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Zufriedene Hennersdorfer Volleyballer 2019

Das klingt schon etwas skuril, wenn ein Abteilungsleiter in der Jahresbilanz von Zufriedenheit spricht, wenn das Aushängeschild im Frühjahr den Abstieg aus der Sachsenklasse hinnehmen musste und trotzdem war dem Urgestein Udo Haußmann kein anderes Urteil abzuringen. Dazu stehe ich, denn so ist nun mal der Sport. Man muss es auch verstehen in schweren Zeiten den Kopf oben zu behalten und das hat das Männerteam nach drei Jahren Sachsenklassenzugehörigkeit in der neuen Bezirksligasaison 2019/20 bisher sehr ordentlich gemacht. Normalerweise verlierst du nach so einem Abstieg gewisse Leistungsträger doch das konnten wir verhindern und haben praktisch nur zwei Routiniers durch zwei Jugendspieler ersetzt, was nun einmal der Lauf der Dinge ist. Schwieriger war da schon das Verletzungspech von Markus Haußmann, der für den HSV eine Art Lebensversicherung darstellt. Auch das haben wir noch unerwartet gut abpuffern können und die letzten drei Partien fast bzw. ganz ohne den Hauptangreifer gewonnen. Damit hat der HSV wohl erst einmal die Grundlage dafür gelegt, dass das Thema "Durchreichen" bzw. Klassenerhalt wohl schon nach der Hinrunde vom Tisch ist und man ab Januar beruhigter auf die Rückrunde schauen kann, zumal die Personaldecke mit der Rückkehr von Tino Enger in seine "Kinderstube" wieder solider wird.

Bei den Damen hingegen erübrigt sich jegliche Diskussion über das bisherige Abschneiden. Einfach genial wie sich die Mädels nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr in Mittelsachsens Kreisklasse präsentieren. Alle sechs bisherigen Saisonspiele wurden gewonnen und nur beim knappen 3:2 Derbyerfolg gegen Flöha kurz vor Weihnachten gab man einen Tabellenpunkt ab. Trotz der klaren Tabellenführung ist man sich im Hennersdorfer Lager bewusst, diese Führung muss man in den Auswärtspielen im Januar erst einmal verteidigen, denn klar ist auch, personelle Verstärkung wie im Männerteam ist nicht in Sicht und die Mannschaft hat in der kompletten Hinrunde am oberen Level gespielt und so etwas kann sich insbesondere in Mannschaftssportarten auch schnell einmal ändern. Doch da der Aufstieg in die Bezirksklasse für uns sowieso kein Thema ist , können auch die Damen einen geruhsamen Jahreswechsel vollziehen. Somit bleibt der Hennersdorfer Volleyball auch im neuen Sportjahrzehnt eine gute Adresse, fasst Haußmann seine Einschätzung zusammen.

Ein irres Derby zum Jahresabschluss

Wer er es nicht gesehen hat kann es eigentlich kaum glauben, so konstatierte HSV Übungsleiter Udo Haußmann das letzte Spiel seiner Damen in der Volleyball - Kreisklasse Mittelsachsen.

Das das Match 3:2 für die Gastgeber vom Hennersdorfer SV endete, ist dabei nicht so ungewöhnlich, aber wenn man sich die Satzergebnisse ansieht könnte man auf einen Druckfehler tippen - allerdings es war tatsächlich so. Die Gastgeber diktierten dabei den Auftaktsatz mit immerhin 21:11 und bekamen den zweiten Durchgang vom TSV Flöha mit 21:3 (!) förmlich als Weihnachtsgeschenk hinterhergeworfen. Ein Rekordergebnis welches dem Hennersdorfer Coach so gar nicht schmeckte, denn als Insider der Materie ahnte er schon was da noch passieren könnte und genau dies wurde Realität. Mit dem Mute der Verzweifelung kämpften sich die Gäste zurück ins Spiel und holten sich Durchgang Nummer drei mit 25:22. Beim darauffolgenden 31:29 aus Flöhaer Sicht hatte man den Eindruck keine der beiden Mannschaften wollten den Satz gewinnen, so viele Chancen vergaben beide Seiten und die Gäste jubelten am Ende beim gefühlt zehnten Versuch. Normalerweise verlierst du so eine irre Partie mit so einem wohl nur im Volleyball möglichen Spielverlauf aber die Mädels zogen den Kopf gerade mal noch so aus der Schlinge, gaben trotzdem den ersten Tabellenpunkt ab aber auch die Flöhaer hätten sich nach so einer gigantischen Aufholjagd gerne als Sieger gesehen, so fasste Haußmann den letzten Volleyballabend des Jahres 2019 zusammen

DERBYZEIT oder Das letzte Match 2019

Am Freitagabend schreiben die Volleyballdamen des Hennersdorfer SV das letzte Kapitel der Volleyballgeschichte des HSV 2019.

Ab 18.00 Uhr kommt es in der Augustusburger Gymnasialhalle zum traditionellen Derby zwischen dem Hennersdorfer SV und dem TSV 1848 Flöha.
Das heißt, bisher ungeschlagener Spitzenreiter gegen Flöhaer Gäste, die ihre beste Saison seit Jahren spielen und zur Zeit auf Tabellenplatz 3 rangieren.
Es könnte also noch einmal hoch hergehen so kurz vor Weihnachten aber eins steht jetzt schon fest, danach ist für beide Teams Weihnachten.

Hennersdorfer Damen bleiben ungeschlagen

Auch im letzten Hinrundenspiel der Volleyball-Kreisklasse Mittelsachsen 2019/20 der Damen hielten sich die Hennersdorfer schadlos und kamen im fünften Match zum fünften klaren Sieg.

3:0 (25:16; 25:11; 25:22) lautete dabei das Ergebnis im letzten Hinrundenmatch gegen die Gäste von der Bezirksligareserve der SG Mauersberg. Eine schöne Momentaufnahme, welche sich die Mannschaft auch wirklich verdient hat konstatierte HSV Übungsleiter Udo Haußmann nach dem Match, denn wie schon in den Spielen davor haben es die Gegner den HSV Mädels nicht gerade einfach gemacht und trotzdem fand die Mannschaft auch diesmal wieder die passenden Antworten. Waren es in den ersten beiden Sätzen noch das druckvolle Aufschlagspiel, waren es im dritten Durchgang durchaus auch spielerische und kämpferische Elemente, die den Weg zur Hinrundenmeisterschaft ebneten. Die jungen "Lichterdorfladys" machten ihr Ding durchaus gut, doch Hennersdorf fand auf alles eine Antwort und hatte in Conny Böhm die überragende Akteurin auf dem Feld.

Noch keine Weihnachten für HSV Volleyballdamen

Im Gegensatz zu den Herren haben die Damen vom Hennersdorfer SV noch keine Weihnachtsferien, ganz im Gegenteil, denn für sie geht es im Dezember in der Volleyball Kreisklasse Mittelsachsen noch zweimal um Punkte. Die erste Aufgabe gibt es dabei am Freitagabend ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle zu lösen, wenn es gegen die II. Vertretung der SG Mauersberg geht. Bisher sind die Mädels in vier Spielen ungeschlagen geblieben und das soll nach Möglichkeit auch so bleiben, steckt der Übungsleiter Udo Haußmann das Ziel ab, denn dann hätte das Team die Hinrunde schadlos überstanden.