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Hennersdorfer Damen erstmals Pokalsieger

Die Geschichte des Hennersdorfer Volleyballs ist seit dem vergangenen Freitagabend um ein Ruhmesblatt reicher, denn die Damen des Vereins sicherten sich mit einem klaren 3:0 (25:23; 25:19; 25:14) Finalsieg gegen den 1. VV Freiberg erstmals den mittelsächsischen Pokal.
Die Gastgeber entpuppten sich dabei als echte Pokalmannschaft, hatten dreimal Losglück und durften alle Partien zu Hause austragen, dominierten allerdings sowohl gegen Sayda, als auch gegen Flöha und nicht zuletzt gegen Freiberg ganz klar und mussten nicht einen einzigen Satzverlust in allen drei Partien hinnehmen.
Auch im Finale, vor fast 50 (!) Zuschauern, war der HSV dem amtierenden Kreismeister aus Freiberg vor allem im Aufschlagspiel und in der Feldabwehr einen Zacken voraus und gewann nach der einigermaßen verkorksten Punktspielsaison die Trophäe völlig verdient.

Pokalfinale als Saisonschlusspunkt

Am Freitagabend beschließen die Volleyballer unserer Region endgültig ihre Saison 2017/18 und zwar mit dem Endspiel im Mittelsachsenpokal bei den Damen. Dabei treffen ab 18.00 Uhr in der Augustusburger Gymnasialhalle die Gastgeber vom Hennersdorfer SV auf den neuen Kreismeister, den 1.VV Freiberg.
Beide Teams haben in der Punktspielserie jeweils ihre Heimspiele gegeneinander klar gewonnen und daraus schöpfen wir auch unsere Hoffnung für den Freitagabend, so Hennersdorfs Übungsleiter Udo Haußmann. Für unsere Gäste spricht natürlich der frisch errungene Kreismeistertitel und damit dann wohl doch das größere "Pfund zum Wuchern", doch nicht nur im Fußball schreibt der Pokal seine eigenen Gestze, so der erfahrene Coach, der weiß, gefeiert wird nach dem Spiel sowieso ... !

Volleyballmänner beenden Saison mit Auswärtsniederlage

Es gab sicherlich Niederlagen in der Vergangenheit, über die sich Hennersdorfs Volleyballcoach Udo Haußmann mehr geärgert hat, als die 0:3 (-25;-22;-15) Klatsche am letzten Spieltag der Volleyball-Sachsenklasse für den HSV bei den L.E.Volleys am vergangenen Samstag in der Leipziger Leplaystraße. Ich will an dieser Stelle überhaupt nichts beschönigen oder herunterspielen, die Niederlage war verdient, haut uns aber nicht um, wir verlieren lediglich den vierten Tabellenplatz noch an die II. Vertretung aus Markleeberg und belegen nach einer für uns wirklich guten Sachsenklassensaison mit 23 Tabellenpunkten, neun Erfolgen aus 16 Spielen und einem ausgeglichenen Satzkonto Rang fünf in der Abschlusstabelle.
Das Match in Leipzig begann dabei noch relativ positiv aus Hennersdorfer Sicht, doch den ersten Knackpunkt setzte es schon zu Ende dieses Durchgangs, als es dem Team nicht gelang einen 18:14 bzw. 24:21 Punktevorsprung ins Ziel zu retten. Waren es im Auftaktsatz mit dem Libero Philipp Markert und im Angriff Markus Haußmann wenigstens noch zwei Akteure, die sich mit Vehemenz und vielen gelungenen Aktionen gegen die drohende Niederlage stemmten, so passten sich beide im Verlaufe des Spiels auch noch nahtlos an die durchschnittliche Leistung ihrer Mannschaftskameraden an und so kam es wie es kommen musste. Die Hennersdorfer verloren immer mehr ihre Ordnung im Spiel und die Leipziger wurden immer dominanter, gewannen mit 25:22 den zweiten Satz und hatten auch im dritten Satz immer weniger Probleme ihre Überlegenheit auch in Zahlen umzumünzen. Diese Niederlage ist Abschluss, passt aber auch ganz gut schon zur neuen Saison und sollte einige wachgerüttelt haben, der Klassenerhalt wird auch in der neuen Saison kein Selbstläufer, denn egal was jetzt in Sachen Auf- und Abstieg passiert, die Zschopautaler berührt das nicht und wenn in der Mannschaftssitzung nächste Woche nichts unerwartetes passiert, greifen die Zschopautaler auch 2018/19 wieder in Sachsens zweithöchster Spielklasse an.

