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Geiler Volleyballnachmittag - HSV Volleyballer am Ziel!


Was für ein Spannungs- und Emotionsgeladener letzter Spieltag in der Volleyball-Sachsenklasse und die Hennersdorfer mittendrin. Um es vorwegzunehmen, am Ende standen drei Teams mit jeweils 15 Punkten - 5 Siegen und jeweils - 15 Sätzen auf den letzten drei Rängen 7 bis 9, doch die HSV Männer schauten sich das am Samstagabend nur staunend an, denn sie hatten sich mit einem 3:1 Heimsieg im letzten Saisonspiel gegen Plauen-Oberlosa aller Sorgen entledigt und landeten im Abschlussklassement auf Rang 6 mit 19 Punkten.

Hennersdorfer SV - SSV St. Egidien 1:3 (25:23; 23:25; 18:25; 22:25)

Dabei verpassten die Zschopautaler im Auftaktmatch gegen den Staffelprimus aus St. Egidien eine Überraschung in Form eines Punktgewinns, denn dem Aufsteiger zur Sachsenliga aus dem Zwickauer Raum war nur im ersten Satz beizukommen, als der HSV einen 18:20 Rückstand in einen Vorsprung drehte und den Durchgang knapp mit 25:23 für sich entschied. Die große Chance zum zweiten Satzgewinn verspielten die Einheimischen Mitte des zweiten Satzes als man eine 12:7 Führung nicht ins Ziel retten konnte und den Satzausgleich hinnehmen musste. Dies zeigte Wirkung beim Regionalvertreter, dem es jetzt zunehmend schwerer fiel am gegnerischen Block vorbeizukommen und so zu viel Punkte liegenließ. Am Ende hieß es 18:25 aus Hennersdorfer Sicht aber es gab ja noch einen vierten Satz. Und dort präsentierte sich der HSV- Sechser wieder auf der Höhe des Geschehens und lieferte dem Tabellenführer wieder einen Kampf auf Biegen und Brechen, allerdings ohne Erfolg. Die Gäste nutzten ihren zweiten Matchball zum 25:22 Satz- und damit 3:1 Spielerfolg.

Hennersdorfer SV - SV Plauen-Oberlosa 3:1 (25:22; 22:25; 28:26; 25:22)

Nun musste der Regionalvertreter liefern, um nicht am Ende zittern und in die anderen Hallen schauen und hoffen zu müssen und es entwickelte sich von Anfang an ein echter Abstiegskampf. Die spielerisch feineren Instrumente aus dem ersten Nachmittagsspiel wurden fortan eingetauscht gegen entsprechend gröberes Werkzeug, wie es sich bei so einer Konstellation unschwer erahnen lässt. Hennersdorf fightete mit Hilfe seines Publikums und des Hallensprechers Jens Wagner, der sonst die 3.Liga in Zschopau moderiert, was das Zeug hielt aber die Vogtländer hielten dagegen und so war es wenig verwunderlich das es nach einer dreiviertelstunde Spielzeit 1:1 hieß. Doch dies nicht genug, der dritte Durchgang steigerte das Spannungsbarometer ins schier Unermessliche. Hennersdorf nutzte seine beiden Satzbälle beim 24:22 nicht und Plauen kam zurück, hatte beim 25:24 sogar selbst Satzball, doch der HSV hielt dagegen, egalisierte auch das 25:26 noch einmal und machte mit dem 28:26 nach fast einer halben Stunde Satzdauer einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt. Den "tütelte" das Team dann im vierten Durchgang endgültig ein, auch wenn zwischendurch nach einer 17:13 Führung wieder der " Wurm drin war" und man plötzlich 18:20 ins Hintertreffen geriet. Eine resolute Schlussphase brachte beim Stande von 20:25 fünf Punkte in Folge, den fünften Saisonsieg und eben den 6. Tabellenrang - Glückwunsch an die Spieler und an das gesamte Umfeld!

