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"Auch der Volleyball ist rund"

Hennersdorfs Spielertrainer Udo Haußmann will sich vor den Dresdner Zwei-Meter-Latten nicht verstecken

Die Volleyballer des Hennersdorfer SV haben im Landespokal ein Hammerlos erwischt. Der Bezirkspokalsieger hat in der 1. Runde des Sparkassencups am Sonntag Sachsenliga-Spitzenreiter Dresdner SSV zu Gast. Vor der Partie gegen die zwei Klassen höher spielenden Elbestädter sprach Holk Dohle mit Hennersdorfs Spielertrainer Udo Haußmann (51).

Freie Presse: Was wissen Sie über den Kontrahenten aus der Landeshauptstadt?

Udo Haußmann: Es ist der schwerste Gegner, den wir erwischen konnten. Der Dresdner SSV führt mit sieben Siegen ungeschlagen die Sachsenliga an, die höchste Spielklasse des Landes.

Und sonst?

Na ja, im Internet habe ich ein Mannschaftsfoto der Dresdner gesehen. Sie scheinen gut aufgestellt zu sein: erster Trainer, Co-Trainer, Physiotherapeutin und so weiter. Natürlich gehören auch einige Zwei-Meter-Latten zum Aufgebot. Aber die haben wir auch und deshalb werden wir uns nicht verstecken.

Normalerweise wäre die Pokal-Runde als Dreier-Turnier gespielt worden. Da Chemnitz-Harthau aus personellen Gründen aber abgesagt hat, spielen Sie mit Ihrer Mannschaft nur gegen Dresden. Ein Vorteil?

Klar, da müssen wir nur ein Spiel gewinnen! Spaß beiseite. Wir sind natürlich glasklarer Außenseiter. Aber die Jungs freuen sich auf das Spiel, es ist ja auch eine Belohnung, ein kleines Dankeschön für den Gewinn des Bezirkspokals 2014. Aber es ist jetzt nicht das Spiel des Jahres. Unser Hauptaugenmerk liegt auf den Punktspielen in der Bezirksliga. Vor diesem Hintergrund ist es nicht schlecht, dass wir nur ein Spiel haben. Denn nächsten Samstag ist schon wieder ein Doppelspieltag.

Wie stellen Sie die Mannschaft auf das Spiel ein?

Wir haben das Training nicht umgestellt, sondern werden unseren Stiefel durchziehen. Das hat bisher ganz gut geklappt. Nach vier Siegen in vier Spielen sind wir Tabellenführer der Bezirksliga. Dabei lief nicht alles optimal, aber gegen Zschopau oder den Chemnitzer PSV haben wir Top-Spiele gemacht. Wenn die Dresdner im Block, der Feldabwehr oder im Angriff stärker sind als wir, dann ist es eben so.

In der Sachsenliga weht ein anderer Wind. Gibt es Hennersdorfer, die schon in höheren Spielklassen am Netz standen?

Unser Libero Mike Flade ist der erfahrenste im Team. Er hat mit Motor Schönau in der DDR-Liga, mit Sachsenhydraulik Chemnitz in der Regionalliga und mit Ascota Chemnitz in der Sachsenliga gespielt. Von der Hennersdorfer Truppe, die Anfang der 1990er-Jahre in der Landesklasse am Ball war, sind nur noch Udo Seifert und ich mit von der Partie.

Aber gegen namhafte Gegner haben Sie schon gespielt ...

Ja, im August 1996 hatten wir zur Einweihung der Sporthalle in Augustusburg den Bundesligisten SC Leipzig zu Gast. Die Leipziger mit ihren Größen wie Lars Schneider, Mark Siebeck oder Frank Pietzonka haben es mächtig krachen lassen. Wir haben uns ordentlich verkauft und sogar einmal geführt: beim 2:1 im zweiten Satz. Und Anfang der 90er-Jahre haben wir gegen eine polnische Nationalmannschaft gespielt, die bei den Paralympics die Bronzemedaille gewonnen hat.

Im Fußball gibt es in Pokalwettbewerben immer wieder Überraschungen, schlägt der Underdog den Favoriten aus dem Oberhaus. Es heißt, der Pokal hat seine eigenen Gesetze. Ist das im Volleyball auch so?

Klar, der Volleyball ist doch auch rund.

