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Männer schaffen Klassenerhalt und Frauen holen Kreismeistertitel in der Saison 2016/17

Den angestrebten Klassenerhalt in der Volleyball Sachsenklasse bei den Männern geschafft und als Zugabe noch einen nicht unbedingt eingeplanten und anvisierten erstmaligen Kreismeistertitel bei den Damen in der Saison 2016/17, damit ist man in der "Volleyballgemeinde" Hennersdorf mehr als zufrieden.
Darauf dürfen wir mit Recht ein klein wenig stolz sein, so Abteilungsleiter und Trainer Udo Haußmann, der als Grund dieser bemerkenswerten Erfolge das Wort Kontinuität als einen ganz wichtigen Faktor nannte. Wir arbeiten und trainieren seit vielen Jahren mit den Spielerinnen und Spielern, die sich mit dem Verein identifizieren und sehen darauf keine "Personellen Luftschlösser" zu bauen, welche bei eventuellen Misserfolgen dann innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen wie Kartenhäuser. Im Klartext heißt das vor allem für das Männerteam, dass man trotz einer etablierten Sachsenklasse keine neuen Spieler geholt hat, welche dann vielleicht auch noch auf "Finanzieller Basis" mithelfen dem HSV den Klassenerhalt zu sichern. Natürlich ist jeder, der den Weg nach Hennersdorf selbst sucht willkommen, um da Missverständnissen vorzubauen, so Haußmann weiter aber er sollte den Verein und die Gegebenheiten hier akzeptieren. Und dabei ist das Team nicht gerade auf den berühmten Rosen gebettet. Sieht man sich nur einmal die Trainings- und Wettkampfstätte der Hennersdorfer an. Die "Heimspiele" musste man sogar in der Eppendorfer Sporthalle austragen und vielleicht lag es auch daran, dass wir von unseren 19 Tabellenpunkten lediglich 10 "Zu Hause" einfuhren. Trainiert hat der HSV die ganze Saison nach wie vor in Augustusburg, doch diese Halle wird dem Team auch in der kommenden Saison aufgrund der zu geringen Freifläche außerhalb des Spielfeldes nicht zur Verfügung stehen. Trotzdem sind wir natürlich froh über das Entgegenkommen der Eppendorfer Gemeinde uns die Halle zur Verfügung zu stellen. Schön wäre es in der nächsten Saison mit ein paar mehr Zuschauer, hält Haußmann auch nicht hinter dem Berg, so wie vielleicht zum Pokalknaller im Januar in Zschopau gegen den Sachsenligisten aus Delitzsch, was trotz des 1:3 aus Hennersdorfer Sicht zu den besten Saisonspielen zählte. Damit dürfen wir für uns in Anspruch nehmen, sowohl in der Vorsaison, als auch in der gerade abgelaufenen Saison immer gegen den späteren Sachsenpokalsieger ausgeschieden zu sein und das mit jeweils tollen Leistungen. Das zeigt aber auch, dass uns höher klassige Teams noch mehr "Puschen" und so dürfen wir konstatieren, der Schritt in Sachsens zweithöchste Spielklasse war der richtige und mittlerweile weiß man auch in Leipzig und Markleeberg wo Hennersdorf liegt!

Ähnlich erfreut konnte man im kleinen Zschopautal über das Damenteam sein, die in ihrer Punktspielserie nur einmal als Verlierer vom Feld mussten und sich damit doch ein wenig überraschend erstmals in der Hennersdorfer Volleyballgeschichte einen Kreismeistertitel sicherten. Natürlich war es ein Kopf an Kopf Rennen mit dem SV Siltronic Freiberg, doch die strauchelten eben nicht nur in Augustusburg beim 1:3 aus ihrer Sicht, sondern ließen auch noch einmal gegen den 1.VV Freiberg III Federn und diese Chance nutzte das HSV Team zum Titel. Das die Bäume dabei nicht in den Himmel wachsen bekam man beim Pokalaus in heimischer Halle gegen Halsbrücke zu spüren, doch es läuft eben nicht alles nach Wunsch. Den Wunsch zum Aufstieg in die Bezirksklasse legten die Hennersdorfer ebenfalls schnell beiseite. Man muss wissen ob leistungsmäßig, personell und strukturell alles passt um so einen Schritt zu gehen und sollte manchmal eben auch nein zu so einer durchaus reizvollen Aufgabe sagen, im Gegensatz zu den Männern. Damit zieht nun erst einmal etwas Ruhe in die Trainingshalle des HSV ein und das freudvolle Spiel steht in den nächsten Wochen beim jeweils einmal wöchentlichen Training der beiden Mannschaften im Vordergrund.
Für das Männerteam spielten:
Alex Wagner, Mike Flade, Bernhard Arnold, Enrico Butter, Paul Gerber, Jan Grunert, Markus Haußmann, Udo Haußmann,
Frank Hengst, Ronald Jäkel, Udo Seifert, Holk Dohle und Andreas Tatzelt
Für das Damenteam spielten:
Maria Anders, Julia Barth, Cornelia Böhm, Christiane Doege, Anika Haußmann, Diana Weinmann, Susan Weber, sowie
Jacqueline, Samantha, Stefanie und Saskia Schubert