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Derbyzeit in Freiberg

Am kommenden Samstag heißt es in der Volleyball-Sachsenliga wieder einmal SV Pama Freiberg gegen den Hennersdorfer SV. Ab 14.00 Uhr duellieren sich diese beiden mittelsächsischen Teams in der Freiberger Heubner-Halle. Hennersdorfs Spielertrainer hat die alten Duelle zwar alle noch mitbestritten, gab aber ehrlicherweise zu, ich müsste in die Chronik schauen, wann es das letzte Mal gewesen sei. In einem ist sich der Routinier allerdings sicher, es war in der Bezirksklasse Chemnitz. Das sich beide Vereine nach doch so langer Zeit immerhin zwei Spielklassen höher wiedersehen ist erstaunlich und spricht erst einmal für beide. Auch Was für wen am Sonnabend spricht, kommentiert Haußmann damit, für die Gastgeber sicherlich die jugendliche Dynamik, für uns vielleicht etwas mehr Ehrfahrung. Mit vier Erfolgen aus sieben Spielen steht Pama bisher super in der Tabelle da, aber auch die Hennersdorfer sind mit drei Siegen aus sechs Partien nicht ganz unzufrieden.

HSV Volleyballer holen ersten "Dreier" der Saison!

Die Akteure vom Hennersdorfer SV haben in der Volleyball Sachsenklasse West ihren dritten Sieg aber ihren ersten klaren 3:0 Erfolg in der heimischen Eppendorfer Halle eingefahren und danach gegen den Tabellenzweiten recht unglücklich mit 1:3 verloren.

Hennersdorfer SV - SV Turbine Leipzig 3:0 (25:14; 26:24; 25:22)

Die Hennersdorfer hatten den Fokus an diesem Nachmittag eindeutig auf diese Partie gelegt, um in der Tabelle an den Messestädtern vorbeiziehen zu können und das gelang.
Im ersten Satz fingen sich die Hennersdorfer, nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten (2:6 Rückstand), mit zunehmender Spieldauer recht eindrucksvoll und nach zwanzig gespielten Minuten stand ein mehr als deutliches 25:14 zu Buche.
Der zweite Durchgang brachte dann für beide Teams ein Wechselbad der Gefühle. Der HSV rannte wieder einem Rückstand hinterher, welcher sich beim 11:16 fast schon vorentscheidend erweisen sollte, schlug aber postwendend zurück und führte sogar mit 20:18, gab die Sache aber beim 22:23 wieder aus der Hand und sollte am Ende mit Geschick und einer ganzen Portion Glück beim 26:24 das glücklichere Händchen behalten. Da war wohl schon so ein bisschen der Weihnachtsmann unterwegs, welcher uns diese Satz noch bescherte, resümierte Coach Udo Haußmann nach der Partie. So spulten die Zschopautaler auch in der Folgezeit ihr Programm herunter und führten im dritten Satz schon 7:3, brachten ihr Spiel aber nicht über die Runden. Sah beim zwischenzeitlichen 17:12 noch alles gut aus, war beim 22:22 alles wieder offen, doch die letzten drei Punkte machte unser Regionalvertreter und machte das Wunschergebnis perfekt.

Hennersdorfer SV - SV Textima Chemnitz 1:3 (23:25; 23:25; 25:22; 18:25)

