberger Gymnasium, in Quarantäne begeben mussten.

Sportwochenende abgesagt!!!

Der Hennersdorfer SV hat am vergangenen Wochenende den Entschluss gefasst, das traditionelle Sportwochenende abzusagen.

Das ernst zunehmende Pandemiegeschehen und ein abgelehntes Hygienekonzept veranlasste den Vorstand, nach einigen Absprachen mit Vereinsmitgliedern, zu dieser Maßnahme. Die Risiken und Auflagen sind für ehrenamtliche Kräfte nicht mehr überschaubar und so hofft man in Hennersdorf auf 2021.

HSV Volleyballer "gehen wieder fremd"

Am Freitag, dem 07.02.20, ist es wieder einmal soweit. Der Spitzenreiter der Volleyball Bezirksliga Chemnitz empfängt ab 17.00 Uhr im Hennersdorfer Vereinshaus seine Skatfreunde zum traditionellen Preisskat. Gespielt werden nach der Eröffnung und Tischauslosung ab ca. 17.30 Uhr zwei Serien zu je 30 (Dreiertisch) bzw. 40 (Vierertisch) Spielen. Der Gesamtsieger des Abends wird aus der Addition beider Serien ermittelt
Da aber in Hennersdorf traditionell Jeder einen Preis gewinnt wäre eine vorherige Anmeldung unter
Tel. : 03729168374 wünschenswert.

Eine Party nicht nur am Netz

Seit 150 Jahren bietet der Hennersdorfer SV Sportlern rund um Augustusburg eine Heimat. Zum Jubiläum wird gleich eine ganze Woche gefeiert.

Rein statistisch gesehen müsste Hennersdorf zu den sportlichsten Orten Deutschlands gehören. Der Augustusburger Ortsteil zählt rund 300 Einwohner, im örtlichen Sportverein sind 100 Personen organisiert. Udo Haußmann, der Chef des Hennersdorfer Sportvereins, bestätigt die Zahlen, räumt aber ein: "Nicht alle Mitglieder des Sportvereins haben auch ihre Wohnsitz in Hennersdorf."
Dennoch kann es sich mehr als sehen lassen, was der kleine Ort am Fuß der Augustusburg in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt hat. Drei Jahrzehnte war der Hennersdorfer Knochenlauf fester Bestandteil des Terminkalenders, die Volleyballer kämpften auf Landesebene um Punkte, mussten jetzt aber den Weg nach unten in die Bezirksliga antreten. Das Damenteam bestimmt seit Jahren das Niveau auf Kreisebene mit. Beim HSV kann man aber nicht nur Volleyball spielen, sondern auch reiten. Zudem gibt es je eine Frauen- und Kindersportgruppe. Gegründet wurde der Sportverein in Hennersdorf am 30.Juli 1869. Aus dem SV Hennersdorf wurde später die BSG Traktor Hennersdorf, nach der Wende der Hennersdorfer SV. Haußmanns Vorgänger im Amt des Vorsitzenden war Harald Uhlmann, der diese Funktion stolze 37 Jahre ausübte.

Das Hennersdorfer Sportwochenende hat Tradition. Der Ursprung dafür liegt im Freiluft-Volleyballturnier, das schon zu DDR-Zeiten stattfand. In diesem Jahr erfährt das Wochenende aber eine Aufwertung. "Da unser Sportverein seit 150 Jahren besteht, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir dieses Jubiläum begehen können. Schließlich wurde die Idee einer kompletten Sportwoche geboren", erzählt Haußmann.

So geht es am kommenden Montag ab 17 Uhr mit Tischtennis für Jedermann sowie einem Schnupperkurs im Bogenschießen los. "Dabei bekommen wir Hilfe vom Bogen-Experten Helmut Loose aus Schöner-stadt", erklärt der HSV-Vorsitzende. Der Dienstag steht ab 18 Uhr im Zeichen der Wiesen-Popgymnastik sowie dem Kegeln für Jedermann. "Dafür bauen die Erdmannsdorfer Keglern wieder ihre mobile Bahn auf", verrät der Vorsitzende, der für den Mittwoch Familien mit ihren Kindern zum Sportfest einlädt. Dabei können die Teilnehmer an fünf Stationen zeigen, was sie können. "Der Start erfolgt zwar 16 Uhr, doch es gibt keine zeitlichen Zwang. Bis 19Uhr läuft der Wettbewerb", erklärt der Cheforganisator.

