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HSV gewinnt heißen Pokalfight

Der Pokal hat eben seine eigenen Gesetze - ein Fall für das "Phrasenschwein" oder ist eben doch was dran. Den Damen des Hennersdorfer SV wird es egal sein, denn sie gewannen am vergangenen Donnerstagabend bei der II. Vertretung des 1.VV Freiberg mit 3:0 (25:17; 25:23; 25:21).

Das Los hatte die beiden souverän an der Tabellenspitze der Kreisklasse Mittelsachsen liegenden Mannschaften bereits in Runde eins zusammengeführt und das Match hatte dann auch eine Art Endspielcharakter, nicht nur deshalb, weil es möglicherweise keine Halbfinals mehr geben wird, sondern weil es ein echtes Spitzenspiel war. Nach den wenig berauschenden Rückrundenleistungen in der Meisterschaft u. a. auch mit der 0:3 Klatsche in Freiberg waren die Hennersdorfer ohne größere Ambitionen in die Heubner-Halle gereist, doch es kam anders. Der HSV krempelte sein Team positionsmäßig völlig um und hatte durchschlagenden Erfolg damit. Auch wenn die Freiberger kein schlechtes Match spielten und in den Sätzen eins und zwei jeweils 10:5 führten, die Zschopautalerinnen hatten immer eine Antwort parat, spielten souverän in allen Spielelementen, wobei sie besonders in der Feldabwehr dem 1.VV Freiberg den Zahn zogen. So stand am Ende ein so nicht zu erwartendes aber durchaus verdientes 3:0 Endergebnis für selber überraschte Hennersdorferinnen.

HSV Volleyballer mit zwei Punkten für eine mäßige Leistung

Fakt bleibt am Ende erst einmal, dass die Volleyballer vom Hennersdorfer SV auch im achten Punktspiel hintereinander in der Chemnitzer Bezirksliga ungeschlagen bleiben und sich damit endgültig, auch theoretischer Art einen Platz auf dem "Stockerl" im Endklassement gesichert haben. Die Realität allerdings sah beim knappen 3:2 (25:20; 25:18; 26:28; 23:25; 15:13) Erfolg in Mauersberg wieder einmal so aus, dass die Mannschaft Souveränität vermissen ließ und so, wie schon in Wildenfels arg in die Bredouille geriet, ehe nach knapp zwei Stunden der Auswärtssieg feststand.

Dabei begannen die Zschopautaler recht solide und gewannen die beiden Auftaktsätze nach jeweils zwanzig Minuten deutlich mit 25:20 und 25:18, vergaßen aber im dritten Durchgang scharf nachzuwaschen und erhielten prompt die Quittung in Form eines 26:28 Satzverlustes. Viele Aufschlagfehler und einige falsche Entscheidungen in der Feldabwehr ließen auch in der Folgezeit die Hennersdorfer alles andere als gut aussehen und das Spiel über die Netzmitte ging den Zschopautalern immer mehr abhanden und so wurde es ein verbissenes Match auf Augenhöhe, in dem Mauersberg im vierten Satz ausglich.
Auch im Tie-Break ging es lange Kopf an Kopf, die Seiten wurden mit einem knappen 8:7 Für Hennersdorf gewechselt, doch beim 13:10 schienen die Zschopautaler die Kurve endgültig bekommen zu haben - denkste- 13:13 zwei Minuten später und dann folgte ein so etwas von spektakulärer Ballwechsel, wo sich beide Teams mittendrin schon mehrmals als Gewinner fühlten, am Ende landete das "Runde" aber im "Eckigen" der Gastgeber und Hennersdorf hatte seinen ersten Matchball, welchen sie dann auch sofort zum 15:13 nutzten. Spielercoach Udo Haußmann konstatierte am Ende, wir wussten das es hier kein Spaziergang wird, hatten trotzdem die Möglichkeit zum schnellen 3:0, die wir nicht nutzen und dann passiert im Volleyball eben das, zumal alle Spieler keine Bäume heute ausgerissen haben.

HSV Mädels siegen auch im letzten Heimspiel

Mit einem klaren 3:0 (25:14; 27:25; 25:16) Heimsieg gegen die II. Vertretung vom Brand-Erbisdorfer SSV verabschiedeten sich die Volleyballerinnen vom Hennersdorfer SV am vergangenen Freitag von ihrem Heimpublikum und wahrten damit ihre fast blütenweiße Heimweste. Nur den Damen des TSV Flöha gelang es in dieser Saison beim 2:3 wenigstens einen Punkt aus Augustusburg zu entführen.
Der HSV nahm die Gelegenheit gegen die junge Brander Truppe wahr und wechselte während des gesamten Spiels munter durch. Das trug natürlich nicht unbedingt zu konstanten Leistungen bei, doch es blieb mit Ausnahme vom zweiten Durchgang eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Zwar schob sich das Team damit wieder auf Platz eins der Tabelle aber nach wie vor haben die Freiberger Damen vom 1. VVF die besseren Karten in Sachen Titel.

Ran ans Netz für Hennersdorfer Volleyball

Sowohl die Damen, als auch die Herren aus Hennersdorf müssen am Wochenende ans Netz und läuten die Schlussphase der Saison in ihren jeweiligen Spielklassen ein.

Bereits am Freitagabend empfangen die Damen in der Kreisklasse Mittelsachsen ab 18.00 Uhr in Augustusburg zu ihrem letzten Heimspiel die II. Vertretung aus Brand-Erbisdorf. Noch einmal ein schönes Spiel und wenn es geht drei Punkte, das würde die bisher makellose Heimbilanz abrunden, so Übungsleiter Udo Haußmann.

Für sein Männerteam wird es dann tags darauf ernst, wenn es ab 13.00 Uhr in der Sporthalle der Ev. OS Großrückerswalde gegen die SG Mauersberg um Bezirksligapunkte geht. Ja dort spielen wir als Tabellenführer beim Vorletzten, doch in der Meisterschaft ist jetzt die Phase angebrochen wo Tabellenplatzierungen vor jedem Match ausgeblendet werden können, da sechs der neun Mannschaften gegen den Abstieg spielen und das mit voller Leidenschaft, so der Spielercoach weiter. Jüngstes "Opfer" dieser These war in den letzten beiden Spieltagen Hennersdorfs bisheriger schärfster Verfolger Limbach-Oberfrohna, die sowohl gegen den Tabellenvorletzten, wie auch gegen den Tabellenletzten den Kürzeren zogen. Der HSV selbst hat in der jüngsten Spielpause sogar noch punktemäßigen Zuwachs in der Tabelle erhalten, denn aus dem knappen 3:2 Auswärtserfolg in Wildenfels wurde am "Grünen Tisch" ein nachträgliches 3:0, da der Gastgeber einen nicht in der Spielerliste aufgeführten Spieler einwechselte und dies vom Schiedsgericht nicht bemerkt wurde. Damit haben die Hennersdorfer nun drei Tabellenpunkte Vorsprung auf den SV Union Milkau und Haußmann meinte unmißverständlich, wir wären schlechte Sportler wenn wir jetzt die Bezirksmeisterschaft nicht zum Ziel hätten.