Die letzten Saisonspiele für HSV Volleyballer

Es ist die Zeit wo man die Rechenschieber auspackt und alle möglichen Varianten durchspielt, welche noch eintreten könnten. Deren gibt es für die Hennersdorfer Volleyballer noch zahlreiche am kommenden Sonnabend zum letzten Spieltag in der Sachsenklasse. Ab 14.00 Uhr geht es für den HSV gegen den bereits feststehenden Aufsteiger in die Sachsenliga, den SSV St. Egidien und danach gegen den SV Plauen - Oberlosa, welcher zur Zeit einen Punkt und einen Platz in der Tabelle hinter unserem Regionalvertreter steht. Von Platz 5 bis zum 9. und damit letzten Tabellenplatz ist noch alles "drin" für uns, doch wir haben es selbst in der Hand und wären mit zwei Punkten an diesem Nachmittag definitiv durch, so HSV Coach Udo Haußmann zur Situation. Und nur auf diese Ausgangslage, die beileibe nicht die allerschlechteste ist, sollten wir uns besinnen und erst dann auf die anderen Ergebnisse schauen. Mit dieser Marschroute werden die HSV Männer alles daransetzten um den "kleinen Verein" in der "großen Liga" zu halten. Gespielt wird in der Turnhalle der Oberschule Eppendorf und die Hennersdorfer hoffen natürlich auch auf die Unterstützung der Zuschauer.

HSV Volleyballer punkten dreifach in der Messestadt!

SV Turine Leipzig - Hennersdorfer SV 1:3 (20:25;25:15;23:25;17:25)

Die Männer vom Hennersrdorfer SV haben sich im Kampf um den Klassenerhalt im Nacholspiel der Sachsenklasse bei Turbine Leipzig eindrucksvoll zurückgemeldet und nach knapp 90 Minuten Spieldauer einen 3:1 Auswärtserfolg eingefahren. Damit erkämpfte sich das Team vorerst den 6. Rang in der Tabelle zurück, den man nach der desolaten Leistung der Vorwoche in Markleeberg eine Woche lang mit Platz 8 eintauschen musste.
Gleich im Auftaktsatz zeigten die Zschopautaler einen ganz anderen Biss als zuletzt, konnten allerdings auch wieder auf ihre beiden Etatmäßigen Diagonalangreifer Jan Grunert und Markus Haußmann zurückgreifen, die im Angriff eine Menge Betrieb machten. Beim Zwischenstand von 11:11 bliesen die Hennersdorfer zur Attacke und eroberten sich beim 18:14 erstmals eine Vierpunkteführung, welche man sich auch nicht mehr aus der Hand nehmen ließ und mit 25:20 recht souverän siegte. Nach dem Motto wie gewonnen - so zerronnen schenkte man allerdings den folgenden Durchgang in nur einer Viertelstunde Spielzeit mit 15:25 den Leipzigern und musste erkennen, na so ganz die "Alten" waren sie noch nicht wieder. Und das zeigte auch der dritte Satz. Der HSV fand wieder in die Partie, führte auch schon mit 14:10, als das Match zu kippen drohte, denn kurze Zeit später stand es plötzlich 19:15 für die Gastgeber aus Leipzig. Doch der Regionalvertreter war heute aus anderem Holz geschnitzt, fand mit tollen Aktionen wieder eine passende Antwort und drehte die Partie zur eigenen 24:22 Führung um. Leipzig machte in dieser Phase noch einmal den Anschluss aber die Hennersdorfer Männer nutzten den zweiten Satzball zum 25:23 und damit zur 2:1 Satzführung. Ein Erfolg mit Folgen, denn nun spielte sich das Team um Spielertrainer Udo Haußmann förmlich den Frust von der Seele, welcher sich in der Rückrunde bisher angestaut hatte und ließ den Leipzigern keinen Stich mehr. Über die Stationen 6:2 - 12:5 und 17:7 baute man den Vorsprung kontinuierlich aus und meldete sich mit diesem nicht unbedingt zu erwartenden Auswärtssieg im Abstiegskampf so zurück, dass beim Heimturnier nächste Woche zwei Punkte definitiv reichen würden um auch im nächsten Jahr in Sachsens zweithöchster Spielklasse aufzuschlagen