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HSV schmettert sich zum Titel

Der Hennersdorfer SV hat durch zwei Heimsiege in der Volleyball-Bezirksliga vorzeitig den Titel geholt. Dennoch ist unklar, wie es für das Team weiter geht.

Wenn ein Ex-Basketballer und ein ehemaliger Teilzeit-Handballtrainer das Spielgerät manchmal mit dem Fuß spielen, dann wird natürlich Volleyball gespielt. Und wenn das die Männer des Hennersdorfer SV (HSV) tun, endeten die Spiele in dieser Saison bisher immer mit einem Sieg für das mittelsächsische Team.

Mit den jeweils klaren 3:0-Heimsiegen des HSV gegen den SV Germania Homersdorf sowie die SG Mauersberg machte die Truppe um Spielertrainer Udo Haußmann zugleich ihr Meisterstück. Denn als SV-Haudegen Udo Seifert mit seinem Aufschlag zum 25:17 den Schlusspunkt unter die Partie gegen Mauersberg setzte, war zugleich der Bezirksmeistertitel für Hennersdorf vorzeitig in trockenen Tüchern. Seifert wurde für den entscheidenden Moment extra eingewechselt. "Udo zählt seit mehr als drei Jahrzehnten zuverlässig zu unserem Team, hat sich im Verein viele Verdienste erworben und feierte in den vergangenen Tagen seinen 50. Geburtstag", berichtete Haußmann, der vor rund 25 Jahren einmal vorübergehend die Handballer des VfB Flöha trainiert hatte. Gegen den Tabellenvorletzten Hormersdorf brauchten die Gastgeber in der Augustusburger Sporthalle nicht ganz eine Stunde, bis der Erfolg feststand. "So richtig locker waren wir an diesem Tag jedoch wohl in keinem Moment", schränkte Haußmann ein. "Die Möglichkeit, vorzeitig Meister zu werden, wirkte sich in den Köpfen der Spieler wohl etwas hemmend aus", sagte der Spielertrainer.

Auch im ersten Satz gegen Mauersberg musste sich der HSV mächtig strecken, um zum Erfolg zu kommen. Nach einer klaren Führung lag der neue Champion plötzlich 21:22 hinten, doch Jan Grunert machte mit seinem wuchtigen Ball den Punkt zum 25:23-Satzsieg. Der 28-Jährige gehörte vor einigen Jahren in Oederan einer Basketball-Freizeittruppe an, wechselte dann aber vom Korb ans Netz und nahm beim HSV eine positive Entwicklung. Zwar ramponierte er im abschließenden Satz, den die Hennersdorfer 25:17 gewannen, mit einem Schlag die Turnhallen-Wand, doch insgesamt platzierten die Hausherren die Bälle so gekonnt ins gegnerische Feld, dass nichts mehr anbrennen konnte. Dabei spielten die Hennersdorfer nicht nur einmal den Ball mit dem Fuß. "Das lässt das Reglement ausdrücklich zu", versicherte Haußmann, dass sich seine Recken auf dem Spielfeld nur legaler Mittel bedient hätten.

Quelle: Freie Presse, Lokalteil Flöha vom 21.03.2016

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