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Bei den Volleyballern fliegen keine Bälle

Bei den Hennersdorfer Volleyballern fliegen am Freitag die Skatkarten über den Tisch, statt Volleybälle über das Netz. Eine mittlerweile zweieinhalb Jahrzehnte währende Traditionsveranstaltung, auf die wir uns und unsere Gäste immer wieder freuen berichtet Abteilungsleiter Udo Haußmann. Wir rechnen wieder so mit etwa 20 Skatfreunden aus der Region, welche sich um 17.00 Uhr im Hennersdorfer Vereinshaus treffen und ab 17.30 Uhr zwei Serien mit dem traditionellen Deutschen Blatt absolvieren. Absolute Besonderheit beim Hennersdorfer Skatevent ist die Tatsache, dass am Ende jeder Akteur sich eines Preises sicher sein kann und ab ca. 22.30 Uhr an den Preisetisch treten darf. Deswegen bittet der HSV auch darum, dass sich kurzfristig entschlossene Skatfreunde unter der Telefonnummer 037291 68374 anmelden - Gut Blatt !

HSV Damen mit dem nächsten "Dreier"

Die Damen vom Hennersdorfer SV haben in der Volleyball Kreisklasse mit einem 3:1 (25:27; 25:23; 25:15; 25:15) Auswärtserfolg bei der II. Vertretung des SSV Brand-Erbisdorf ihrer Anwartschaft auf den 2. Tabellenplatz deutlichen Nachdruck verliehen.

Im Auftaktsatz vergaben die HSV Schmetterlinge unfaßbar eine 24:18 Satzführung und das junge Brander Team holte sich den Durchgang nach toller Aufholjagd noch 27:25. Diesen Schwung nahmen die Gastgeber mit in den zweiten Satz, doch hier drehten die Hennersdorfer den Spieß zum 1:1 Satzausgleich um. Von nun an zeigten sich die Gäste wieder stabiler und ausgeglichener als die Gegner und gewannen beide folgenden Sätz deutlich mit 25:15. Die Satzergebnisse täuschen so ein wenig über den Spielverlauf hinweg meinte HSV Trainer Udo Haußmann nach der Partie. Aber Kompliment an meine Mannschaft, wie sie den Schock des ersten Satzes wegsteckte und im Laufe des Spiels sich auf die Siegerstaße gespielt hat.

Keine Punkte für HSV Volleyballer

Die Normalität nahm ihren Lauf am vergangenen Wochenende in der Volleyball Sachsenklasse bei den Männern, denn der Tabellenletzte vom Hennersdorfer SV unterlag dem Spitzenreiter TSG Markleeberg II mit 0:3 (15:25; 24:26; 21:25) und bleibt damit am Ende der Tabelle.

Trainer Udo Haußmann nahm in dieser Partie dabei den Sohnemann sogar aus dem Angriff und beorderte ihn auf die Liberoposition. Damit waren die anderen Angreifer in die Pflicht genommen und dies klappte zumindest phasenweise. Vor allem die beiden Mittelangreifer Enrico Butter und Paul Gerber konnten mit ihren vielen und teilweise auch spektakulären Schnellangriffen dabei überzeugen. Das alleine langte aber im Auftaktsatz nicht einmal annähernd und so gab es nach einer reichlichen Viertelstunde ein klares 25:15 für die Gastgeber.
Auch der Beginn des zweiten Durchgangs erwies sich als wenig hoffnungsvoll und so lagen die Zschopautaler schon wieder 6:12 im Hintertreffen, ehe sich das Team so ganz allmählich auf die Verfolgung machte und mit ein wenig Glück zum 23:23 Ausgleich kam. Danach folgte wieder einmal einer der vielen Aufschlagfehler, sodass es eben nicht zum Satzball reichte und am Ende zog man mit 24:26 den Kürzeren.
Auch im Satz Nummer drei übernahmen die Gastgeber sofort wieder das Zepter und spielten ihre Überlegenheit vor allem über die Außenpositionen konsequent aus. Einzig bemerkenswerter Fakt aus Hennersdorfer Sicht der allererste Einsatz des 15-jährigen Nick Obendorf, der beim Stande von 14:23 kam und auch sofort seinen ersten Angriff versenkte. Bis zum 21:24 verkürzte der HSV danach noch gegen unkonzentriert werdende Gastgeber, verschenkte aber dann die große Möglichkeit zum 22. Punkt und unterlag nach einer Stunde Spielzeit standesgemäß mit 0:3.

HSV Schmetterlinge mit klarem Heimerfolg

Die Damenmannschaft vom Hennersdorfer SV hat auch das Heimspiel gegen Verfolger VfB Saxonia Halsbrücke klar mit 3:0 für sich entscheiden können.
Nachdem man bereits in Halsbrücke knapp gewinnen konnte. Bemerkenswert war dabei die Tatsache, dass alle drei Durchgänge 25:11 für den Gastgeber endeten. Nur im dritten Satz gerieten die Hennersdorfer mit 0:4 in Rückstand, der auch bis zum 7:11 Bestand hatte, doch danach folgte ein unglaublicher Lauf der Gastgeber. Positiver Nebeneffekt ist die Tatsache, dass der HSV damit vorerst sogar die Tabellenspitze in der Kreisklasse Mittelsachsen erobert hat.
Hennersdorfs Trainer Udo Haußmann bremst aber sofort ein, die Freibergerinnen haben zwar einen Zähler Rückstand aber auch zwei Spiele weniger absolviert, doch die Vizemeisterschaft wäre auch eine schöne Sache, so der Coach weiter. Weiter geht es für den HSV bereits am kommenden Mittwoch in der Brand-Erbisdorfer Bergstadthalle gegen die II Vertretung des SSV und da gab es im Hinspiel ein ganz knappes 3:2.