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Hennersdorfer Sportwochenende war wieder ein voller Erfolg
Spiel
 

 

 

 
Eintracht trifft zum dritten Mal am besten

Die Fußballer von Eintracht Erdmannsdorf/Augustusburg haben zum dritten Mal hintereinander das Hennersdorfer Strafstoßturnier gewonnen. Bei der sechsten Auflage des Turniers zum Aufakt des Sportwochenendes in demAugustusburger Ortsteil setzten sich die Eintracht- Kicker am Freitagabend im Finale gegen Grünberg durch. Dritter wurde der Skiverein Augustusburg, der im kleinen Finale die Erdmannsdorfer Motorsportler bezwang. Insgesamt waren siebenMannschaften am Ball. Bei den Damen ging der Sieg an das Jugendteam. Die Truppe verwies die Eintracht-Damen, den Kulturund Heimatverein und die Sportfrauen des Hennersdorfer SV auf die Plätze. Fortgesetzt wurde das Sportwochenende am Samstag mit dem 28. Volleyballturnier des Vereins. FünfMänner- und drei Damenmannschaften standen auf den Plätzen an der Turnhalle am Netz. Beim „Dreier- Rasen-Beach“-Turnier der Männer belegten die Teams des Bezirksliga-Aufsteigers die Plätze 1 und 2 vor Ehrenfriedersdorf und einem weiteren Team des Gastgebers. Fünfter wurde Mittweida. Bei den Damen siegte Sayda vor Claußnitz und einer jungen Hennersdorfer Vertretung.

Von Holk Dohle, erschienen in der Freien Presse, Lokalsport Flöha am 28.06.2010

Startschuss zum Abpfiff abgefeuert
Volkssportlauf „Rund um den Hennersdorfer Knochen“ erlebt seine 30. und vermutlich letzte Auflage
Harald Uhlmann hatte in der Nacht zum Sonntag unruhig geschlafen. Die Aufregung konnte der 58-Jährige vor der 30. Auflage des Hennersdorfer Knochenlaufs nur schlecht verbergen. Zumal er mit der Jubiläumsveranstaltung den Schlussstrich unter seine langjährige Tätigkeit als Cheforganisator des beliebten Volkssportlaufes zog. Weder der Wechsel von Gesellschaftssystemen, noch sozialistische Mangelwirtschaft oder die Finanzkrise mit ihren leeren Kassen vermochten, den 1981 aus der Taufe gehobenen Wettbewerb ein Ende zu setzen. Doch nun steht der Fortbestand der traditionellen Sportwettkampfes in den Sternen, denn ein Nachfolger für Harald Uhlmann ist weit und breit nicht in Sicht.
„Ich scheide mit einem lachenden und einem weinenden Auge aus“, sagte der Hennersdorfer. „Dennoch überwiegen die positiven Aspekte. Ich habe es geschafft, den Lauf 30 Jahre ohne Unterbrechung am Leben zu halten. Das soll mir erst einmal jemand nachmachen.“ Jeder Lauf sei auf seine Art im Gedächtnis geblieben, in der Historie gebe es deshalb keinen Favoriten. Einen besonderen Dank richtete Uhlmann an seine Frau Steffi. „Sie hat mich drei Jahrzehnte bei der Arbeit unterstützt und die wichtigen Arbeiten im Büro erledigt“, unterstrich der „Mister Knochenlauf“. Er wünsche sich natürlich, dass die Tradition in Hennersdorf fortgesetzt wird.
Zu seinem Abschied hatten die Sportkameraden vom Hennersdorfer SV ein paar Neuerungen in das Drehbuch geschrieben. So betätigte Harald Uhlmann erstmals die Startpistole und schickte die Kinder auf die 2-Kilometer- Schleife. „Dem ging eine dreistündige Einweisung voraus“, witzelte Vorstandsmitglied Udo Haußmann, der die Verdienste des Funktionärs ausdrücklich lobte.Als Krönung absolvierte Uhlmann das erste Mal die 7-Kilometer-Runde. Dafür zog er sich jedoch nicht die Laufschuhe an, sondern stieg gemeinsam mit seiner Frau in die Pferdekutsche von Christian Millert. Unterwegs wartete auf das Ehepaar, natürlich mit der Startnummer 30 versehen, ein Sektfrühstück im Wald.
Unterdessen machte sich Torsten Harzer vom LAC Chemnitz Gedanken über den Fortbestand des Laufes. „Ich bin immer gern hier her gekommen, hier ging es stets familiär zu“, sagte der 40-Jährige, der mit 28 Teilnahmen die ewige Starterliste unangefochten anführt und 2011 das 29. Mal in Hennersdorf an den Start gehen möchte.Der Freiberger Armin Flade hatte sich nach mehrwöchiger Verletzungspause extra aufgemacht, um beim voraussichtlichen Finale dabei zu sein. „Ich war bestimmt zehnmal dabei und habe es mir auch heute nicht nehmen lassen, auf der 7-Kilometer- Runde den Knochen zu bezwingen“, betonte der Läufer vom SV Großwaltersdorf ist.
Zu den Stammgästen zählt auch der Flöhaer Torsten Rölig. Am Sonntag musste der 44-Jährige wegen einer Erkältung leider passen. Dafür trug sich seine Frau Cornelia in die Liste ein. Über 7 Kilometer belegte sie den 7. Platz ihrer Altersklasse.
Knapp 100 Aktive gingen bei der 30. Auflage an den Start. Den Hauptlauf der Herren über 14 Kilometer gewann Daniel Rockoff vom SV Augustusburg in 50:48 min. Schnellste Frau war Christina Türke (1:04.21 h) von der SG Adelsberg. Über 7 Kilometer waren Thomas Schröder (26:34) vom TSV Falkenau und Anne Berthold (28:57) vom LAC Chemnitz nicht zu schlagen. Die schnellste Zeit auf der 2-Kilometer-Runde verbuchten Sabrina Winkler (9:06) vom Chemnitzer LV und Tim Planken (9:30) vom LV Limbach.
Stimmen