Er hofft, für diesen von der Kindersportgruppe organisierten Wettbewerb auch die Familien aus anderen Augustusburger Ortsteilen zu begeistern. Eine unbedingte Voranmeldung ist für das Mannschaftsskatturnier am Donnerstag erforderlich (Telefon 037291/68374 oder 0152/26676461). Daran können Teams mit je drei Spielern teilnehmen, die zwei Serien zu 36 Runden absolvieren. Ab Freitag geht dann das gewohnte Programm über die Bühne. Dann findet das Strafstoßschießen statt (18 Uhr), am Samstag stehen die Freizeitmannschaften ab 11 Uhr am Volleyballnetz. Der Sonntag ist dann den Volleyball-Damenteams vorbehalten.

Die Turniere und Wettkämpfe finden auf dem Gelände an der Hennersdorfer Sporthalle statt, die Anfang der 1960er Jahre im Rahmen des sogenannten Nationalen Aufbauwerks errichtet wurde. "Damals packten viele fleißige Helfer ehrenamtlich an, um in unzähligen unbezahlten Stunden die Sportstätte aufzubauen", erklärt Udo Haußmann. "In der heutigen Zeit ist es undenkbar, auf solche Art und Weise etwas zu schaffen."

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha vom 23.08.2019, geschrieben von Knut Berger

Sportwoche in Hennersdorf vom 26.08.19 bis 01.09.19

Vom 26.08.19 bis 01.09.19 findet an der Hennersdorfer Turnhalle eine Woche des Sports für jedermann statt.

Programm:

Montag, 26.08.19

17.00 bis 20.00 Uhr

Tischtennis und Bogenschießen

Dienstag, 27.08.19

18.00 bis 20.00 Uhr

Große Wiesen Popgymnastik

Mittwoch, 28.08.19

16.30 bis 20.00 Uhr

Großes Kinder- und Familiensportfest

Donnerstag, 29.08.19

18.00 bis 20.00 Uhr

Mannschaftsskat

Freitag, 30.08.19

18.00 bis 21.00 Uhr

9 Meter Strafstoßmeisterschaften

31.08.19

Ab 11.00 Uhr

Volleyballturnier für Freizeitmannschaften

Sonntag, 01.09.19

Ab 11.00 Uhr

Volleyballturnier der Damen

Ausserdem steht für die Kinder eine Hüpfburg während der gesamten Woche bereit, und die Kegelbahn der Erdmannsdorfer Kegler kann ebenso rege genutzt werden.

HSV Volleyballer mit Teilerfolg

Die Männer vom Hennersdorfer SV haben zu ihrem Punktspielauftakt in der Volleyball Sachsenklasse ein Match klar verloren aber im zweiten Spiel des Nachmittags auch die ersten drei Punkte eingefahren.

Hennersdorfer SV - TSG Markleeberg II 0:3 (11:25; 16:25; 22:25)

Gegen die personell enorm verstärkten Gäste aus Markleeberg hatten die Zschopautaler einen ganz schweren Stand und mussten sich nach einer Viertelstunde erst einmal schütteln, denn da stand ein klares 11:25 auf der Anzeigetafel. Auch der Beginn des zweiten Durchganges war wenig verheißungsvoll und schnell lag das Team wieder 3:8 hinten, doch so langsam fanden sich die Hennersdorfer und konnten den Rückstand Stück für Stück auf 15:16 verkürzen, dann aber geriet wieder Sand ins Getriebe des eigenen Spiels und dies nutzten die Randleipziger eiskalt aus und setzten sich wieder entscheidend ab. Im dritten Satz war der Gastgeber dann endgültig im Spiel und lieferte dem Gegner ein Match auf Augenhöhe bis zum 22:22. Dann fehlte uns die Cleverness um die sich bietende Chance zum Satzgewinn zu nutzen konstatierte Spielercoach Udo Haußmann. Sicher kein besonders gutes Spiel unsererseits aber man muss auch die Leistung der Gäste anerkennen, die in dieser Saison mit Sicherheit das Maß aller Dinge in der Liga sein werden, so Haußmann weiter.

