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HSV Recken holen drei Punkte!

Drei Punkte in der Tabelle, das Mittelsachsenderby gegen Milkau gewonnen, das Duell gegen Borna verloren, nicht mehr aber auch nicht weniger steht für die Volleyballer vom Hennersdorfer SV nach dem vergangenen Punktspielwochenende in der Sachsenklasse-West zu Buche. HSV Coach Udo Haußmann rann sich dann am Ende doch eine gewisse Zufriedenheit ab, denn dieses Wochenende stand unter keinen guten Stern für die Zschopautaler. Verletzungen vor und während des Spiels ließen den Gastgeber aber mal so richtig auf "dem Zahnfleisch" gehen.

Hennersdorfer SV - SV Union Milkau 3:0 (25:21; 28:26; 25:23)

Für beide Teams nicht gerade ein unwichtiges Spiel und trotzdem konnten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antreten und das tat beiden weh. Auf der Gästeseite fehlte mit Diagonalangreifer Michael Sperling ein wichtiger Akteur und auf Hennersdorfer Seite spielten beide "Haußmänner" mit Verletzungen an der "Backe" und das merkte man beiden Spielern anen. So entwickelte sich auch ein Match mit mehr Krampf und Kampf als mit spielerischen Höhepunkten. Dabei spielte das junge Milkauer Team zu Beginn sogar noch ein Quentchen unbekümmerter auf und unterlag am Ende wohl nur wegen fehlender Routine 21:25. Dieses Bild gab es auch in den Sätzen zwei und drei zu erleben und wieder waren es jeweils die Gastgeber, welche im Endspurt ein wenig kaltschnäuziger, weil erfahrener waren. Im Fußball würde man sagen ein "dreckiges " 1:0- im Volleyball waren es 28:26 und 25:23 Satzerfolge für den HSV so Haußmann am Ende der Partie, die beide Teams in der Tabelle die Plätze tauschen ließen.

Hennersdorfer SV - SV Einheit Borna 1:3 (7:25; 25:17; 23:25; 17:25)

Mit der gleichen Leistung wie im Vorspiel startete ein total indisponierter HSV ins zweite Nachmittagsspiel und bekam im Auftaktsatz aber mal richtig auf die ...!
Noch dazu musste mit Enrico Butter einer der Leistungsträger des ersten Spiels die Segel streichen, damit bekam das HSV Spiel den nächsten personellen Dämpfer.
HSV Spielertrainer Udo Haußmann meinte in der Satzpause zu seinen Jungs, das eine Mannschaft, welche den Auftaktsatz so klar beherrscht, im zweiten meist einbricht und behielt damit recht. Über die Stationen 6:2, 10:3 und 20:13 gelangten die Hennersdorfer zu einem nie für möglich gehaltenen Satzgewinn und fanden damit den Schlüssel für das Match, welches von nun an auf Augenhöhe verlief, auch wenn die Bornaer fast immer die Nasenspitze vorn hatten. Was wäre gewesen, wenn beim Stande von 23:24, aus Hennersdorfer Sicht, sich das Spielgerät nicht an der Netzkante verfängt, sondern darüberrollt... ? Hätte wenn und aber, es nützte den Gastgebern herzlich wenig und wäre vielleicht auch an diesem Tag des "Guten" zu viel gewesen konstatierte Haußmann am Ende und sah es am Ende auch realistisch, das das 3:1 der Gäste verdient war, denn im vierten Satz konnten die Hennersdorfer nur bis zum 13:13 mithalten und verfielen dann wieder ins Leiden des Auftaktsatzes.
"Wunden lecken" im wahrsten Sinne des Wortes ist nun angesagt, um nächste Woche bei Textima Chemnitz wieder bestehen zu können.