HSV Damen im Pokalfinale

Im mit Spannung erwarteten Pokalhalbfinale des Mittelsachsenpokals im Volleyball bei den Damen setzte sich am vergangenen Freitagabend der gastgebende Hennersdorfer SV mit 3:0 (25:18;25:18;25:16) gegen den TSV Flöha durch und trifft damit im Finale am 27. April auf den 1,VV Freiberg.
Das Derby gestaltete sich dabei durchaus als ein packendes und umkämpftes Match, obwohl das die einzelnen Satzergebnisse nicht vermuten lassen. Die Gäste aus Flöha hielten alle drei Durchgänge bis jeweils zur Satzmitte offen, führten teilweise sogar knapp, mussten dann aber den HSV immer wieder ziehen lassen. Besonders im Aufschlag und im Zuspiel setzten die Hennersdorfer Damen die besseren Akzente und gewannen am Ende völlig verdient. Damit verlängert sich die Saison aus Hennersdorfer Sicht um zwei Wochen aber das hat ja immerhin einen "Guten Grund".

Zum Abschluss geht es nach Leipzig für den HSV

Im letzten Saisonspiel in der Volleyball Sachsenklasse geht es für die Männer vom Hennersdorfer SV noch einmal nach Leipzig zu den L.E. Volleys IV. Dabei können die Zschopautaler die Reise in die Messestadt völlig entspannt antreten, denn mit 23 Tabellenpunkten ist man als derzeitiger Tabellenvierter gegen alle Eventualitäten in der Abstiegsregelung gefeit und könnte schlimmsten Falles noch auf Rang 6 zurückfallen und das ist in jedem Fall ein Nichtabstiegsplatz.
Natürlich wird das nicht unser Anspruch sein blickt Spielertrainer Udo Haußmann voraus, warnt jedoch vor den Leipzigern, die sich in dieser Saison als wahre Wundertüte in den Punktspielen entpuppten.
Personell bleibt es ein Drahtseilakt für den Regionalvertreter aber damit hat die Mannschaft in der letzten Meisterschaftsphase gelernt umzugehen, so Haußmann weiter.
Anpfiff der Partie ist am Sonnabend 16.30 Uhr in der Leipziger Leplaystraße.

Derby im Halbfinale

Im Halbfinale des Volleyball- Mittelsachsenpokals bei den Damen kommt es am Freitag zum ewig jungen Derby Hennersdorf gegen Flöha.
In der bereits beendeten Meisterschaft haben sich beide Teams nicht gerade mit "Ruhm bekleckert" aber ein Einzug ins Pokalfinale wäre durchaus noch ein versöhnlicher Abschluss. Die HSV Damen, als Titelverteidiger gestartet, landeten lediglich drei Punktspielsiege und damit auf dem Boden der Tatsachen, wobei da allerdings ein klarer Erfolg gegen den neuen Titelträger vom 1.VV Freiberg dabei war. Allerdings verbuchten auch die Flöhaer Amazonen lediglich einen Meisterschaftserfolg in insgesamt acht Spielen, den allerdings mit 3:1 in Augustusburg gegen Hennersdorf. Somit ist sicherlich ein spannendes Halbfinalderby am Freitagabend ab 18.00 Uhr in der Turnhalle des Augustusburger Gymnasiums zu erwarten.