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Gastgeber holen zwei Turniersiege

Sportlich ging es am Wochenende an der Hennersdorfer Turnhalle zu. Zum Auftakt der dreitägigen Veranstaltung waren am Freitag rund 150 Aktive und Zuschauer bei den Meisterschaften im Strafstoßschießen auf der Wiese an der Turnhalle dabei. Im Neunmeterschießen erwiesen sich einmal mehr die "Kaiserlich-königlichen Kicker aus Kirchbach" unschlagbar. Sie bezwangen im Finale des Spektakels die Volleyballer des Hennersdorfer SV. Die Gastgeber durften dagegen am Samstag doppelt jubeln. Denn neben den Männern des HSV standen in der über drei Jahrzehnte langen Geschichte des Volleyball-Freiluftturniers erstmals auch die Damen des Vereins ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das gestrige Hobby-Volleyballturnier gewannen die Falkenauer. 

Quelle: Freie Presse; Lokalteil Flöha am 31.08.2015

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„Café Friedrich“ will diesmal das Sahnehäubchen setzen

Zum Hennersdorfer Sportwochenende geht es hoch her am Netz. Insgesamt 18 Volleyball-Mannschaften schlagen bei drei Freiluftturnieren auf.

Diesmal will das "Café Friedrich" das Sahnehäubchen setzen. "Nachdem wir in den vergangenen Jahren immer an Weißbach gescheitert sind, wollen wir endlich den Sieg", sagt Christian Sahlmann, der die Volleyballmannschaft des Augustusburger Hotelrestaurants am Sonntag beim Freiluftturnier in Hennersdorf wie in den Vorjahren aufs Feld führen wird. Neun Hobby-Teams aus Marbach, Hohenfichte, Falkenau, Flöha, Chemnitz, Hennersdorf und eben Weißbach und Augustusburg sind bei dem Freizeit-Turnier am Ball, das im Rahmen des Hennersdorfer Sportwochenendes ausgetragen wird.

Mit Mike und Christiane Doege hat Christian Sahlmann, Mitinhaber von "Café Friedrich", bereits zwei erfahrene Akteure um sich. Der 50-Jährige trainiert einmal in der Woche bei den Bezirksliga-Volleyballern des Hennersdorfer SV mit, seine Frau zählt zu den Stützen der Damenmannschaft des Vereins. "Mike kann super zuspielen, wobei ich mehr der Angreifer bin", sagt Ex-Handballtorwart Sahlmann. Der Hüne stand in seiner aktiven Zeit in Flöha und Borstendorf zwischen den Pfosten. Erneut gehören auch wieder einige Nachwuchs-Schmetterlinge zur Caféhaus-Truppe. Und da der 48-jährige Teamchef diesmal nichts dem Zufall überlassen will, habe er noch zwei Verstärkungen aufgetrieben. Wer diese Neuzugänge sind, ist allerdings genauso geheim wie das Rezept für den Baumkuchen aus dem Augustusburg Waldviertel, einer Spezialität des Hauses.

Der Konkurrenz - neben Weißbach zählen unter anderen auch die VSG Marbach-Schellenberg und eine regionale Altherren-Auswahl zu den Mitfavoriten auf den Turniersieg - in die Karten spielen könnte allerdings der Umstand, dass der schlagstarke Gastronom eventuell nicht bis zum Schluss am Ball sein kann. "Es gab schon Streit, wer am Sonntag arbeiten muss", schmunzelt Christian Sahlmann.

Eröffnet wird die elfte Auflage des Sportwochenendes im Augustusburger Ortsteil im Zschopautal bereits heute mit den Meisterschaften im Strafstoßschießen. Für das Kräftemessen vom Punkt haben wie in den Vorjahren fast 20 Hobby-Teams gemeldet, darunter der Skiclub Augustusburg, der MC Erdmannsdorf, der TSV Flöha, die VSG Vogtland Plauen, Schützen aus Kirchbach und Grünberg sowie verschiedene Hennersdorfer Vertretungen. Im Damenwettbewerb wollen der Heimatverein, die Volleyballerinnen und Reiterinnen des Hennersdorfer SV sowie die "Ballerinas" aus Schellenberg und die "Starken Frauen" aus Plaue die Tornetze prüfen. "Wir hoffen, die Sache bis zum Einbruch der Dunkelheit über die Bühne zu bringen", sagt Vereinschef Udo Haußmann.

