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Ein irres Derby zum Jahresabschluss

Wer er es nicht gesehen hat kann es eigentlich kaum glauben, so konstatierte HSV Übungsleiter Udo Haußmann das letzte Spiel seiner Damen in der Volleyball - Kreisklasse Mittelsachsen.

Das das Match 3:2 für die Gastgeber vom Hennersdorfer SV endete, ist dabei nicht so ungewöhnlich, aber wenn man sich die Satzergebnisse ansieht könnte man auf einen Druckfehler tippen - allerdings es war tatsächlich so. Die Gastgeber diktierten dabei den Auftaktsatz mit immerhin 21:11 und bekamen den zweiten Durchgang vom TSV Flöha mit 21:3 (!) förmlich als Weihnachtsgeschenk hinterhergeworfen. Ein Rekordergebnis welches dem Hennersdorfer Coach so gar nicht schmeckte, denn als Insider der Materie ahnte er schon was da noch passieren könnte und genau dies wurde Realität. Mit dem Mute der Verzweifelung kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel und holten sich Durchgang Nummer drei mit 25:22. Beim darauffolgenden 31:29 aus Flöhaer Sicht hatte man den Eindruck keine der beiden Mannschaften wollten den Satz gewinnen, so viele Chancen vergaben beide Seiten und die Gäste jubelten am Ende beim gefühlt zehnten Versuch. Normalerweise verlierst du so eine irre Partie mit so einem wohl nur im Volleyball möglichen Spielverlauf aber die Mädels zogen den Kopf gerade mal noch so aus der Schlinge, gaben trotzdem den ersten Tabellenpunkt ab aber auch die Flöhaer hätten sich nach so einer gigantischen Aufholjagd gerne als Sieger gesehen, so fasste Haußmann den letzten Volleyballabend des Jahres 2019 zusammen