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HSV Volleyballdamen gewinnen Krimi

Knapp mit 3:2 (20:25; 25:15; 25:10; 21:25; 15:10) setzten sich am vergangenen Freitagabend in der Volleyball Kreisklasse der Hennersdorfer SV gegen die II. Vertretung des SSV Brand-Erbisdorf durch und übernahm wieder Tabellenplatz zwei.

In einem dramatischen Fünfsatzspiel waren die jungen Branderinnen in den Sätzen eins und vier die spieltechnisch und taktisch bessere Mannschaft, was sich auch in den jeweiligen Satzgewinnen wiederspiegelte. In den Sätzen dazwischen wurden sie aber von den starken Aufschlägen der Hennersdorfer total aus dem Rhythmus gebracht und förmlich überrollt. Das die HSV Damen es aber auch spielerisch ganz ordentlich lösen können zeigten sie im Tie-Break und gingen am Ende nicht ganz unverdient als Sieger vom Netz.
Damit kommt es am kommenden Freitagabend ab 18.00 Uhr in Augustusburg zum Duell des Tabellenzweiten Hennersdorf und dem Dritten aus Halsbrücke.
Nicht so positiv aber mit dem olympischen Gedanken der Teilnahme im Rücken, kehrte die U 20 Jungenmannschaft vom Hennersdorfer SV von den Bezirksmeisterschaften aus dem vogtländischen Auerbach zurück. Nach drei Niederlagen blieb am Ende nur der 6. und letzte Platz, doch Übungsleiter Holk Dohle stellte seinen Jungs, die einmal in der Woche trainieren trotzdem ein ordentliches Zeugnis aus. Da sind schon zwei, drei Burschen dabei, welche in den nächsten Jahren, bei entsprechendem Training durchaus das Zeug haben, das Männerteam zu verstärken und Spieler wie Nick Obendorf und Felix Walter trainieren ja schon einige Zeit dort mit.

HSV Volleyballer mit Sieg und Niederlage

Die Volleyballakteure vom Hennersdorfer Sportverein haben im letzten Heimturnier des Jahres 2018 das Kellerduell gegen den Bornaer SV klar gewonnen und damit die "Rote Laterne" abgegeben, haben es aber versäumt im zweiten Match des Tages gegen Reudnitz nachzuwaschen, um sich vielleicht noch weiter vom Tabellenende zu entfernen.

Dabei löste die Mannschaft wieder einen personellen Drahtseilakt, denn mit dem etatmäßigen Libero Bernhard Arnold und dem Routinier Andreas Tatzelt mussten gleich zwei Akteure verletzungsbedingt passen und Haußmann Junior plagte sich mit Rückenbeschwerden in den Nachmittag aber das Adrenalin half ihm dann zusehends.

Hennersdorfer SV - Bornaer SV 3:1 (25:18; 25:14; 23:25; 25:20)

Im fünften Aufeinander treffen beider Teams gab es gegen die Randleipziger endlich den ersten Erfolg des HSV und der war am Ende alles in allem mehr als verdient, so sah es Spielertrainer Udo Haußmann nach dem 80-minütigem Match. Vor allem in den ersten beiden Durchgängen waren die Zschopautaler immer obenauf und bestimmten die Szenerie auf dem Feld. Nur im eigenen Aufschlagspiel entpuppten sich die Hennersdorfer wieder einmal als echtes Katastrophenteam. Von den 32 Punkten, welche es in den ersten beiden Sätzen gegen uns gab, gingen sage und schreibe die Hälfte auf das Konto eigens verschlagener Aufschläge, Da kriegst du" die Tür nicht zu" wetterte der Coach am Ende und schüttelte den Kopf über so viel Unkonzentriertheit beim eigenen Service. Allerdings erkannte der Routinier auf der anderen Seite auch ein HSV Spiel an, welches schon wieder an alte Zeiten erinnerte und so wackelte die Mannschaft nur im dritten Satz und bis zum 12:15 im vierten Durchgang, doch dann zog rechtzeitig genug wieder Ordnung ins HSV Spiel ein und am Ende stand ein verdientes 3:1.