Am Samstag schlagen zum mittlerweile 32. Volleyball-Freiluftturnier der Aktiven neun Wettkampfmannschaften auf. Bei den Männern stehen alte Bekannte von der VSG Vogtland Plauen und aus Reifland sowie zwei Teams der Gastgeber am Netz, die sich zwei Wochen vor dem Saisonstart in der Bezirksliga noch einmal im Freien austoben dürfen. Siltronic Freiberg, Fortuna Langenau, Lok Narsdorf sowie der TSV Flöha und der Hennersdorfer SV kämpfen im Kräftemessen der Damen um den Turniersieg.

"Zudem kann man sich an allen drei Tagen auf dem neuen Bouleplatz und beim Jackpot-Kegeln ausprobieren", zählt der Vereinsvorsitzende weitere "Programmpunkte" auf. Beim Wettbewerb auf der Freiluftkegelbahn wird laut Haußmann erstmals auch eine Siegprämie extra nur für Damen ausgelobt. Für Sonntag ist ein Bouleturnier geplant. von Holk Dohle

Sportwochenende des Hennersdorfer SV:
Freitag: 18 Uhr Meisterschaften im Strafstoßschießen
Samstag: 10 Uhr Volleyballturnier (Aktive)
Sonntag: 10.30 Uhr Volleyballturnier (Hobby), 11 Uhr Bouleturnier


Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 28.08.2015
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Plakat Sportwochenende 2015

Hennersdorfer betreten Neuland

Bei der elften Auflage des Sportwochenendes im Zschopautal wird es neben Altbewährtem auch wieder eine Premiere geben.

Die Hennersdorfer halten an Traditionen fest. Allerdings betreten die Einwohner des Augustusburger Ortsteils im Zschopautal aber genauso gern auch immer wieder Neuland. So wird es auch bei der elften Auflage des traditionellen Hennersdorfer Sportwochenendes vom 28. bis 30. August eine Premiere geben.

Denn die Organisatoren haben sich wieder einmal etwas "Neues" einfallen lassen, "was nicht allerorts alltäglich ist", wie Udo Haußmann sagt. "Nach Strafstoßschießen und Sommerbiathlon werden diesmal erstmals die Boulekugeln fliegen und rollen", kündigt der Vorsitzende des Hennersdorfer SV an. "Allerdings haben wir für diese sportliche Betätigung den Samstag als Trainings- und den Sonntag als kleinen Wettkampftag vorgesehen, denn der Freitagabend gehört traditionell dem Neunmeterschießen auf die Kleinfeldtore und dem Jackpot- Kegeln auf der Naturkegelbahn", blickt Haußmann auf die drei im Zeichen von Sport, Spiel und Spaß stehenden Tage an der alten Turnhalle voraus.

Für das Kräftemessen vom Punkt haben wie in den Vorjahren fast 20 Hobby-Teams gemeldet. "Wir hoffen, die Sache bis zum Einbruch der Dunkelheit über die Bühne zu bringen", so der Vereinschef vor dem 18 Uhr beginnenden Strafstoßschießen. "Wem diese Bälle zu groß sind, kann sich nebenan auf der ,Freiluftkegelbahn' probieren", fährt Haußmann fort. Bei fünf Wurf in die Vollen müsse man erfahrungsgemäß die 30 Punktegrenze knacken, um ganz vorne zu sein. Bei der Tücke der Bahn sei das nicht ganz einfach.