Sparkassencup 1. Runde - So., 14 Uhr: Hennersdorfer SV - Dresdner SV (TH Regenbogengymnasium Augustusburg)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 06.11.2015
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Meister bügelt Schießfehler im Sand wieder aus

Motorradbiathlon: Zwei Titel für Kai Fröhner bei Deutscher Meisterschaft

Ferchland/Hennersdorf. Trotz ungewohnter Schwächen am Schießstand hat Motorradbiathlet Kai Fröhner bei den Deutschen Meisterschaften in Ferchland zwei Meistertitel eingefahren. Der Hennersdorfer triumphierte bei den Titelkämpfen im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt in den Klassen 6 (bis 150/250 Kubik) und und 8 (Senioren ab 35). Im offenen Limit (Klasse 7) wurde der 36-Jährige Dritter.

"Das ist insgesamt mehr als ich erwartet habe", schätzte der erfahrene Motorradmehrkämpfer zufrieden an. Fahrerisch lief es bei dem ehemaligen Enduro-Piloten an beiden Tagen rund. "Die Zeit, die ich auf der Motocrossstrecke zu langsam war, konnte ich in den engen Waldpassagen wieder herausfahren", berichtete Fröhner, der an beiden Tagen in allen drei Klassen mit den schnellsten Fahrzeiten glänzte. Dafür patzte der erfolgreichste deutsche Motorradbiathlet der vergangenen Jahre am Schießstand - insgesamt acht Fehler am ersten Tag und noch einmal drei Nieten am zweiten. Für jeden Patzer kassierte der KTM-Pilot eine Strafminute, die auf die Fahrzeit addiert wurde. "Das gab's noch nie, das musste ich erst einmal verdauen", ärgerte sich der Routinier über die vielen Fahrkarten. Doch der Fahrer des Zschopauer Sturm-Teams behielt die Nerven und machte in den Klassen 6 und 8 mit zwei 1. und zwei 2. Plätzen in der Tageswertung zwei Meistertitel perfekt. Lediglich im offenen Limit schaffte er es mit seiner 250-Viertakt-Maschine auf dem sandigen Rundkurs nicht bis ganz hinauf aufs Siegertreppchen.

Marbacher wird Vizemeister

Das verpasste diesmal auch Niklas Gräßler vom Team MX Grünberg/ Hennersdorfer SV. Der mehrfache Deutsche Meister in den Juniorklassen bis 50 und 65 Kubik ging in Ferchland in der Klasse bis 85 Kubik an den Start. Am ersten Tag lag der 13-Jährige als Dritter noch auf Erfolgskurs, doch ein Sturz am zweiten Fahrtag ließ alle Podesträume platzen. Am Ende stand Rang 5 zu Buche. Kleiner Trost: Am ersten Tag sicherte sich Niklas Gräßler zusammen mit seinem Teamkollegen Nick Florian Günther den Sieg in der Mannschaftswertung der Klasse 5. Der zwölfjährige Marbacher konnte zudem in der Klasse 4 jubeln. Mit den Plätzen 4 und 2 fuhr er hinter Jeremy Lesch (Zschopau) die Vizemeisterschaft bei den 65ern ein. (von Holk Dohle)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 06.10.2015
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Hennersdorf erneut auswärts gefordert

Nach dreiwöchiger Spielpause gehen die Volleyballer des Hennersdorfer SV morgen wieder ans Netz. Nach dem 3:1-Auftaktsieg beim TSV Zschopau müssen sie erneut auswärts ran. Diesmal geht es zum SSV Chemnitz, der bisher noch nicht so recht überzeugen konnte. Hennersdorfs Spielertrainer Udo Haußmann warnt jedoch. "Die Leistung beim Sieg in Zschopau müssen wir erst einmal bestätigen", sagt der Routinier, dem die lange Pflichtspielpause überhaupt nicht passte. Diese entstand, da der HSV in dieser Saison nicht im Bezirks-, sondern im Landespokal aufschlägt und dort erst im November gefordert ist. Die Hennersdorfer Damen gastieren heute Abend in der Kreisklasse beim TSV Olbernhau.

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha am 02.10.2015

In Hennersdorf geht es drei Tage rund

Beim Sportwochenende im Zschopautal ging es vor allem am Netz hoch her. Aber auch die "Kaiserlichen" trafen ins Schwarze.

Da die Fußballer von Real Madrid ja schon die "Königlichen" genannt werden, "haben wir uns etwas anderes ausdenken müssen", sagt Benjamin Kindt schmunzelnd. Der 23-jährige Flöhaer gehört zu den "Kaiserlichen Kickern Kirchbach", die in diesem Jahr das Double gewonnen haben. Real ist das zum letzten Mal 1988/89 gelungen.