Hennersdorfer SV - SV Chemnitz-Harthau II 3:0 (25:22; 25:23; 28:26)

Dafür gelang im darauffolgenden Spiel den Hennersdorfern eine Premiere, denn zum ersten Mal überhaupt gelang dem HSV ein Sieg gegen die Vertretung aus dem Chemnitzer Stadtteil Harthau und dies gleich noch relativ deutlich. Der Gastgeber wirkte von Anfang an gleich präsenter, was natürlich auch an der Gegenwehr lag und so gelang auch der erste Satzerfolg in der noch jungen Saison mit 25:22 nach reichlich 20 Minuten Spieldauer. Ein ähnliches Strickmuster gab es im zweiten Durchgang zu beobachten. Nach ausgeglichenen Beginn (12:12), gelang es dem HSV sich mit 21:16 abzusetzen, um am Ende aber noch einmal zittern zu müssen, denn die Gäste wehrten zwei Satzbälle ab und erst der dritte Versuch brachte den erlösenden 25. Punkt. Noch viel schlimmer provozierten die Hennersdorfer das Nervenkostüm seiner Anhänger im dritten Satz. Dort lag das Team klar auf Siegkurs, führte zwischenzeitlich mit 7:3, 16:11 und 21:16 und hätte sich fast noch um den Lohn gebracht, denn irgendwie ging die Angst vor dem Gewinnen um und das hatten wir schon ein paarmal gegen diesen Gegner erinnerte sich Haußmann an diese Situationen. So hatten die Gäste beim 24:23 sogar selbst den ersten Satzball, konnten die Gelegenheit aber nicht nutzen und so "würgte" sich schließlich der HSV nach langem Hin und Her zum erlösenden 28:26 Satzgewinn. Wir haben keine Bäume ausgerissen aber immerhin ein 3:0 eingefahren und am Ende zählt eben nur dieser Fakt, in dieser für uns mega-schweren Saison, so Haußmann zum Schluss.

Die Mannschaft der Saison 2018/2019 mit den neuen Trainingsanzügen gesponsert von der Physiotherapie Martin in Flöha und Estrich & Fußbodentechnik Börmann GmbH.
Hintere Reihe von links: Ronald Jäkel, Enrico Butter, Bernhard Arnold, Mike Flade, Nick Obendorf, Markus Haußmann
Vordere Reihe von links: Philipp Markert, Paul Gerber, Jan Grunert, Andreas Tatzelt, Udo Haußmann
(es fehlt: Holk Dohle)

Ein Wochenende rund um den Ball

In Hennersdorf fanden von Freitag bis gestern Sportwettkämpfe statt. Dieses Spektakel hat mittlerweile Tradition.



Drei Tage lang wurden die Bälle geschlagen, gestreichelt oder getreten - und alle Teilnehmer hatten ihren Spaß daran. Beim Hennersdorfer Sportwochenende ging es im sportlichen Vergleich zwar um den Sieg, doch verbissen wurden diese Wettkämpfe auf keinen Fall geführt. Vielmehr haben sich die drei Tage an der Sporthalle längst zu einem Höhepunkt im gesellschaftlichen Leben des Augustusburger Stadtteils etabliert.
Das für gestern geplante Volleyballturnier der Frauen wurde aufgrund der schlechten Witterung abgesagt. Das Sportwochenende begann am Freitag mit dem Fußball-Strafstoßschießen. Dort hatte die Jugend des TSV Flöha die treffsichersten Schützen in ihren Reihen, die Damenkonkurrenz gewann das "Spontanteam".



Für die reiferen Herren von der VSG Vogtland Plauen lief es in dieser Disziplin nicht ganz rund, sie belegten am Ende unter zwölf teilnehmenden Mannschaften den elften Rang. Ganz anders präsentierten sich die Vogtländer am Samstag in ihrer Spezialdisziplin, als im Rahmen des Sportwochenendes die 15. offenen Augustusburger Stadtmeisterschaften im Volleyball ausgetragen wurden. Dort schafften es die Vogtländer letztlich ins Endspiel, das sie gegen das von Udo Seifert betreute Hennersdorfer Traditionsteam 2:0 (25:19, 25:18) gewannen. "Sie sind quasi das Eins-eins-eins-Team. Denn erst landeten sie auf dem 11. Platz, dann auf dem 1. Rang", sagte Initiator Udo Haußmann, der an allen drei Tagen in Hennersdorf zugleich als wortgewandter Sprecher agierte.

Die VSG Plauen zählt beim Hennersdorfer Sportwochenende zu den Stammgästen. "Wir kommen seit rund zehn Jahren hier her und haben schon viele gute, aber auch einige weniger gute Resultate erreicht. Auf jeden Fall macht es immer wieder sehr viel Spaß, in Hennersdorf dabei zu sein", sagte Torsten Schiller. Der 54-jährige Sportlehrer ist Teil des Teams, in dem Herren im Alter zwischen 30 und reichlich 50 Jahren stehen. "In unserem Verein gibt es im Erwachsenenbereich eine Damen- und einen Mix-Mannschaft, die Herren sind gerade in die Vogtlandliga aufgestiegen", fuhr Schiller fort.



Artikel erschienen am 03.09.2018 in der Freien Presse, Lokalteil Flöha von Knut Berger