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Hennersdorfer Volleyballer starten wieder einmal in eine neue Saison


"Aller guten Dinge sind drei", unter dieses Motto könnte man den neuerlichen Saisonstart der HSV Volleyballmänner stellen. Nach zwei, der Pandemie geschuldeten Abbrüchen, geht es am kommenden Samstag ab 14.00 Uhr in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums wieder einmal um Punkte in der Chemnitzer Bezirksliga. Die Gegner heißen dabei, genau wie im Vorjahr WSG Oberreichenbach und VSV Oelsnitz II.

In der vorletzten Saison kamen die Hennersdorfer bis zum 12. von 16 Spielen. In der letzten Saison war nach vier Spieltagen Feierabend und dann wurde die Saison für "Null und Nichtig" erklärt. Einen Fakt, den die Hennersdorfer aufgriffen und dem Sächsischen Volleyballverband den Vorschlag unterbreiteten, diese vier Spiele in die neue Saison mit zu übernehmen, um im Falle aller Fälle... .

Der Verband antwortete den Hennersdorfern mit einer Absage und mit der Begründung, man wolle doch nur die 10 Tabellenpunkte für sich buchen. Das hätten die Hennersdorfer ja noch "abgekonnt" aber das kurze Zeit später auch noch der Bescheid über die zu zahlende Jugendförderabgabe für eine "Null und Nichtig " erklärte Saison 2020/21 in Höhe von 200 Euro einflatterte, setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Ja wir haben zur Zeit keine Jugendmannschaft und müssten dafür ein "Strafe" von 200 Euro an den Verband entrichten, stellt Abteilungsleiter Udo Haußmann klar aber man hat ja seitens des Verbandes die gesamte Saison gekänzelt, doch die Gelder streicht man trotzdem ein. Ein Protestschreiben unsererseits liegt seit fast 10 Wochen unbeantwortet in Leipzig erklärt ein stocksaurer Haußmann weiter.

Trotzdem muss und wird es am Samstag für uns mal wieder losgehen und wir haben schon für die nächsten 200 Euro angespart setzt das Urgestein noch einen drauf.

Die ganz großen Ambitionen hegen wir nun nicht mehr antwortete der nach wie vor als Spielertrainer agierende Routinier auf die Frage nach den Saisonzielen. Wir haben als kleiner Dorfverein in der sächsischen Volleyballwelt doch ein paar Akzente gesetzt, doch so ganz allmählich kommt auch diese Generation in die Jahre und da ist es mehr als fraglich, ob das Niveau der letzten fünf Jahre gehalten werden kann. Klar ist man personell fast unverändert aber gerade so ein Abgang wie der knapp 20-jährige Nick Obendorf schmeckt Haußmann überhaupt nicht, auch wenn mit den jungen J. Kaiser und M. Morgenstern zwei neue Leute den Weg ins Zschopautal gefunden haben. Nick war auf dem Weg in den Stammsechser und hat sich in den letzten beiden Jahren gut entwickelt, den Weg haben die beiden Neuen erst noch vor sich.

Auf der anderen Seite wissen wir natürlich auch nicht, wo die Konkurrenz nach der Coronapause steht und so entpuppt sich die neue Saison als eine Art Wundertüte, wo keiner so recht weiß wo er steht und wie lange es diesmal gehen wird.