Hennersdorfer SV - SV Reudnitz II 1:3 (18:25; 25:18; 20:25; 20:25)

Den Gastgebern wurde in diesem Spiel relativ schnell klar, dass dies ein ganz anderer Gegner war. Relativ klein von Wuchs, durchschnittlich 10 Jahre jünger als die HSV Akteure und damit unheimlich schnell auf den Beinen. Das schmeckte uns gar nicht konstatierte Haußmann nach dem Spiel und vor allem im Aufschlag und Annahmespiel hechelte der HSV meilenweit hinterher, so war das 18:25 die logische Konsequenz. Das die Hennersdorfer allerdings an diesem Spieltag wieder besseren Volleyball spielten zeigte sich im Satz Nummer zwei. Mit allem was der Volleyballsport bietet hielten die Zschopautaler dagegen, machten vielleicht sogar ihren besten Satz an diesem Nachmittag und schlugen mit dem gleichen Ergebnis zurück. Es blieb allerdings dabei, die Gäste boten eine bärenstarke Feldabwehr und die Aufschlagfehler beim HSV minimierten sich zwar, aber die Qualität dieser konnte nur Markus Haußmann verbessern, ansonsten waren sie eine sichere Beute der Gäste. Haußmann zog dann am Ende das Fazit, der Sieg der Reudnitzer geht alles in allem in Ordnung, den Hennersdorfern fehlte heute aber auch ein wenig das Spielglück. Jede enge Entscheidung des Schiedsgerichtes fiel an diesem Nachmittag gegen uns aus. Mir fehlte da ein wenig das Fingerspitzengefühl der Referees und auch die Netzroller und Linienbälle halfen nur den Gegnern, da muss ich mein Team an dieser Stelle einmal in Schutz nehmen, das ansonsten einen deutlich verbesserten Volleyball zeigte.

HSV Volleyballer brauchen Punkte

Fünf Spiele, vier Niederlagen und ein Sieg, drei Punkte und die rote Laterne in der Tabelle der Sachsenklasse, dass ist die Bilanz der bisherigen Saison. Da erübrigt sich jede Diskussion über Chancen und Konstellationen, da müssen Punkte her und zwar so viel wie möglich und das am Samstagnachmittag ab 14.00 Uhr in der Eppendorfer Turnhalle der Heiner-Müller Oberschule. So und nicht anders müssen wir an die Aufgaben gegen Borna und Reudnitz herangehen blickt HSV Coach Udo Haußmann voraus. Da spielt es auch keine Rolle, dass man bisher alle vier Vergleiche gegen den Vorjahrsvize aus Borna in den zwei Jahren der Sachsenklassenzugehörigkeit verloren hat und das der Neuling aus Reudnitz eine bisher durchaus beachtliche Saison spielt. Personell hofft Haußmann darauf, dass alle Akteure ihre grippalen Infekte der letzten zwei Wochen überwunden haben und wir mit voller Kapelle antreten können.

Hennersdorfer Damen mit Sieg und Niederlage

In der Volleyball-Kreisklasse Mittelsachsen geht es Ergebnistechnisch zur Zeit "Drunter und Drüber", nur so ist auch der Fakt zu erklären, dass die Damen vom Hennersdorfer SV nach der knappen 2:3 (25:21;15:25; 24:26; 25:15; 10:15) Derbyniederlage beim TSV Flöha eine Woche lang sogar die Rote Laterne innehatten, nach dem Auswärtserfolg am Freitagabend bei den Harthauer Mädels mit 3:1 (22:25; 25:16; 25:12; 25:9) allerdings schon wieder vom 2. Tabellenplatz grüßen.
Ärgerlich aus HSV Sicht im Derby, war der Umstand, dass man im dritten Satz eine zwischenzeitliche 10 Punkteführung noch aus der Hand gab und am Ende so die Partie noch knapp verlor. Das steckte den Mädels auch am vergangenen Freitag in Chemnitz noch in den "Socken", doch spätestens ab Mitte des zweiten Durchgangs diktierte man das Spielgeschehen immer deutlicher, ohne dabei Bäume auszureißen. Hier kann jeder jeden in der Liga schlagen und die Tagesform ist richtungsweisend konstatierte HSV Übungsleiter Udo Haußmann.