Samstags und sonntags geht es im Zschopautal am Volleyballnetz hoch her. Während am ersten Tag beim mittlerweile schon 32. Freiluftturnier der Aktiven neun Wettkampfmannschaften - Damen und Herren - aufschlagen, kämpfen am Sonntag neun Freizeitteams um den Sieg bei den offenen Augustusburger Ortsmeisterschaften. (von Udo Haußmann)

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha am 22.08.2015
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Plakat Sportwochenende 2015

Hennersdorfer werfen sich ein

Im Augustusburger Ortsteil wurde in gemütlicher Runde ein neuer Boule-Platz eingeweiht. Nebenbei kamen 100 Euro für Open Hearts zusammen.

Die Hennersdorfer sind aufs "Schweinchen" gekommen. Na ja, jedenfalls mehr oder weniger nah ran. In einer gemütlichen Runde haben Einwohner des Augustusburger Ortsteils im Zschopautal ihren neuen Boule-Platz eingeweiht.

"Immerhin 36 Leute zeigten Interesse für das französische Kugelwurfspiel", war Udo Haußmann mit der Resonanz zur Platzweihe zufrieden. "Einige haben zum ersten Mal gespielt, andere brachten es schon besser. Dabei wurde gequatscht, gegessen und getrunken. Es hat richtig Spaß gemacht", fasste der Vorsitzende des Hennersdorfer Sportvereins den geselligen Abend zusammen. Über seine Qualitäten als Boule-Spieler hielt sich Haußmann bedeckt. "Es ging schon einigermaßen. Am Netz komme ich aber besser klar", meinte der Spielertrainer der Hennersdorfer Bezirksliga-Volleyballer schmunzelnd.

Mit Erik Neukirchner haben die Hennersdorfer jedoch einen echten Könner in ihren Reihen, der die Kugeln maßgenau am "Schweinchen" platzieren kann. Der aus Chemnitz stammende Bildhauer wohnt seit einigen Jahren in Hennersdorf und gehört zusammen mit Petra und Jürgen Ullm sowie Wolfgang Felber zu den Pionieren der "Boule-Bewegung" im Zschopautal. Für das Anlegen der vier mal elf Meter großen Spielfläche auf der Wiese hinter der Turnhalle leistete das Quartett rund 50 Arbeitsstunden. Unterstützt wurde die Privatinitiative von ortsansässigen Firmen. "Und die Stadt spendiert jetzt noch zwei Bänke", freut sich Vereinschef Haußmann.

Zum Hennersdorfer Sportwochenende (28. bis 30. August) soll auf dem Boule-Platz, der nach Absprache von jedermann genutzt werden kann, erstmals "scharf" gespielt werden. Haußmann: "Für das Boule-Turnier am Sonntag kann ab sofort gemeldet werden."

Während das "Schweinchen" zur Platzweihe nicht immer Angst vor den Stahlkugeln haben musste, einen Volltreffer landeten die Hennersdorfer aber auf alle Fälle. Den Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken, immerhin 100 Euro, spendete der Sportverein an "Open Hearts - Offene Herzen". Der Augustusburger Verein baut in Kenia eine Krankenstation aus.

Eigene Kugeln möglichst nah am "Schweinchen" platzieren

Beim "Boule", einer aus Frankreich stammenden Kugelsportart, spielen zwei Teams gegeneinander - entweder ein Spieler gegen einen Spieler mit jeweils drei Kugeln (Tête-à-tête), zwei gegen zwei mit jeweils drei (Doublette) oder drei gegen drei Spieler mit jeweils zwei Kugeln (Triplette). Die Stahlkugeln haben einen Durchmesser von 70,5 bis 80 Millimeter und ein Gewicht von 650 bis 800 Gramm. Die Zielkugel ist aus Holz (Durchmesser: 25 bis 35 Millimeter).

