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Spitzenreiter - Weihnachtsmeister HSV...

So schallte es vor gut drei Wochen noch nach dem letzten Auswärtsspiel der Hennersdorfer Volleyballer unüberhörbar durch die Halle, denn kurz davor hatten die HSV Akteure gerade ihren achten Punktspielerfolg hintereinander unter Dach und Fach gebracht.
Nun sind die Feiertage zum Jahreswechsel bereits wieder Geschichte und in reichlich zwei Wochen starten die Hennersdorfer in die Rückrunde der Volleyball-Bezirksklasse und das zweifellos als der Gejagte, denn die Zschopautaler grüßen zur Zeit nicht nur von der Spitze, sie haben auch einen recht komfortablen Punktevorsprung und das ist ein neuer Fakt. Denn bereits in der vorletzten Saison führten die Hennersdorfer zu Weihnachten die Ligatabelle an, allerdings nur hauchdünn und damals hatte der spätere Bezirksmeister Union Milkau auch zwei Spiele weniger ausgetragen. Am Ende sprang für den HSV bei 13 Erfolgen und drei Niederlagen Rang 2 heraus und der bis dato größte Erfolg der über 40-jährigen Hennersdorfer Volleyballgeschichte. Nun könnte das Team um Spielertrainer Udo Haußmann dieses Ergebnis vielleicht sogar noch toppen, doch genau darin sieht der Routinier das Problem. Wir sind in den letzten Wochen oftmals mit den Sprüchen "der HSV rockt die Liga" oder wohin gehen denn im nächsten Jahr die Auswärtsreisen von außen konfrontiert worden und genau dieses "Gedankengut" gilt es auszublenden. Wir haben mit dieser Superhinrunde bisher maximal ein Ziel geschafft das da wäre, das wir mit dem Abstieg in dieser Saison überhaupt nichts mehr zu tun haben werden. Alles andere gilt es ab dem 23.01.16 neu zu bestätigen und wenn die Mannschaft das schafft, können wir über mehr reden - argumentiert der Coach, wohlwissend das mit den beiden Auswärtspartien beim CPSV und Blau-Weiß Röhrsdorf gleich zwei richtungsweisende Spiele anstehen.
Angesprochen auf das "warum der HSV bisher so stark auftritt" kommt sofort die Antwort, das Team ist im Gegensatz zu den Vorjahren ausgeglichener besetzt und lebt nicht mehr nur vom vor zwei Jahren noch überragenden Angreifer Markus Haußmann. Ihm zur Seite steht mittlerweile ein ebenfalls toll auftrumpfender Jan Grunert, welche im Paket die Szenerie der Hinterfeldangriffe in der Liga bestimmen. Und auch in Sachen Schnellangriffe haben die Hennersdorfer mit Paul Gerber und Enrico Butter ein schlagkräftiges Duo am Netz, welches andere Mannschaften nicht unbedingt in dieser Qualität zu bieten haben. Die oftmals wechselnde Außenangriffsposition war in der Hinrunde öfter in den Händen von Ronald Jäkel, der allerdings auch teilweise gute Unterstützung vom Zschopauer Alex Wagner erhielt und dies vor allem im Auftaktmatch in Zschopau!
Die beiden Liberos Mike Flade und Bernhard Arnold versuchen nach besten Kräften die "Achillesferse" der Hennersdorfer, die Feldabwehr, zu stabilisieren und das durchaus mit Erfolg, wobei der 18-jährige Arnold vom erfahrenen Flade dabei viel lernen kann. Und nicht zuletzt kommen von den Wechselspielern in Kurzeinsätzen und in Auszeiten gute Impulse, doch diese Rolle obliegt zur Zeit nur dem erfahrenen Udo Seifert, denn bisher komplett ausgefallen sind durch Verletzung bzw. Krankheit Martin Tonat und Oliver Wagner und damit wären die Hennersdorfer über den einen oder anderen Neuzugang nicht unbedingt böse. Doch die laufende Saison werden wohl die oben erwähnten Spieler zu Ende bringen und man darf gespannt sein ob den Hennersdorfern der große Coup gelingt.

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