HSV Volleyballer melden sich zurück

Nach einer mehrwöchigen Pflichtspielpause haben die Hennersdorfer Volleyballer einen Heimspieltag vor der Brust. Am kommenden Sonnabend heißen die Gegner in der Turnhalle der Eppendorfer Oberschule SV Union Milkau und SV Einheit Borna. Während sich das Milkauer Team mit dem HSV gemeinsam im unteren Tabellendrittel bewegt, sind die Bornaer als aktueller Tabellendritter durchaus noch zu den Aufstiegsaspiranten zu zählen. In der Hinrunde gab es gegen diese Gegnerschaft an den ersten beiden Spieltagen eine 2:3 bzw. 1:3 Niederlage zu verzeichnen. Somit bleibt also doch ein gewisser Spielraum für eine eventuelle Revance. Ob die Hennersdorfer dabei in Bestbestzung auflaufen können entscheidet sich aber wohl erst am Spieltag, da sich vor allem der Spielertrainer selbst mit einer muskulären Verletzung herumplagt. Ansonsten sind alle anderen Spieler trotz der Grippewelle fit und werden mit Sicherheit ihr Bestes geben. Anpfiff der Partien ist am Sonnabend 14.00 Uhr.

Hennersdorfer Volleyballer "gehen fremd"

Es gibt sicherlich hochkarätigere Skatveranstaltungen als vergangenen Freitagabend im Hennersdorfer Vereinshaus mit insgesamt 21 Teilnehmern, doch trotzdem blicken die Volleyballer des Ortes mit einigem Stolz auf ihren nun schon über zwei Jahrzehnte lang organisierten Preisskat, welcher fester Bestandteil des jährlichen Veranstaltungsprogrammes im Ort ist. Anfang der 90er Jahre hoben die Volleyballer diesen Wettbewerb aus der Taufe und es haben auch schon einige "Skatbekannte Größen" ihre Duftmarke in Hennersdorf hinterlassen. Erinnert sei an dieser Stelle an Karl Heinz Ritter, welcher mindestens so gut Skat spielte, wie er die Brennstoffe damals in die Keller trug oder auch an die noch aktiven Wolfgang Zetschke bzw. Andre Richter aus dem Lager der Erdmannsdorfer Wenzel. Mit etwas Wehmut denkt Abteilungsleiter Udo Haußmann auch an Namen wie Wolfgang Klemm, Dieter Felber und auch seinen eigenen Vater zurück, welche mittlerweile alle schon verstorben sind, die Fahnen des beliebten Kartenspiels für Hennersdorf aber immer hoch hielten. Diese Lücken konnte das Hennersdorfer "Skatvolk" leider auch nie wieder schließen, sodass mittlerweile immer mehr Skatspieler aus angrenzenden Ortschaften das Turnier besuchen. So ist zum Beispiel seit einigen Jahren der Chemnitzer Ingo Kluge Stammgast in Hennersdorf. Das familiäre und unaufgeregte Klima dieser Veranstaltung wissen viele zu schätzen und so soll es auch sein, kommentierte Haußmann, der es auch locker sah, diesmal als allerletzter des Klassements mit einer Packung Toilettenpapier den Heimweg antreten zu müssen. Einen Preis bekommt übrigens jeder in Hennersdorf, das ist Ehrensache so der Abteilungsleiter. Die beiden Hauptpreise räumte übrigens in diesem Jahr Ingo Rudolph aus Marbach ab, der nach zwei Serien mit 2677 Punkten klar vorn lag und mit 1705 Punkten auch die beste Einzelserie auf den Tisch brachte. Die Zweitplatzierte Ina Jeziak verbuchte am Ende 2242 Punkte, gefolgt von Holk Dohle mit 2092 Zählern.

Spitzenduo im Gleichschritt

Das Spitzenduo in der Volleyball Kreisklasse Mittelsachsen bei den Damen marschiert weiterhin im Gleichschritt. Während der aktuelle Tabellenführer vom SV Siltronic Freiberg in seinem letzten Punktspiel den 1. VV Freiberg am vergangenen Donnerstagabend mit 3:0 bezwang, zog der Tabellenzweite vom Hennersdorfer SV 24 Stunden später nach und gewann ebenfalls mit 3:0 gegen den TSV Flöha. Damit ist der SV Siltronic ab sofort zum zuschauen verurteilt und muss bei einem Punkt Vorsprung, in der Tabelle, im allerletzten Saisonspiel auf Schrittmacherdienste aus Halsbrücke hoffen, die am 31.März in Augustusburg beim HSV gastieren. Die Rollen sind dann klar verteilt, gewinnen die HSV Damen, sind sie erstmals in ihrer noch jungen Geschichte Kreismeister, bei einer Heimniederlage bleibt Siltronic ganz oben. Also auch eine Kreisklasse kann ganz spannend sein.