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HSV Volleyballer holen ersten "Dreier" der Saison!

Die Akteure vom Hennersdorfer SV haben in der Volleyball Sachsenklasse West ihren dritten Sieg aber ihren ersten klaren 3:0 Erfolg in der heimischen Eppendorfer Halle eingefahren und danach gegen den Tabellenzweiten recht unglücklich mit 1:3 verloren.

Hennersdorfer SV - SV Turbine Leipzig 3:0 (25:14; 26:24; 25:22)

Die Hennersdorfer hatten den Fokus an diesem Nachmittag eindeutig auf diese Partie gelegt, um in der Tabelle an den Messestädtern vorbeiziehen zu können und das gelang.
Im ersten Satz fingen sich die Hennersdorfer, nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten (2:6 Rückstand), mit zunehmender Spieldauer recht eindrucksvoll und nach zwanzig gespielten Minuten stand ein mehr als deutliches 25:14 zu Buche.
Der zweite Durchgang brachte dann für beide Teams ein Wechselbad der Gefühle. Der HSV rannte wieder einem Rückstand hinterher, welcher sich beim 11:16 fast schon vorentscheidend erweisen sollte, schlug aber postwendend zurück und führte sogar mit 20:18, gab die Sache aber beim 22:23 wieder aus der Hand und sollte am Ende mit Geschick und einer ganzen Portion Glück beim 26:24 das glücklichere Händchen behalten. Da war wohl schon so ein bisschen der Weihnachtsmann unterwegs, welcher uns diese Satz noch bescherte, resümierte Coach Udo Haußmann nach der Partie. So spulten die Zschopautaler auch in der Folgezeit ihr Programm herunter und führten im dritten Satz schon 7:3, brachten ihr Spiel aber nicht über die Runden. Sah beim zwischenzeitlichen 17:12 noch alles gut aus, war beim 22:22 alles wieder offen, doch die letzten drei Punkte machte unser Regionalvertreter und machte das Wunschergebnis perfekt.

Hennersdorfer SV - SV Textima Chemnitz 1:3 (23:25; 23:25; 25:22; 18:25)

Nun galt es gegen die klar favorisierten Chemnitzer mit dem Elan des Auftakterfolges nachzuwaschen und es sei vorweggenommen , der HSV machte wohl sein bestes Saisonspiel. Scheiterte aber im Endeffekt an drei Dingen - zu allererst an der eigenen Kaltschnäuzigkeit, dann an der Qualität des Gegners und drittens am schwächsten Teilnehmer an diesem Match , dem Leipziger Schiedsgericht.
Uns ist, und das ist keine Floskel am Abend noch das Netzseil gerissen, so Udo Haußmann nach dem Spiel, und böse Zungen behaupten, durch die vielen nicht geahndeten Netzfehler der Gäste. Der Routinier war schon ein wenig angefressen ob der Leistung der Herren in "Weiss", doch es nützt am Ende nichts, verrissen haben wir es in aller erster Linie selbst. Denn sowohl der erste und der zweite Satz müssen ganz einfach zugemacht werden. Wenn du 21:14 führst und am Ende mit leeren Händen dastehst, muss sich das Team an die eigene Nase fassen aber da sind eben manchmal solche eigenartigen Entscheidungen der Schiris spielentscheidend.
Wie es dann hätte gehen können zeigten die Zschopautaler in einem richtig gutem Sachsenklassenmatch in Durchgang Nummer drei und holten sich ihren mehr als verdienten Satzgewinn beim 25:22. Allerdings wollte der Tabellenzweite nichts anbrennen lassen und nutzte die einzig richtig schwache Phase im Hennersdorfer Spiel zur 17:12 Führung, doch die Hennersdorfer gaben nicht klein bei, schafften allerdings den Anschluss nicht mehr, konnten sogar noch von Glück reden, dass sich unser Zuspieler bei einer ungewollten Flugeinlage nicht schlimmer verletzte und hoffentlich nächste Woche wieder mit an Bord ist.