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HSV Volleyballer gehen in die dritte Sachsenklassesaison

Mitte August haben die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV mit ihren Familien bei einem gemütlichen abendlichen Grillen ihre Saison 2018/19 einmal ganz anders eröffnet. Statt Schwitzen war Gemütlichkeit und Spaß angesagt. Letzteres möchte das Team dann auch in die Saisonspiele mit übernehmen und die Jungs sollen auch die dritte Saison hintereinander in Sachsens zweithöchster Spielklasse genießen, blickt der mittlerweile mit Abstand dienstälteste HSV Volleyballer voraus. Nach der Verabschiedung von Udo Seifert steht der Spielertrainer Udo Haußmann als einzigstes "Überbleibsel" jener Mannschaft im Team, welches 1990 diesen Höhenflug von der Kreisklasse bis in die Sachsenklasse einleitete. Wie lange noch, darin hüllt er sich in Schweigen.Ja der Körper meldet sich schon ab und an, aber viel schlimmer ist für den Routinier die immer mehr zunehmende Digitalisierung neben dem Spielfeld. Spielberichtsbögen, Spielerpässe, Trainerlizenzen, Live-Ticker, elektronische Erfassung aller Volleyballspieler im Deutschen Volleyballverband - irgendwann werden wir die Spiele wohl noch von zu Hause aus am Computer führen und gar nicht mehr selbst in der Halle stehen, macht Haußmann seinem Ärger Luft über die Entwicklung des Hobby- und Freizeitsports. Und es gibt schon erste Beispiele dafür, dass aufgrund dieser Entwicklung einige ältere Kollegen den Übungsleiterstuhl geräumt haben. Zum Glück aber stehen da andere im Kader, die dem Trainer mit Rat und Tat zur Seite stehen und gemeinsam sollten wir auch diese Klippe nehmen formuliert der Coach.
Die erste Klippe auf dem Spielfeld gilt es dann für die Hennersdorfer am 29.09.18 in den Heimspielen gegen Markleeberg II und Chemnitz-Harthau II zu nehmen, da das Auftaktmatch gegen den namentlich neuen 1.VV Freiberg verlegt wurde. Die ehemalige Pama-Truppe hat sich wohl aus finanziellen Gründen dem Partnerverein aus der Kreisstadt angeschlossen und auch diese Klippe gilt es für Zschopautaler zu umschiffen, allerdings macht sich Haußmann darüber keine Gedanken. Wir haben eine ganze Menge Unterstützer in der Region, die schon zu schätzen wissen, was diese Spielklasse für so ein kleines Dörfchen bedeutet. Klar reicht es nicht ganz für eine neue heimische Spielstätte aber wir sind zuletzt in Eppendorf immer besser zurecht gekommen und auch das ist so ein kleiner Hilfebaustein für die HSV Männer.
Personell hat sich der HSV kaum verändert. Mit Ronald Jäkel ist nach zweijähriger Abstinenz ein alter Bekannter zurückgekehrt und mit Nick Obendorf kam ein 16 Lenze zählender Jungspund aus der Zschopauer Jugend, den Haußmann in den nächsten zwei Jahren allmählich integrieren will. Für alle anderen gilt dann auch in dieser Saison Familie, Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen und der Trainer wählt absichtlich diese Reihenfolge der Faktoren und kennt die Tücken zur Genüge. Es sind eben keine Profis, die für diese Sache einen Arbeitsvertrag besitzen und so können wir nur hoffen, dass alle gesund und munter bleiben.

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