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Sommerfest mit De`Hutzenbossen am 30.05.2015

Zum Sommerfest im Zschopautal sorgt nicht nur das Volksmusik-Duo für Stimmung. Den Gästen wird auch gezeigt, wie Ende der 1990er-Jahre im Ort die Post abging.

Die Hennersdorfer gehen erneut auf Luxemburg-Tour. Diesmal allerdings nur auf der Leinwand. Zum Sommerfest am Samstag am Feuerwehrdepot werden Videoaufnahmen gezeigt, die im Oktober 1998 zur Auszeichnungsveranstaltung der europäischen Arbeitsgemeinschaft Landentwicklung/Dorferneuerung im luxemburgischen Echternach entstanden sind. Angeführt von Bürgermeisterin Evelyn Jugelt und Bernd Hanke, Geschäftsführer des Werk- und Studienzentrums, waren damals insgesamt 74 Hennersdorfer mit dem Bus nach Luxemburg gefahren, um bei den zweitägigen Festlichkeiten den Preis für den zweiten Platz abzuholen.

"Ein einmaliges Erlebnis", schwärmt Harald Uhlmann noch heute von der Zeremonie in der im 7. Jahrhundert begründeten und damit zu den ältesten Kirchen Europas zählenden Basilika St. Willibrord. Der Hennersdorfer gehörte vor 17 Jahren zur Delegation aus dem Zschopautal und hatte die "Expedition der Sachsen ins Großherzogtum" auf Film festgehalten. Seine Kamera, die er damals benutzte, ein Hi-8-Gerät, sei heute vergleichsweise mindestens genauso alt wie die Kirche in Echternach, meint der 62-Jährige scherzhaft. Die Bildqualität genüge daher nicht unbedingt aktuellen Qualitätsanforderungen.

Die super Stimmung, die 1998 im Festzelt an der Holzbrücke herrschte, kommt in den Aufnahmen trotzdem sehr gut rüber. Denn Uhlmann, der auch schon beim Freiberger Lokalfernsehen "eff3" aushalf, mischte sich auch bei den legendären Volksfesten in Hennersdorf mit seiner Kamera unters (Feier-)Volk. "Das Festzelt war immer rappelvoll und die Stimmung super", erinnert sich Uhlmann an die feucht-fröhlichen Sausen am Zschopaufluss. "Da es im Festzelt nie sehr hell war, sind die Aufnahmen leider leicht grieselig", entschuldigt sich der Hobby-Filmer schon einmal vorab. Exakt 54 Minuten Videomaterial von der Preisfahrt nach Echternach und dem Brückenfest aus dem Jahr 1998 sind am Samstag zum Sommerfest im Festzelt zwischen Vereinshaus und Feuerwehrdepot zu sehen.

Für den musikalischen Empfang der Hennersdorfer und ihrer Gäste nach der "Rückkehr aus Luxemburg" sorgen De Hutzenbossen. Der Auftritt des erzgebirgischen Volksmusik-Duos stellt den Höhepunkt des Festes dar, das mit einem Sommercafé ab 14 Uhr eröffnet wird. Nach einem Märchen für Jung und Alt aus der "Kräuterschatztruhe" und der Filmvorführung sind ab 20 Uhr die beiden Stimmungskanonen an der Reihe. De Hutzenbossen stehen für traditionelle, mitreißende Volksmusik. Zum Repertoire von Andreas Tiede und Peter Kreißl gehören Bergmanns- und Heimatlieder sowie eigene Titel.

"Wir wollen, dass mal wieder was los ist bei uns im Dorf", sagt Udo Haußmann. Vom Nachwende-Schwung, der Brückenfest und Pfingstfest viele Jahre zu echten Höhepunkten im Zschopautal werden ließ, sei nicht mehr viel übrig, beklagt der Vorsitzende des Sportvereins. Die Leute, die die Veranstaltungen auf die Beine gestellt haben, seien in die Jahre gekommen und könnten die Arbeit nicht mehr leisten. "Unser Dorf wird immer älter."

Damit der Hennersdorfer Veranstaltungskalender nicht noch weiter ausdünnt, ist zum Sportwochenende Ende August nun noch das Sommerfest hinzugekommen. "Der Eintritt ist kostenlos", sagt Haußmann, der bei der Durchführung der Veranstaltung von Silke Kluge und Petra Ungänz sowie anderen Mitgliedern des Heimatvereins und der freiwilligen Feuerwehr unterstützt wird. "Ich habe die Hutzenbossen vor zwei Jahren erlebt, die sind richtig gut", würde sich der 50-Jährige auch über einen "Marsch zur Hennersdorfer Luxemburg-Tour" freuen.