Die Hobby-Fußballer haben am Freitagabend zum Auftakt des Sportwochenendes in Hennersdorf die Meisterschaften im Strafstoßschießen gewonnen - nach dem Triumph beim Breitenauer Männertagsturnier bereits der zweite "große Titel" in diesem Jahr. Viel mehr gemeinsame Auftritte habe die Truppe aber auch nicht, berichtet Kindt.

Mit Oliver Hauser (TSV Flöha) und Dominik Zschintzsch (TSV Falkenau) zählen jedoch zwei Aktive zum Team, die immer in Übung sind. Und auch Kindt selbst ist bei der Reserve der Flöhaer am Ball. Die geballte Erfahrung der "Kirchbacher" zahlte sich aus. Nach dem Gruppensieg in der Vorrunde schaltete der Vorjahreszweite die als Titelverteidiger angereisten B-Junioren des TSV Flöha im Halbfinale aus. Dabei sei es knapper zugegangen als beim Finalsieg gegen die Volleyballer des Hennersdorfer SV.

"Da haben bei gleich vier Mann die Nerven versagt", ärgert sich Hennersdorfs Vereinschef Udo Haußmann, der seinen Neunmeter ebenfalls neben das Tor setzte. Ansonsten sei das Strafstoßschießen aber wieder ein gelungener Auftakt des Sportwochenendes gewesen. Trotz Regens tummelten sich 150 Spieler und Zuschauer auf der Wiese an der Turnhalle. Im Wettbewerb der Damen entpuppten sich die "Ballerinas" Schellenberg als Meister vom Neunmeterpunkt. Sie siegten vor den Reiterinnen des Hennersdorfer SV, die mit der früheren Chemnitzer Regionalliga-Volleyballerin Jana Wunderlich die überragende Torfrau zwischen den Pfosten hatten.

Anika Haußmann beim Angriff

Am Samstag ging es weiter rund - bei der mittlerweile 32. Auflage des Volleyball-Freiluftturniers im Zschopautal. Bei den Herren und zum ersten Mal in der Turniergeschichte auch bei den Damen konnten sich die Gastgeber durchsetzen. "Das sah richtig gut aus", freut sich Haußmann über den starken Auftritt der HSV-Damen kurz vom dem Saisonauftakt am Donnerstag in der Volleyball-Kreisklasse bei Siltronic Freiberg. Überbewerten wollte der Coach den Triumph seiner Schützlinge über die Ligakonkurrenten aus Freiberg und Flöha sowie über Langenau und Narsdorf aber keinesfalls. "Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe", sagt Haußmann. (von Holk Dohle)



Platzierungen Strafstoßschießen:

1. Kaiserliche Kicker Kirchbach, 2. Volleyballer Hennersdorfer SV, 3. TSV Flöha B-Jugend,; Damen: 1. Ballerinas Schellenberg, 2. Reiterinnen HSV, 3. Heimatverein,

Volleyballturnier (Aktive):

1. HSV I, 2. HSV II, 3. SV Reifland, 4. VSG Vogtland Plauen; Damen: 1. HSV, 2. SV Langenau, 3. Siltronic Freiberg, 4. TSV Flöha, 5. SV Narsdorf


Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 01.09.2015
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Gastgeber holen zwei Turniersiege

Sportlich ging es am Wochenende an der Hennersdorfer Turnhalle zu. Zum Auftakt der dreitägigen Veranstaltung waren am Freitag rund 150 Aktive und Zuschauer bei den Meisterschaften im Strafstoßschießen auf der Wiese an der Turnhalle dabei. Im Neunmeterschießen erwiesen sich einmal mehr die "Kaiserlich-königlichen Kicker aus Kirchbach" unschlagbar. Sie bezwangen im Finale des Spektakels die Volleyballer des Hennersdorfer SV. Die Gastgeber durften dagegen am Samstag doppelt jubeln. Denn neben den Männern des HSV standen in der über drei Jahrzehnte langen Geschichte des Volleyball-Freiluftturniers erstmals auch die Damen des Vereins ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das gestrige Hobby-Volleyballturnier gewannen die Falkenauer. 

Quelle: Freie Presse; Lokalteil Flöha am 31.08.2015

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„Café Friedrich“ will diesmal das Sahnehäubchen setzen

Zum Hennersdorfer Sportwochenende geht es hoch her am Netz. Insgesamt 18 Volleyball-Mannschaften schlagen bei drei Freiluftturnieren auf.

