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Letzter Heimspieltag für HSV Volleyballer

Die Saison 2017/18 in der Volleyball Sachsenklasse neigt sich so langsam dem Ende entgegen und die Hennersdorfer biegen mit zwei Heimspielen auf die Zielgerade. Dabei geht es am Sonnabend ab 14.00 Uhr in Eppendorf gegen den aktuellen Tabellendritten aus Borna und im Anschluss daran gibt es das Mittelsachsenderby gegen den SV Pama aus Freiberg. Leider hat sich das Lazarett aus Hennersdorfer Sicht immer noch nicht geleert und so ist man wieder gezwungen zu improvisieren. Wir wollen nicht jammern aber es hat uns schon "gebeutelt" im letzten Drittel dieser Saison kommentiert Spielertrainer Udo Haußmann die Situation, doch zum Glück hat die Mannschaft den Monat Januar genutzt um die nötigen Tabellenpunkte einzufahren. Ob dieses Team allerdings nun Tabellenplatz vier absichern kann bleibt schon fragwürdig, denn dazu reichen die 20 derzeitigen Tabellenpunkte nicht. Zumindest aber einen Mann haben wir wieder auf der Wechselbank zur Verfügung frohlockte Haußmann mit einem bittersüßem Schmunzeln auf den Lippen.

Wiedersehen nach einigen Jahren

Es war im Jahr 2014 als die damals noch sehr junge Damenmannschaft des Hennersdorfer SV im letzten Punktspiel der Saison die Saydaer Damen mit "Rosen" in den "Ruhestand" verabschiedete und gleich darauf noch eine klare Auswärtsniederlage hinnehmen musste. Danach wurde es ruhig um den Saydaer Damenvolleyball, doch vergangenen Freitag trafen sich beide Teams im Kreispokal Mittelsachsen in Augustusburg wieder. Die Saydaer deutlich verjüngt, noch mit einigen "Veteranen" im Team und die Hennersdorfer auf einem anderen Spielniveau als noch vor einigen Jahren. Am Ende gab es ein standesgemäßes 3:0 für die HSV Damen, die vor allem mit ihrem wuchtigen Aufschlagspiel den Gegner vor unlösbare Probleme stellten und nun Mitte April im Halbfinale auf den Sieger der Partie Flöha gegen Halsbrücke trifft.

Arg gebeutelter HSV unterliegt 1:3!

Das haben wir so auch noch nicht erlebt kommentierte HSV Coach Udo Haußmann weniger die nicht unbedingt überraschende Auswärtsniederlage beim SV Chemnitz-Harthau II in der Volleyball Sachsenklasse, sondern vielmehr die Begleitumstände dieser samstäglichen Partie. Nicht weniger als 7 Akteure standen beim HSV auf der Verletzen- bzw. Krankheitsliste und darunter auch noch zwei Spieler aus dem Stammsechser und deren nicht genug, der Routinier selbst tauschte nach dem Match gleich auch noch das Hallen-innere mit dem heimischen Krankenbett. Bei einem Anpfiff zwei Stunden später hätten wir absagen müssen, so brachten wir zumindest 14.00 Uhr 6 spielfähige Akteure auf die Platte. Der mit 54 Jahren ältester Hennersdorfer Spieler Andreas Tatzelt übernahm den Part des Mittelangreifers und der etatmäßige Libero Bernhard Arnold wurde in den Angriff beordert.
Dies ging im Auftaktsatz erst einmal gründlich daneben und die Harthauer übernahmen sofort mit einer zwischenzeitlichen 10-Punkteführung das Zepter und ließen sich diese beim 25:15 Satzerfolg auch nicht mehr streitig machen. So ähnlich verlief auch Durchgang Nummer zwei. Zwar hielten die Zschopautaler bis zum 6:6 diesmal mit, aber der Zwischenspurt der Gastgeber hin zum 14:8 stellte wiederum die Weichen zum am Ende ungefährdeten 25:17 aus Harthauer Sicht. Und als sich alle schon auf ein schnelles 3:0 im Schnelldurchlauf eingestellt hatten und die Harthauer den Schongang einlegen wollten, nutzte unser Regionalvertreter dieses Angebot, zog auf 9:4 davon und gab die Führung nicht wieder her, sorgte vor allem immer wieder über die Netzmitte in Person von Paul Gerber und Markus Haußmann für einiges Raunen in der Halle. Mit 25:20 brachte der HSV den Satz in den Hafen. Allerdings verlor das Team im vierten Satz wieder den Faden und hechelte von Anfang an hinterher und unterlag den favorisierten Gastgebern mit 20:25 und damit 1:3.
Die Niederlage geht am Ende in Ordnung und haut uns nicht um, aber das Lazarett muss sich in den nächsten beiden Wochen lichten, das ist das Wichtigste.