Sommerfest am Samstag am Feuerwehrdepot in Hennersdorf: 14.30 Uhr Sommercafé, 15.30 Uhr Kräutermärchen, 17 Uhr Filmvorführung, 20 Uhr Konzert De Hutzenbossen; Eintritt ist kostenlos

Quelle: Freie Presse; Lokalteil Flöha am 28.05.2015

Nachwuchs prescht nach vorn

Im Motorradbiathlon deutet sich ein Generationenwechsel an. Die jungen Wilden rücken den Routiniers gehörig auf den Pelz.

Bis zur Wachablösung im Motorradbiathlon ist es vermutlich noch etwas hin. Doch ein Generationenwechsel ist offensichtlich schon voll im Gange. Das zeigte der Auftakt der Mitteldeutschen Meisterschaft im thüringischen Pößneck, an dem auch zahlreiche Motorsportler aus Mittelsachsen und dem Erzgebirge am Start waren. "Von den Fahrern, die vor einigen Jahren in den Nachwuchsklassen angefangen haben, mischen jetzt einige ordentlich bei den Erwachsenen mit", sagt Karsten Fichtner. "Sie machen den alten Hasen ordentlich Druck", so der 1. Vorsitzende der Landesgruppe Sachsen des Deutschen Motorsport-Verbandes (DMV) weiter. Kai Fröhner aus Hennersdorf, Serienmeister der vergangenen Jahre, bekam das in Thüringen deutlich zu spüren.

"Dass es irgendwann dazu kommen wird, war klar", sagt Fröhner, der sich am ersten Tag in der "kleinen" Spezialklasse nicht nur dem gestandenen Enduro-DM-Fahrer Daniel Hänel (Börnichen) geschlagen geben musste, sondern eben auch Florian Görner. Der 14-jährige Scharfensteiner, der zur Anfang des Jahres gegründeten Enduro-Fördergruppe des Flöhaers Marcus Kehr gehört, glänzte in Pößneck mit einem starken Auftritt und ließ als Zweitplatzierter den Routinier aus dem Zschopautal erstmals hinter sich. "Wir sind total zufrieden", sagt Heiko Görner, der Vater des Talents. Sein Junior habe im vergangenen Vierteljahr einen ordentlich Sprung gemacht. "Die Trainingswochenenden mit Marcus zahlen sich aus."

"Klar macht sich das bemerkbar", meint auch Kai Fröhner, der im Gegensatz zu den jungen Wilden kaum zum Trainieren kommt. Der 36-Jährige hatte auf dem extrem schnellen, technisch nicht sonderlich anspruchsvollen Kurs "Am Sandberg" am ersten Tag aber auch in der großen Spezialklasse (4. Platz) und bei den Senioren (3.) einen schweren Stand. "Es waren einige richtig gute Motocrosser da." Damit gab sich der ehrgeizige und sieggewohnte Hennersdorfer aber nicht zufrieden und holte am zweiten Tag zum Gegenschlag aus. Mit drei ersten Plätzen - davon einmal vor Görner - rückte der KTM-Pilot das Kräfteverhältnis wieder gerade.

Mit Niklas Gräßler (Grünberg), Nick Florian Günther (Marbach) und Stefan Pelzer (Elsdorf) schafften es im Saale-Orla-Kreis, wo am ersten Tag über 100 Fahrer und knapp 90 am zweiten am Start waren, auch drei junge Mittelsachsen aufs Podium. Gräßler fuhr in der Juniorenklasse bis 85 Kubik zweimal auf den Silberrang. Am zweiten Tag kostete dem Zwölfjährigen ein Schießfehler den Sieg. Pelzer wurde zweimal Zweiter. Günther kehrte in der Juniorenklasse bis 65 Kubik mit einem Gold- und einem Silberpokal aus Thüringen zurück.