Diesmal will das "Café Friedrich" das Sahnehäubchen setzen. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer an Weißbach gescheitert sind, wollen wir endlich den Sieg", sagt Christian Sahlmann, der die Volleyballmannschaft des Augustusburger Hotelrestaurants am Sonntag beim Freiluftturnier in Hennersdorf wie in den Vorjahren aufs Feld führen wird. Neun Hobby-Teams aus Marbach, Hohenfichte, Falkenau, Flöha, Chemnitz, Hennersdorf und eben Weißbach und Augustusburg sind bei dem Freizeit-Turnier am Ball, das im Rahmen des Hennersdorfer Sportwochenendes ausgetragen wird.

Mit Mike und Christiane Doege hat Christian Sahlmann, Mitinhaber von "Café Friedrich", bereits zwei erfahrene Akteure um sich. Der 50-Jährige trainiert einmal in der Woche bei den Bezirksliga-Volleyballern des Hennersdorfer SV mit, seine Frau zählt zu den Stützen der Damenmannschaft des Vereins. "Mike kann super zuspielen, wobei ich mehr der Angreifer bin", sagt Ex-Handballtorwart Sahlmann. Der Hüne stand in seiner aktiven Zeit in Flöha und Borstendorf zwischen den Pfosten. Erneut gehören auch wieder einige Nachwuchs-Schmetterlinge zur Caféhaus-Truppe. Und da der 48-jährige Teamchef diesmal nichts dem Zufall überlassen will, habe er noch zwei Verstärkungen aufgetrieben. Wer diese Neuzugänge sind, ist allerdings genauso geheim wie das Rezept für den Baumkuchen aus dem Augustusburg Waldviertel, einer Spezialität des Hauses.

Der Konkurrenz - neben Weißbach zählen unter anderen auch die VSG Marbach-Schellenberg und eine regionale Altherren-Auswahl zu den Mitfavoriten auf den Turniersieg - in die Karten spielen könnte allerdings der Umstand, dass der schlagstarke Gastronom eventuell nicht bis zum Schluss am Ball sein kann. "Es gab schon Streit, wer am Sonntag arbeiten muss", schmunzelt Christian Sahlmann.

Eröffnet wird die elfte Auflage des Sportwochenendes im Augustusburger Ortsteil im Zschopautal bereits heute mit den Meisterschaften im Strafstoßschießen. Für das Kräftemessen vom Punkt haben wie in den Vorjahren fast 20 Hobby-Teams gemeldet, darunter der Skiclub Augustusburg, der MC Erdmannsdorf, der TSV Flöha, die VSG Vogtland Plauen, Schützen aus Kirchbach und Grünberg sowie verschiedene Hennersdorfer Vertretungen. Im Damenwettbewerb wollen der Heimatverein, die Volleyballerinnen und Reiterinnen des Hennersdorfer SV sowie die "Ballerinas" aus Schellenberg und die "Starken Frauen" aus Plaue die Tornetze prüfen. "Wir hoffen, die Sache bis zum Einbruch der Dunkelheit über die Bühne zu bringen", sagt Vereinschef Udo Haußmann.

Am Samstag schlagen zum mittlerweile 32. Volleyball-Freiluftturnier der Aktiven neun Wettkampfmannschaften auf. Bei den Männern stehen alte Bekannte von der VSG Vogtland Plauen und aus Reifland sowie zwei Teams der Gastgeber am Netz, die sich zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Bezirksliga noch einmal im Freien austoben dürfen. Siltronic Freiberg, Fortuna Langenau, Lok Narsdorf sowie der TSV Flöha und der Hennersdorfer SV kämpfen im Kräftemessen der Damen um den Turniersieg.

"Zudem kann man sich an allen drei Tagen auf dem neuen Bouleplatz und beim Jackpot-Kegeln ausprobieren", zählt der Vereinsvorsitzende weitere "Programmpunkte" auf. Beim Wettbewerb auf der Freiluftkegelbahn wird laut Haußmann erstmals auch eine Siegprämie extra nur für Damen ausgelobt. Für Sonntag ist ein Bouleturnier geplant. von Holk Dohle

Sportwochenende des Hennersdorfer SV:
Freitag: 18 Uhr Meisterschaften im Strafstoßschießen
Samstag: 10 Uhr Volleyballturnier (Aktive)
Sonntag: 10.30 Uhr Volleyballturnier (Hobby), 11 Uhr Bouleturnier


Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 28.08.2015
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Plakat Sportwochenende 2015