Vor Spielbeginn wird ausgelost, welche Mannschaft die Zielkugel zuerst werfen darf. Dann wird das "Schweinchen" auf eine Entfernung von 6 bis 10 Meter ausgeworfen. Ziel ist es nun, mit den eigenen Kugeln möglichst nah an die Zielkugel ("Schweinchen") zu gelangen. Die Zielkugel und die gegnerischen Kugeln können dabei auch herausgedrückt oder weggeschossen werden. Am Ende des Spiels bringt jede Kugel einer Mannschaft, die näher an der Zielkugel liegt als die Beste des Gegners einen Punkt. Es wird also mindestens ein Punkt vergeben, im Extremfall sogar sechs, wenn alle Kugeln der eigenen Mannschaft besser liegen als die Beste des Gegners. Das Spiel endet, wenn eine der Mannschaften 13 Punkte hat.

Anmeldungen für das Boule-Turnier am Sonntag, 30. August, 10 Uhr in Hennersdorf unter 037291 68374.
(von Holk Dohle)

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha am 19.08.15
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Plakat Sportwochenende 2015

Fröhner wiederholt das Triple

Der Hennersdorfer Motorradbiathlet hat beim Finale der Mitteldeutschen Meisterschaft in Ballenstedt nichts anbrennen lassen und in drei Klassen den Titel verteidigt.

Kai Fröhner hat sich im "Land der Frühaufsteher" putzmunter präsentiert. Beim Finale der Mitteldeutschen Meisterschaften im Motorradbiathlon am Wochenende in Ballenstedt (Landkreis Harz) machte der Motorradgeländefahrer aus Hennersdorf in drei Klassen den Titelgewinn perfekt. Damit wiederholte der 36-Jährige das Triple aus dem Vorjahr. Allerdings musste sich der Routinier bei seiner Titelverteidigung in den beiden Spezialklassen und bei den Senioren mächtig strecken. Zwar war Fröhner nach jeweils drei Tagessiegen in den Klassen 6 (bis 150/250 Kubik), 7 (über 125 Kubik) und 8 (Senioren ab 35) als Führender mit einem Punktepolster zu den letzten beiden Läufen der Meisterschaftsserie der Landesverbände Sachsens, Thüringens und Sachsen-Anhalts gereist. Aber "nur auf Ankommen fahren" ist nicht das Ding des ehrgeizigen Sportlers.

Besonders in der Klasse 6 setzten die jungen Wilden dem Altmeister gehörig zu. Allen voran Florian Görner. Der 15-Jährige aus dem Enduro-Team des Flöhaers Marcus Kehr glänzte am ersten Tag mit der schnellsten Fahrzeit aller Klassen und musste sich nur aufgrund der schlechteren Startzeit dem Hennersdorfer geschlagen geben. Am zweiten Tag war der junge Scharfensteiner erneut fehlerfrei am Schießstand, wiederum Schnellster auf dem top präparierten Rundkurs an den Gegensteinen - und diesmal auch bei der Startprüfung. Mit dem Tagessieg (vor Fröhner) schob sich das Talent aus dem Erzgebirge von Platz 6 auf Rang 3 der Gesamtwertung vor - hinter dem Hennersdorfer und Pascal Weiser vom MC Neustadt/Orla. In den Klassen 7 und 8 machte Dreifachstarter Fröhner die Titelverteidigung mit den Plätzen 1 und 2 sowie 1 und 3 perfekt.

"Mit drei Klassensiegen bin ich natürlich zufrieden. Mal sehen, wie lange ich mich noch gegen die Jugend behaupten kann", sagt der doppelte Triple-Meister aus dem Zschopautal. Mit Kurt Reichel (ORC Hilmersdorf), Stefan Pelzer (MSC Wechselburg/Team Feist) sowie Niklas Gräßler und Nick Florian Günther (beide MX Grünberg/Hennersdorfer SV) waren weitere hoffnungsvolle Heißsporne aus der Region beim mitteldeutschen Kräftemessen flott unterwegs. Reichel kämpfte sich am zweiten Tag mit einem verbogenen Lenker ins Ziel und sicherte sich mit den Plätzen 3 und 6 Silber in der Jugendwertung der Klasse 6. Pelzer schob sich mit einem Tagessieg und einem 2. Platz auf den Bronzerang der Junioren bis 85 Kubik vor. Gräßler machte in diesem Limit mit zweimal Platz 3 die Vizemeisterschaft perfekt. Günther fuhr mit den Rängen 3 und 1 die Meisterkrone in der Juniorenklasse bis 65 Kubik ein.von Holk Dohle

