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HSV Volleyballer mit versöhnlichen Heimabschluss

Zwei Fünfsatzspiele gab es zum Abschluss der Eppendorfer Heimspiele für die Volleyballer des Hennersdorfer SV in der Sachsenklasse.

HSV Coach Udo Haußmann meinte nach den zwei 100 minütigen Partien, wir haben noch einmal alles gegeben, sicher nicht immer nur geglänzt, haben uns aber von unseren wenigen Fans ordentlich verabschiedet.

Hennersdorfer SV - 1. VV Freiberg 2:3 (18:25; 25:18; 25:19; 18:25; 12:25)

Bis auf Markus Haußmann als Angreifer waren alle HSV Spieler wieder fit und zeigten das sie mittlerweile ganz gut mit der Tatsache umgehen können, dass ihr "Haudrauf" nur noch als Libero agieren kann. So entwickelte sich ein Fünfsatzmatch mit total verteilten Rollen. Während die Freiberger im Auftaktsatz und im vierten Durchgang klar dominierten und jeweils klare Satzerfolge einfuhren, zeigten die Gastgeber im zweiten und dritten Durchgang, dass sie das Volleyballspielen noch nicht ganz verlernt haben und waren dort das klar dominierende Team. Es ist eben eine richtige Seuchensaison, denn als ob wir nicht schon genug Verletzungspech in dieser Saison an der Backe haben, verletzte sich Hennersdorfs Mittelangreifer Enrico Butter zu Beginn des vierten Satzes und musste seine Sachen für diesen Nachmittag packen, Für ihn kam mit Andreas Tatzelt der älteste Spieler der Liga für den Rest des Nachmittags auf das Feld und siehe da, er kann es noch, war auch der Coach voll des Lobes über seinen Oldie. Allerdings auch er konnte die 12:15 Tie-Break Niederlage nicht verhindern.

Hennersdorfer SV - LE Volleys IV 3:2 (25:23; 19:25; 25:21; 16:25; 15:7)

Die Messestädter kamen als zweitschwächstes Rückrundenteam nach Eppendorf und das spiegelte sich auch in den fünf Sätzen wieder. Denn hier gab es mit dem HSV das bis dahin schwächste Rückrundenteam als Gegner und so entwickelte sich kein besonders schönes aber ein wiederum spannendes Match, wo die Hennersdorfer am Ende die Nase vorn haben sollten. Besonders "griffig" erwiesen sich die Zschopautaler dabei im Auftaktsatz, als sie einen 10:17 Rückstand noch drehen konnten und mit 25:23 siegten. Das schien dem HSV auch Flügel zu verleihen, als es beim 12:7 eine klare Führung im Protokoll stand aber eben nicht lange, denn beim 16:16 war alles wieder dahin, wie auch der zweite Satz am Ende mit 19:25. Dies wiederum sollte nun die Leipziger wieder in die psychologisch bessere Position bringen, doch denkste. Die Zschopautaler fuhren einen relativ ungefährdeten 25:21 Satzerfolg ein und wie ging es weiter, natürlich sahen die Gastgeber im vierten Satz wieder nicht besonders gut aus und ließen sich die Chance auf drei Tabellenpunkte mit einer 16:25 Satzniederlage entgehen. Was dann folgte war ein entschlossener HSV, der nun den Erfolg mit aller Vehemenz wollte, um nicht zum dritten Mal in Folge als 2:3 Verlierer vom Parkett zu gehen und die Messestädter hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. 15:7 hieß es und die Hennersdorfer tüttelten ihren ersten Rückrundenerfolg ein.
Es klingt zwar ein wenig in die Richtung Zweckoptimismus aber Haußmann war am Ende mit den vier Heimspielen innerhalb einer Woche trotzdem ganz zufrieden auch wenn es nur fünf von zwölf möglichen Punkten gab.