HSV Damen beim Titelträger ohne Chance

Im allerletzten Punktspiel der Volleyball- Kreisklasse Mittelsachsen rückte der bereits vor der Partie feststehende neue Titelgewinner, der 1. VV Freiberg II im Match gegen den Vorjahresmeister aus Hennersdorf die Fronten wieder gerade, hatten doch die Zschopautaler dem Bezirksklassenabsteiger die einzige klare Niederlage in der Hinrunde beigebracht. Mit 0:3 (23:25; 16:25; 15:25) unterlag der HSV am Ende deutlich und konnte nur im ersten Satz richtig mithalten, versiebte allerdings eine eigene 22:19 Führung und fand danach keine richtige Bindung mehr zum Spiel. Damit ist die Punktspielsaison zu Ende und Mitte März geht es mit den Pokalspielen weiter und vielleicht sehen sich beide Teams noch einmal wieder, doch dazu müsste man erst einmal ins Endspiel kommen.

Hohe Auswärtshürde für HSV Volleyballer

Eine ganz knifflige Aufgabe erwartet den Hennersdorfer SV in der Volleyball Sachsenklasse am kommenden Samstag ab 14.00 Uhr in der Großsporthalle des Einsiedler Gymnasiums.
Der Gegner ist dabei der aktuelle Tabellendritte des Klassements, die II Vertretung vom SV Chemnitz-Harthau, genau die Mannschaft, welche dem HSV in der Hinrunde eine mehr als deutliche Heimniederlage beibrachte. Da hatten wir wirklich einen rabenschwarzen Tag erwischt oder der Kontrahent war eben super drauf, so HSV Coach Udo Haußmann. Da auch die Grippewelle die Hennersdorfer nicht verschont steht mit Enrico Butter schon mal ein Ausfall fest. Haußmann hofft, dass es nicht noch mehr werden aber bei unserem Überangebot an Spielern stecken wir das locker weg, so der Mannschaftskapitän reichlich sarkastisch weiter. Nun gilt es also das Beste aus dieser schwierigen Situation zu machen, zumal auch unser zweiter mittelsächsischer Vertreter vom SV Pama Freiberg vor zwei Wochen ähnlich schlecht aussah wie der HSV in der Hinrunde gegen diesen Gegner.

Tolle Saison für Hennersdorfer Volleyball-Herren – Damen nicht ganz so stark

Eigentlich ist die zweite Saison für einen Aufsteiger immer noch ein wenig schwieriger zu meistern als die erste. Noch dazu musste das Team vom Hennersdorfer SV den Weggang seines einzigen Außenangreifers Alex Wagner hinnehmen und unter diesen Umständen zählten die Zschopautaler in der Sachsenklassensaison 2017/18 wohl erst recht zu den Abstiegskandidaten. Doch was die Truppe in den ersten Dreivierteln der Saisonspiele daraus gemacht hat, fordert höchsten Respekt. Acht Siege bereits aus den ersten zwölf Partien und insgesamt 20 Tabellenpunkte, damithat man das durchaus nicht schlechte Endergebnis der Vorsaison schon getoppt. Vor allem die Tatsache, dass die Mannschaft bis jetzt alle Spiele gegen die in der Tabelle hinter dem HSV liegenden Teams gewann, zeugt von einem bis jetzt völlig verdienten vierten Tabellenplatz. Damit sind die Hennersdorfer auch rein rechnerisch raus aus dem Abstiegsgeschäft, es sei denn, es gibt in dieser Saison drei Absteiger, nur dann braucht die Mannschaft vielleicht noch den einen oder anderen Punkt. Das Restprogramm sieht dabei noch zwei Auswärtsspiele in Harthau und bei den LE Volleys vor sowie die beiden Heimspiele gegen Borna und Freiberg am 24. März in Eppendorf.