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 19.08.15
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Am Harzrand Podestplätze im Visier

Motorrad-Biathlon: Finale der "Mitteldeutschen"

Für Mittelsachsens Motorrad-Biathleten ist die Sommerpause am Wochenende zu Ende. Die Motorradmehrkämpfer müssen morgen und am Sonntag in Ballenstedt ran. Bei dem zweitägigen Kräftemessen im Landkreis Harz geht es für Fahrer aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zum dritten und letzten Mal in diesem Jahr um Punkte für die Mitteldeutsche Meisterschaft. Gleichzeitig werden auch noch einmal Zähler für die Sachsenmeisterschaft vergeben.

Einige Motorrad-Biathleten aus der Region haben bei den ersten vier Läufen der Saison - Anfang Mai im thüringischen Pößneck und im Juni in Neiden in Nordsachsen - bereits fleißig Punkte gesammelt und nehmen nun auch zum Meisterschaftsfinale in einigen Klassen die Podestplätze ins Visier. So peilt etwa Kai Fröhner aus Hennersdorf die Titelverteidigung gleich in drei Klassen an. Der mehrfache Deutsche Meister reist mit der Empfehlung von jeweils drei Tagessiegen in den Klassen 6 (bis 150/250 Kubik), 7 (über 125 Kubik) und 8 (Senioren ab 35) als Führender und Favorit zu den mitteldeutschen Titelkämpfen am nördlichen Rand des Ostharzes. "Wie immer bin ich nicht groß zum Trainieren gekommen. Mal sehen, wie's läuft", hält der 36-jährige Routinier aus dem Augustusburger Ortsteil wie gewohnt den Ball flach.

In der Juniorenklasse 5 (bis 85/ 125 Kubik) liegen mit Niklas Gräßler (Grünberg) und Stefan Pelzer (Elsdorf) zwei Nachwuchsfahrer aus dem Landkreis Mittelsachsen im Kampf um die Medaillen aussichtsreich im Rennen. Das Talent vom Team MX Grünberg/Hennersdorfer SV ist vor den Läufen 5 und 6 Zweiter der Gesamtwertung, der Elsdorfer vom MSC Wechselburg/ Team Feist, zuletzt vom Pech verfolgt, Vierter. Nick Florian Günther (Team MX Grünberg/Hennersdorfer SV) geht in Ballenstedt als Spitzenreiter der Juniorenklasse 4 (bis 65 Kubik) an den Start.(von Holk Dohle)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 14.08.2015
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Am Harzrand Podestplätze im Visier

Motorrad-Biathlon: Finale der "Mitteldeutschen"

Für Mittelsachsens Motorrad-Biathleten ist die Sommerpause am Wochenende zu Ende. Die Motorradmehrkämpfer müssen morgen und am Sonntag in Ballenstedt ran. Bei dem zweitägigen Kräftemessen im Landkreis Harz geht es für Fahrer aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen zum dritten und letzten Mal in diesem Jahr um Punkte für die Mitteldeutsche Meisterschaft. Gleichzeitig werden auch noch einmal Zähler für die Sachsenmeisterschaft vergeben.

Einige Motorrad-Biathleten aus der Region haben bei den ersten vier Läufen der Saison - Anfang Mai im thüringischen Pößneck und im Juni in Neiden in Nordsachsen - bereits fleißig Punkte gesammelt und nehmen nun auch zum Meisterschaftsfinale in einigen Klassen die Podestplätze ins Visier. So peilt etwa Kai Fröhner aus Hennersdorf die Titelverteidigung gleich in drei Klassen an. Der mehrfache Deutsche Meister reist mit der Empfehlung von jeweils drei Tagessiegen in den Klassen 6 (bis 150/250 Kubik), 7 (über 125 Kubik) und 8 (Senioren ab 35) als Führender und Favorit zu den mitteldeutschen Titelkämpfen am nördlichen Rand des Ostharzes. "Wie immer bin ich nicht groß zum Trainieren gekommen. Mal sehen, wie's läuft", hält der 36-jährige Routinier aus dem Augustusburger Ortsteil wie gewohnt den Ball flach.