Torsten Rölig, Läufer aus Flöha: „Dieser Lauf muss erhalten bleiben. Ich bin überzeugt, dass die Hennersdorfer eine Lösung finden werden. Neben der herzlichen Atmosphäre schätze ich auch die äußerst humanen Startgebühren.“
Erika Ackermann, Läuferin aus Chemnitz: „Was soll ich bei einem City-Lauf übers Pflaster traben. Bei so einem Lauf wie hier durch die herrliche Landschaft möchte ich auch im nächsten Jahr wieder dabei sein.“
Armin Flade, Läufer aus Freiberg: „Es wäre äußerst schade, wenn dieser Wettbewerb einschlafen würde.“
Thomas Schröder, Läufer aus Falkenau: „Schade, wenn das wirklich der letzte Lauf gewesen sein sollte. In Hennersdorf hat es immer sehr viel Spaß gemacht.“
Torsten Harzer, Läufer aus Chemnitz: „In Hennersdorf gibt es eine der interessantesten und anspruchvollsten Strecken der Region.“

Von Knut Berger, erschienen in der Freien Presse, Lokalsport Flöha am 29.06.2010
Weißbacher Netzhänger sind Stadtmeister
Die Netzhänger Weißbach haben die offenen Augustusburger Stadtmeisterschaften im Volleyball gewonnen. Bei ihrer zweiten Teilnahme an dem traditionellen Freiluftturnier in Hennersdorf setzten sich die Gäste aus dem Erzgebirgskreis ganz knapp gegen den Titelverteidiger Team Reh aus Flöha durch. Den dritten Platz belegten die Altherren des Hennersdorfer SV vor der SG Leukersdorf. Bei der siebten Auflage der Stadtmeisterschaften für Hobby- Teams standen insgesamt neun Mannschaften auf den beiden Rasenplätzen an der Turnhalle am Netz.
Von Holk Dohle, erschienen in der Freien Presse, Lokalsport Flöha am 02.07.2010
Endtabelle:

1. Netzhänger Weißbach
2. Team Reh Flöha
3. Altherren Hennersdorfer SV
4. SG Leukersdorf
5. Freizeit-Volleyball Augustusburg
6. WSG „Fritz Heckert“ Chemnitz
7. Neulingsteam
8. GH Gahlenz
9. WSG Flöha

Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren und fleißigen Helfern ohne die, diese Veranstaltung nicht möglichen gewesen wäre.

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