Quelle: Freie Presse; Lokalteil Flöha am 15.05.2015

Hennersdorfer Volleyballer mit Höhen und Tiefen durch die Saison 2014/15

Als die Männermannschaft im August des vergangenen Jahres ihre Ansetzungstermine für die kommende Saison in den Händen hielten, konnten sich einige Akteuren so ein leichtes Schmunzeln nicht ersparen, denn ganz am Ende stand der Satz, "Zweiter werden ist nicht schwer - Zweiter bleiben aber sehr". HSV Coach Udo Haußmann hatte damit bewusst auf das schwierige Unterfangen der Zschopautaler angespielt, auch in der neuen Bezirksligasaison wieder ganz vorn mitzuspielen und die Supersaison 2013/14 zu kopieren.
Das der "Kopierer" 2014/15 nicht ganz funktionierte, bleibt erst einmal unumstritten festzuhalten denn nach Tabellenplatz 4 vor zwei Jahren und der Vizemeisterschaft im Vorjahr blieb diesmal Rang 5 im Chemnitzer Oberhaus für den Hennersdorfer SV.
Mit 34 Punkten bei 13 Siegen und 3 Niederlagen wurde die grandiose Vorsaison beendet, diesmal waren es bei 8 Erfolgen und 8 Niederlagen gerade einmal 26 Tabellenpunkte.
Die Heimspiele wurden in dieser Spielzeit zu einem echten Problem für die HSV Akteure. Blieb man in der letzten Saison in eigener Halle sogar ungeschlagen, setzte es diesmal gleich 5 Niederlagen in insgesamt 8 Vergleichen. Zum Glück haben wir alle unsere Pokalspiele in diesem Jahr auswärts austragen müssen, sonst wären wir nie Pokalsieger geworden meinte Haußmann schmunzelnd.
Eine weitere Schwäche offenbarte das Team in dieser Saison im entscheidenden 5. Satz, bei deren Austragung im Vorjahr noch 9 Erfolge in insgesamt 11 Tie-Breaks zu Buche standen, diesmal gewann man in vier Versuchen lediglich in Lichtenstein.
Auch das eigene Aufschlagspiel war keinesfalls Ligawürdig und wenn wir einen Statistiker am Rand gehabt hätten, hätte er Überstunden schieben müssen, um all das Unheil zu notieren was die Truppe da anrichtete.
Auch das Verletzungspech ereilte die Hennersdorfer in dieser Saison mehr als sonst, um so unglücklicher das es auch noch mit dem Zuspieler und einem Mittelangreifer zwei Positionen erwischte wo die Mannschaft sowieso nicht gerade üppig besetzt ist und somit umso schwerer zu verkraften war.
Also alles in allem wir wollen nicht unbedingt über Glück oder Pech diskutieren aber ersteres hatten wir 2014/15 eher nicht, resümiert der erfahrene Coach, erinnert aber im gleichen Atemzug auch noch einmal daran, das das kleine Örtchen Hennersdorf auch nicht in die Bezirksliga eingezogen war, um in die Landesklasse aufzusteigen, sondern um die Liga zu halten und das ist uns doch mit dem 5. Platz wiederum relativ sicher gelungen, rückt Haußmann die Relationen zum Schluss wieder gerade. Zudem gibt es ja auch mit dem Pokalerfolg auf Bezirksebene eine Steigerung gegenüber der Vorsaison zu vermelden und das ist ja nun mal auch nicht gerade ein "Pappenstiel", sondern einer Hennersdorfer Mannschaft erstmalig gelungen.
Nun sind einige Spieler schon auf die neuen Ansetzungszettel und deren Spruch gespannt!

Auch die Damenmannschaft macht ihr Ding

Ebenfalls einen 5.Tabellenplatz erkämpften die Damen des HSV in der Mittelsachsenklasse. In 12 Spielen verließ das Team fünfmal die Halle als Sieger und stand damit sogar über der internen Zielstellung. Durch die Babypause von Stefanie Schubert und dem Vereinswechsel von Julia Popp, hatte Haußmann dem Team sogar eine Pflichtspielpause nahegelegt, um erst einmal wieder neue Leute integrieren zu können, doch die Mädels wollten unbedingt weitermachen und überstimmten ihren Übungsleiter. Nach schwachen Start (4 Spiele ohne Satzgewinn), kam mit einem knappen 3:2 Heimerfolg gegen Mauersberg II die erhoffte Wende, die in zwei genauso überragend, wie auch überraschenden 3:1 Erfolgen gegen Olbernhau gipfelten. Das Positive für das Team ist die Tatsache das drei neue Spielerinnen in die Mannschaft integriert werden konnten und mit Stefanie Schubert eine erfahrene Kraft zurückkehrt.
 

Karten für Schloßtheater am 11.07.2015 und am 25.07.2015

Liebe Hennersdorfer Sportfreunde,

wir machen nicht nur Sport, sondern auch einmal Kultur.

Für folgende Termine und Theaterstücke des Augustusburger Schlosstheaters haben wir jeweils 30 Karten reserviert,

11.07.15 um 19.00 Uhr - Alte Liebe

25.07.15 um 19.00 Uhr - Die Wunderübung.


Alle Mitglieder des Sportvereins bekommen die Eintrittskarten für 7,50 Euro, alle die nicht im Verein organisiert sind müssen allerdings 15 Euro bezahlen.

Für Kartenbestellungen sind für die Veranstaltung am 11.07.15 Sportfreund Udo Haußmann (Tel. 03729168374) und für das Stück am 25.07.15 Sportfreund Harald Uhlmann (Tel. 03729169213) zu kontaktieren.