Tabelle:
1. SV Textima Chemnitz 12 30:08 30
2. Chemnitz-Harthau II 12 30:14 27
3. SV Borna 12 27:15 25
4. Hennersdorfer SV 12 25:21 20
5. SV Pama Freiberg 12 21:25 18
6. Leipziger Volleys IV 12 22:24 17
7. TSV Markkleeberg II 12 21:24 15
8. Turbine Leipzig 12 11:30 06
9. SV Plauen-Oberlosa 12 07:36 01


Nicht so rund läuft es in diesem Jahr dagegen für die Damenmannschaft in der Kreisklasse Mittelsachsen. Nach dem völlig
verkorksten Auftakt mit den Niederlagen gegen Flöha und Siltronic Freiberg, kam das Team mit zwei überragenden 3:0
Heimsiegen gegen Halsbrücke und den mittlerweile schon feststehenden neuen Kreismeister vom 1. Freiberger VV II zurück, unterlag aber in den letzten beiden Spielen wieder knapp, so dass in dieser Saison nach dem Sensationstriumph des Vorjahres Tabellenplatz vier, bei noch zwei ausstehenden Begegnungen, bereits in Stein gemeißelt ist. Trotzdem hat sich die Mannschaft spielerisch weiterentwickelt, spielt keinesfalls schwächer als im Vorjahr, aber es fehlte oft ein Quäntchen Glück in den engen Spielen und die Konkurrenz ist wieder stärker unterwegs, als noch in der Saison 2016/17.


erschienen im Stadtanzeiger Augustusburg, Ausgabe März/2018

Derbyzeit - Krimizeit!

Die Damen vom Hennersdorfer SV haben in ihrem vorletzten Punktspiel der Saison 2017/18 in der Kreisklasse Mittelsachsen erfolgreich Revanche für die Auftaktniederlage im Herbst des vergangenen Jahres gegen den TSV Flöha genommen. Allerdings war es wieder einmal ein richtig kleiner Volleyballkrimi, den die HSV Mädels nach fast zweistündiger Spielzeit knapp mit 3:2 (25:18;17:25;25:18;23:25;15:10) für sich entschieden. Dabei wechselten die Satzgewinne in schöner Regelmäßigkeit "hin und her", die Hennersdorfer kamen im vierten Durchgang nach einem 16:24 Rückstand noch einmal auf 23:24 heran, doch Flöha rettete sich in den Tie-Break, wo allerdings Hennersdorf wieder das Zepter schwang und am Ende mit 15:10 die Oberhand behielt.
Der HSV gastiert nächste Woche noch beim bereits feststehenden Kreismeister vom 1. VV Freiberg, für Flöha ist die Saison dagegen beendet zumindest mit dem guten Gefühl alle vier Tabellenpunkte gegen den Hennersdorfer Ortsnachbarn geholt zu haben, der allerdings hat deren bereits neun auf dem Konto und wird am Ende auf Platz vier einkommen.
Für beide Teams geht es dann im März mit den Pokalspielen weiter.

Spitzenreiter eine Nummer zu groß!