Nun galt es gegen die klar favorisierten Chemnitzer mit dem Elan des Auftakterfolges nachzuwaschen und es sei vorweggenommen , der HSV machte wohl sein bestes Saisonspiel. Scheiterte aber im Endeffekt an drei Dingen - zu allererst an der eigenen Kaltschnäuzigkeit, dann an der Qualität des Gegners und drittens am schwächsten Teilnehmer an diesem Match , dem Leipziger Schiedsgericht.
Uns ist, und das ist keine Floskel am Abend noch das Netzseil gerissen, so Udo Haußmann nach dem Spiel, und böse Zungen behaupten, durch die vielen nicht geahndeten Netzfehler der Gäste. Der Routinier war schon ein wenig angefressen ob der Leistung der Herren in "Weiss", doch es nützt am Ende nichts, verrissen haben wir es in aller erster Linie selbst. Denn sowohl der erste und der zweite Satz müssen ganz einfach zugemacht werden. Wenn du 21:14 führst und am Ende mit leeren Händen dastehst, muss sich das Team an die eigene Nase fassen aber da sind eben manchmal solche eigenartigen Entscheidungen der Schiris spielentscheidend.
Wie es dann hätte gehen können zeigten die Zschopautaler in einem richtig gutem Sachsenklassenmatch in Durchgang Nummer drei und holten sich ihren mehr als verdienten Satzgewinn beim 25:22. Allerdings wollte der Tabellenzweite nichts anbrennen lassen und nutzte die einzig richtig schwache Phase im Hennersdorfer Spiel zur 17:12 Führung, doch die Hennersdorfer gaben nicht klein bei, schafften allerdings den Anschluss nicht mehr, konnten sogar noch von Glück reden, dass sich unser Zuspieler bei einer ungewollten Flugeinlage nicht schlimmer verletzte und hoffentlich nächste Woche wieder mit an Bord ist.

"Wonnemonat" Dezember beginnt für Hennersdorfer Volleyballer

Mit zwei Heimspielen in der Turnhalle der Eppendorfer Oberschule beginnt am Sonnabend ab 14.00 Uhr ein proppevoller Spielmonat. Nicht weniger als fünf Punkt bzw. Pokalspiele stehen für die Akteure des Hennersdorfer SV in den nächsten drei Wochen auf dem Programm. Dabei bilden die beiden Punktspiele morgen den Auftakt. Gegner dabei sind der SV Turbine Leipzig, sowie das Team von Textima Chemnitz. Die Leipziger zählten in der vergangenen Saison zu unseren Lieblingsgegnern, weiß Coach Udo Haußmann zu berichten, denn sowohl im Heimspiel, als auch im Auswärtsmatch siegten die Hennersdorfer. Wäre nicht schlecht wenn wir diese Serie fortsetzen könnten. Im zweiten Spiel des Nachmittags geht es dann im Chemnitzer Derby gegen die Textima aus Chemnitz, welche nach den letzten beiden Niederlagen der führenden Bornaer einen großen Schritt Richtung Tabellenführung machen könnten.

Erster Dreier für Hennersdorfer Schmetterlinge

Die Damenmannschaft des Hennersdorfer SV hat im dritten Anlauf der Saison 2017/18 die ersten Tabellenpunkte in der Volleyball Mittelsachsenklasse eingefahren und das ausgerechnet gegen den Tabellenführer 1.VV Freiberg III und dies auch noch mit einem klaren 3:0 (25:11;25:19;25:15). Der unerwartet klare Heimerfolg war Ausdruck einer starken Kollektivleistung, wobei die Gastgeber vor allem im Aufschlag und Blockspiel die Akzente setzen konnten. Damit bekamen die Gäste ihr eigenes Spiel kaum zum laufen und rannten ständig großen Rückständen hinterher. HSV Coach Udo Haußmann resümierte am Ende, das ist eben der Sport, da kommt der Vorjahresvierte als aktueller Tabellenführer zum vorjährigen Kreismeister als aktuellem Tabellenletzten und hat keine Chance - Anerkennung an unser Team!

HSV Damen wieder am Netz

Am Freitag, 24.11.17, geht die Punktspielserie für die Damenmannschaft des Hennersdorfer SV in der Volleyball Mittelsachsenliga mit dem Heimspiel gegen den 1. VV Freiberg III weiter.
Ab 18.00 Uhr heißt es in der Augustusburger Gymnasialhalle Tabellenletzter gegen den Tabellenführer, denn für den Kreismeister des Vorjahres läuft die Saison bisher alles andere als gut. Mit zwei Niederlagen zum Auftakt wird es für die Hennersdorfer Damen sicher nicht einfach gegen furios gestarteten Freibergerinnen.
Unseren Damen machen die Ausfälle durch Verletzung, Studium und Schwangerschaften sehr zu schaffen, doch darüber waren wir uns im Klaren und stellen uns diesen veränderten Bedingungen, blickt HSV Coach Udo Haußmann voraus.