In der Juniorenklasse 5 (bis 85/ 125 Kubik) liegen mit Niklas Gräßler (Grünberg) und Stefan Pelzer (Elsdorf) zwei Nachwuchsfahrer aus dem Landkreis Mittelsachsen im Kampf um die Medaillen aussichtsreich im Rennen. Das Talent vom Team MX Grünberg/Hennersdorfer SV ist vor den Läufen 5 und 6 Zweiter der Gesamtwertung, der Elsdorfer vom MSC Wechselburg/ Team Feist, zuletzt vom Pech verfolgt, Vierter. Nick Florian Günther (Team MX Grünberg/Hennersdorfer SV) geht in Ballenstedt als Spitzenreiter der Juniorenklasse 4 (bis 65 Kubik) an den Start.(von Holk Dohle)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 14.08.2015
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Höhenflüge im Striegistal

Mit Nadine Dathe und Lisa Millert satteln beim Hennersdorfer SV zwei frisch gebackene Vize- Landesmeisterinnen auf.

Dakota brauchte schon einige Minuten, um wieder runterzukommen. So ein Geländeritt sei auch für ein Pferd eine enorme Belastung. "Erst recht, wenn es so heiß ist", berichtet Nadine Dathe. So wie am vergangenen Wochenende bei den Sächsischen Meisterschaften in Langenstriegis.

Dort lag die Vielseitigkeitsreiterin vom Hennersdorfer SV nach der Dressur an fünfter Stelle. In der zweiten Disziplin, einem Geländeritt über drei Kilometer, setzten Nadine Dathe und Dakota dann zur Aufholjagd an - mit Erfolg. Auf der anspruchsvollen Strecke machten die 20-jährige Reiterin und ihr neun Jahre altes Deutsches Sportpferd zwei Positionen gut und gingen so als Dritte in die abschließende Springprüfung. Auf dem Parcours setzte sich das Duo dann sogar an die Spitze der Altersklasse Junge Reiter (U 21) und hatte den Titel schon fast in der Tasche - bis am letzten Hindernis die Stange fiel. "Ein Faselfehler", ärgerte sich die Vizemeisterin über den verpassten Sprung ganz hinauf aufs Treppchen. Die Freude über die silberne Schleife ließ den Patzer aber schnell vergessen.

Einen noch größeren Erfolg hatte die Augustusburgerin, die an der Hochschule Mittweida Immobilienmanagement studiert, in dieser Saison bereits bei einem Vielseitigkeitsturnier in Neu Krauscha gefeiert. Bei dem Kräftemessen vor den Toren Görlitz' wurde Nadine Dathe mit Dakota Vize-Landesmeister in der offenen Reiterklasse, in der alle Altersgruppen zusammen gewertet werden. "Das war natürlich ein absolutes Highlight", sagt die Reiterin, die zwischen März und Oktober im Schnitt zwölf bis 15 Turniere bestreitet. "Dieses Jahr waren es wegen meines Studiums etwas weniger."

Mit Lisa Millert haben die Hennersdorfer in Sachsens Vielseitigkeitsreitsport ein weiteres heißes Eisen im Feuer. Die 17-Jährige setzte im Striegistal ebenfalls zum Höhenflug an und gewann mit Classic Chester Silber in der Altersklasse U 18. Im bisherigen Saisonverlauf hatte die Vize-Landesmeisterin aus dem Augustusburger Ortsteil, die erst im vergangenen Jahr nach einer erfolgreichen Pony-Laufbahn aufs Großpferd gewechselt war, bereits in Neu Krauscha, Diera und Pappendorf Siegerschleifen gesammelt. 2016 will die Elftklässlerin vom Flöhaer Gymnasium bei den Deutschen Meisterschaften aufsatteln.

