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Kein gutes Volleyballwochenende für Hennersdorf

Zum letzten Mal schlugen die Volleyballmänner vom Hennersdorfer SV am vergangenen Wochenende in der Sachsenklassensaison 2018/19 auf und es blieb beim alten Leiden. Auch beim SV Reudnitz II konnten keine Punkte eingefahren werden, sodass dem HSV in dieser Saison in der Fremde kein einziger Sieg, ja nicht einmal ein Punktgewinn in der Tabelle gelang. Das ist ernüchternd aber eben auch nicht wegzudiskutieren schätzte Hennersdorfs Spielercoach diese Tatsache als enttäuschend ein.

Auch beim 0:3 (21:25, 23:25, 22:25) in Reudnitz hielt die Truppe ordentlich mit, führte im ersten Satz mit 10:7, im zweiten Satz mit 12:9 und auch im dritten Durchgang mit 17:14 aber in den entscheidenden Momenten in der Endkampfgestaltung sind wir einfach zu labil und haben uns jedes Mal noch die Butter vom Brot nehmen lassen. Da fehlt manchmal auch ein wenig Glück bei einigen engen Entscheidungen aber das alleine können und wollen wir nicht für diese "Seuchensaison" verantwortlich machen. Jetzt braucht die Mannschaft erst einmal eine Verschnaufpause um die Wunden ein wenig zu lecken, die Verletzungen auszukurieren und dann heißt es ab der neuen Saison wieder Attacke in der Chemnitzer Bezirksliga.

Auch für die Damen ging die Saison am Freitagabend zu Ende, denn im Halbfinale des Kreispokales gab es eine 1:3 (25:20; 21:25; 16:25; 24:26) Heimniederlage gegen die II. Vertretung aus Brand-Erbisdorf und damit das Aus. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie haben mit der derzeitigen Personaldecke ein gutes Spiel abgeliefert, gegen ein Gästeteam, welches sich diesmal besser auf die Spielhalle und den Gegner einstellen konnte als noch in der Punktspielrunde. Eigentlich zitterten die Brander nur einmal in der Partie, als der HSV mit einer Aufschlagserie aus einem 19:24 ein 24:24 im vierten Satz machte. Doch zu mehr reichte es diesmal nicht und so ziehen die Brand-Erbisdorfer Mädels verdient ins diesjährige Pokalfinale ein.

Pokalhalbfinale und letztes Punktspiel

Die Volleyballsaison 2018/19 liegt in den letzten Zügen und für die Hennersdorfer Volleyballgemeinde gibt es noch einmal allerhand zu tun.

Am Freitagabend empfangen die Damen ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Turnhalle die 2. Vertretung aus Brand-Erbisdorf zum Pokalhalbfinale im mittelsächsischen Kreispokal und einen Tag darauf reisen die Herren zu ihrem letzten Punktspiel nach Reudnitz.

Für die Männer des HSV geht es ja bekanntlich um die berühmt berüchtigte "Goldene Ananas" aber HSV Coach Udo Haußmann meint, wir wollen nach den sehr ordentlichen Heimleistungen der letzten zwei Wochen schon noch einmal versuchen die bis dahin grottenschlechte Auswärtsbilanz etwas zu verfeinern.

Für die Damen hingegen geht es um den Einzug ins Pokalfinale am 03.05.2019. Gegen den Gegner aus Brand konnte in der Punktspielrunde zweimal gewonnen werden aber jeweils nur knapp und auch hier warnt Haußmann vor den spielstarken Gästen, die eigentlich besser sind als es ihr vorletzter Tabellenplatz ausdrückt.

HSV Volleyballer mit versöhnlichen Heimabschluss

Zwei Fünfsatzspiele gab es zum Abschluss der Eppendorfer Heimspiele für die Volleyballer des Hennersdorfer SV in der Sachsenklasse.

HSV Coach Udo Haußmann meinte nach den zwei 100 minütigen Partien, wir haben noch einmal alles gegeben, sicher nicht immer nur geglänzt, haben uns aber von unseren wenigen Fans ordentlich verabschiedet.

Hennersdorfer SV - 1. VV Freiberg 2:3 (18:25; 25:18; 25:19; 18:25; 12:25)

Bis auf Markus Haußmann als Angreifer waren alle HSV Spieler wieder fit und zeigten das sie mittlerweile ganz gut mit der Tatsache umgehen können, dass ihr "Haudrauf" nur noch als Libero agieren kann. So entwickelte sich ein Fünfsatzmatch mit total verteilten Rollen. Während die Freiberger im Auftaktsatz und im vierten Durchgang klar dominierten und jeweils klare Satzerfolge einfuhren, zeigten die Gastgeber im zweiten und dritten Durchgang, dass sie das Volleyballspielen noch nicht ganz verlernt haben und waren dort das klar dominierende Team. Es ist eben eine richtige Seuchensaison, denn als ob wir nicht schon genug Verletzungspech in dieser Saison an der Backe haben, verletzte sich Hennersdorfs Mittelangreifer Enrico Butter zu Beginn des vierten Satzes und musste seine Sachen für diesen Nachmittag packen, Für ihn kam mit Andreas Tatzelt der älteste Spieler der Liga für den Rest des Nachmittags auf das Feld und siehe da, er kann es noch, war auch der Coach voll des Lobes über seinen Oldie. Allerdings auch er konnte die 12:15 Tie-Break Niederlage nicht verhindern.

Hennersdorfer SV - LE Volleys IV 3:2 (25:23; 19:25; 25:21; 16:25; 15:7)

Die Messestädter kamen als zweitschwächstes Rückrundenteam nach Eppendorf und das spiegelte sich auch in den fünf Sätzen wieder. Denn hier gab es mit dem HSV das bis dahin schwächste Rückrundenteam als Gegner und so entwickelte sich kein besonders schönes aber ein wiederum spannendes Match, wo die Hennersdorfer am Ende die Nase vorn haben sollten. Besonders "griffig" erwiesen sich die Zschopautaler dabei im Auftaktsatz, als sie einen 10:17 Rückstand noch drehen konnten und mit 25:23 siegten. Das schien dem HSV auch Flügel zu verleihen, als es beim 12:7 eine klare Führung im Protokoll stand aber eben nicht lange, denn beim 16:16 war alles wieder dahin, wie auch der zweite Satz am Ende mit 19:25. Dies wiederum sollte nun die Leipziger wieder in die psychologisch bessere Position bringen, doch denkste. Die Zschopautaler fuhren einen relativ ungefährdeten 25:21 Satzerfolg ein und wie ging es weiter, natürlich sahen die Gastgeber im vierten Satz wieder nicht besonders gut aus und ließen sich die Chance auf drei Tabellenpunkte mit einer 16:25 Satzniederlage entgehen. Was dann folgte war ein entschlossener HSV, der nun den Erfolg mit aller Vehemenz wollte, um nicht zum dritten Mal in Folge als 2:3 Verlierer vom Parkett zu gehen und die Messestädter hatten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. 15:7 hieß es und die Hennersdorfer tüttelten ihren ersten Rückrundenerfolg ein.
Es klingt zwar ein wenig in die Richtung Zweckoptimismus aber Haußmann war am Ende mit den vier Heimspielen innerhalb einer Woche trotzdem ganz zufrieden auch wenn es nur fünf von zwölf möglichen Punkten gab.