Die Volleyballer vom Hennersdorfer SV haben in der Sachsenklasse West nach fünf Spielen ohne Niederlage diesmal wieder eine Niederlage bezogen. Die letzte datierte dabei vom 02.12.2017 und der Gegner hieß damals Textima Chemnitz und genau gegen dieses Team hieß es am vergangenen Samstag 0:3 (20:25; 21:25; 18:25).
Dabei begannen die Hennersdorfer durchaus respekteinflößend, denn nach wenigen Minuten stand da ein Zwischenstand von 7:2 auf der Anzeigetafel und zwar für den HSV.
Die Zuschauer rieben sich auch verdutzt die Augen, als die Zschopautaler den Zwischenspurt des Tabellenführers zum zwischenzeitlichen 15:15 konterten und selbst wieder 20:17 in Front lagen. Dann allerdings patzte unsere Annahme bei der gegnerischen Aufschlagserie vom Ex-Hennersdorfer Alex Wagner und es gelang sage und schreibe kein einziger Punktgewinn mehr. Coach Udo Haußmann sah am Ende der Partie darin schon so etwas wie den Knackpunkt der Partie.
Spätestens ab Durchgang Nummer zwei kamen für die Hennersdorfer auch noch Probleme im eigenen Angriffsspiel, der eigentlichen Trumpfkarte des HSV dazu, die zunehmend Schwierigkeiten hatten über die Netzmitte mit Schnellangriffen zum Erfolg zu kommen. Das haben die Chemnitzer natürlich auch großartig gemacht, musste Haußmann anerkennen und so blieben wir zwar punkte mäßig halbwegs im Geschäft (7:9 - 16:18 - 20:22), doch so richtig gefährden konnte man die Gastgeber nicht mehr.
Und so brachte auch der dritte Satz keine Wende mehr. Hennersdorf mühte sich zwar aber das war nicht unbedingt unser Tag, was natürlich auch am starken Gastgeber lag. Haußmann schaffte es nicht, wie so oft in den letzten Spielen, seine Angreifer einzusetzen und die hatten einer wie der andere auch einen recht gebrauchten Tag erwischt, so dass dieses Ergebnis am Ende auch so in Ordnung geht Trotz alledem ist nach dem Wochenendspieltag der Klassenerhalt auch rein rechnerisch für unseren Regionalvertreter eingetütelt und dann wollen wir mal ehrlich sein, um nichts anderes ging es doch für uns, so Haußmann zum Schluss.

HSV Volleyballer müssen zum Spitzenreiter

Fünf Spiele ohne Niederlage, so zeigt sich die stolze Bilanz der Zschopautaler Volleyballer in Sachsens zweithöchster Spielklasse und sie haben damit durchaus für Aufsehen gesorgt. Doch nun geht es am Samstagabend gegen den Spitzenreiter vom SV Textima Chemnitz und die stehen mittlerweile bei einer Serie von 13 Siegen in Folge, einschließlich vier Pokalerfolgen. Damit sind die Rollen klar verteilt meint HSV Coach Udo Haußmann im Vorfeld. Außerdem wollen wir mal bei aller Freude über unsere "Miniserie" klarstellen, dass alle unsere letzten Siege gegen Teams der unteren Tabellenregion zustande kamen. Die Chemnitzer bestreiten im ersten Spiel des Tages das Duell Erster gegen Zweiter aus Borna, wo es am ersten Spieltag vor fast einem halben Jahr beim 0:3 die letzte Niederlage gab. Seitdem hat der Gegner ganze fünf Sätze in neun Punktspielen abgegeben und auch am vergangenen Wochenende mit einem 3:0 gegen Sachsenligavertereter VC Zschopau II den Einzug ins Sachsenpokalfinale perfekt gemacht - noch Fragen kommentiert Haußmann diese Bilanz. Allerdings erinnert der Routinier seine Jungs auch noch einmal ans 1:3 aus dem Hinspiel, als der HSV nach knappen Satzverlust im Auftaktsatz ein 22:14 im zweiten Durchgang noch aus der Hand gab, um im dritten Satz sogar zu triumphieren. Mal schauen was drin ist für die Hennersdorfer ab ca. 16.30 Uhr in der Chemnitzer Turnhalle des Seh- und Blindenzentrums auf der Flemmingstraße 8.