"Lisa hat sich prima gemacht", spricht Nadine Dathe ihrer Trainingspartnerin ein großes Lob aus. Drei- bis viermal in der Woche steigen die jungen Frauen zum Training aufs Pferd. In den nächsten Wochen stehen noch Wettbewerbe im thüringischen Eisfeld, bei Berlin und in der Nähe von Hamburg auf dem Plan. "Unser Hobby, das viel Zeit und Disziplin erfordert, ist nur mit tatkräftiger Unterstützung möglich. Ein großes Dankeschön geht an unsere Eltern, die etliche Kilometer mit dem Pferdeanhänger auf sich nehmen und uns Reiter von Turnier zu Turnier kutschieren", sagt Lisa Millert. "Aber nicht nur das", fügt Nadine Dathe hinzu. "Sie sind auch eine mentale Unterstützung. Sie jubeln mit uns, wenn wir mit einer Schleife nach Hause kommen. Und sie bauen uns aber auch auf, wenn es mal nicht so läuft."

Drei Fragen an: Vielseitigkeitsreiterin Nadine Dathe (20)

Freie Presse: Wann haben Sie zum ersten Mal auf einem Pferd gesessen?

Nadine Dathe: Mit vier Jahren haben ich angefangen, regelmäßig zu reiten. Als ich acht war, bin ich dann auf dem Reiterhof von Christian Millert in Hennersdorf auf Ponys geritten. 2004, da war ich neun, bestritt ich mein erstes Turnier, und 2007 bekam ich ein eigenes Pony. Dank Christian Millerts Engagement habe ich viel gelernt, was Trainingstechniken und den richtigen Umgang mit Pferden angeht.

Dann stand irgendwann der Umstieg auf ein "richtiges" Pferd an.

Ja. Mit 16 ist man dann aus dem sogenannten Ponyalter raus. Der Umstieg aufs Großpferd ist oft nicht leicht. Man muss sich stark umgewöhnen, da Pferde durch ihre Großrahmigkeit anders zu händeln sind als Ponys.

Wie ging es weiter?

Auch dank des ehemaligen Landestrainers haben wir auf das richtige Pferd gesetzt: 2010 zog Dakota in Hennersdorf ein. Sie war damals vier Jahre und in Reitersprache gesagt, noch ziemlich "roh" mit wenig Erfahrung, wenig Vertrauen, und ihr Übereifer stand ihr ab und an im Weg. Durch viel Geduld, ein ruhiges Händchen und etliche Trainingseinheiten hat sie sich über die Jahre zu einem routinierten und ambitionierten Sportpartner entwickelt. Das A und O ist dabei, dass die Chemie zwischen Pferd und Reiter passt. (...von Holk Dohle)

Quelle: Freie Presse, Lokalsport Flöha am 14.08.2015
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Einweihung des Boulplatzes an der Turnhalle

"Boule für jedermann" heißt es am Freitagabend ab 18.30 Uhr zur Einweihung des neuen Bouleplatzes an der Hennersdorfer Turnhalle. "Wir laden alle, die Lust haben, zum freien Spielen in gemütlicher Runde ein - egal ob Boule-Profis oder Anfänger, die einfach nur mal probieren oder zuschauen wollen", sagt Udo Haußmann, der Vorsitzende des Hennersdorfer SV. Die vier mal elf Meter große Spielfläche für das aus Frankreich stammende Wurf- und Geschicklichkeitsspiel auf der Wiese hinter der Turnhalle haben die Hennersdorfer selbst angelegt. Ortsansässige Firmen unterstützten die Privatinitiative. Zum Sportwochenende des Hennersdorfer SV am 29. August soll dann das erste Bouleturnier in dem Augustusburger Ortsteil im Zschopautal steigen.

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha am 12.08.2015